Erschöpfungszustände

Übertrainingssyndrom: Burnout als Folge maximaler kognitiver Kontrolle

Sportliche Höchstleistungen führen bei Athletinnen und Athleten häufig zu starker Fatigue, auch als Übertrainingssyndrom bekannt. Der Grund: Spitzenleitungen sind nur durch andauernde kognitive Kontrolle über physische Funktionen möglich. Wird eine Grenze überschritten, kommt es zum Burnout.

Operative Therapie

Kreuzbandrekonstruktion – Sehnendurchmesser für Erfolg maßgeblich

Bei Rekonstruktionen des vorderen Kreuzbandes ist es für die Revisionsrate weniger entscheidend, ob ein Patellar- oder ein Hamstring-Transplantat verwendet wird. Wichtiger ist der Durchmesser der verwendeten Sehne, wie eine schwedische Studie zeigt.

Gelenkerkrankung

Arthrosetherapie – Sport ist das Mittel der Wahl

Arthrose ist die häufigste chronische Gelenkerkrankung. Bei Senioren sind rund ein Drittel der Männer und knapp die Hälfte der Frauen davon betroffen. Zwar gibt es keine kausale Therapie, doch zur Symptomreduktion ist Sport unerlässlich. Entscheidend ist hier vor allem jedoch die richtige Anwendung.

Körperliche Aktivität

Einmal Joggen pro Woche senkt die Mortalität

Eine Auswertung zahlreicher Studien mit 232.149 Teilnehmern, brachte eine Reihe interessanter Ergebnisse über den Zusammenhang zwischen Joggen und der Gesamt-, kardiovaskuläre und Krebssterblichkeit zutage. Hinsichtlich des Laufumfangs gibt es jedoch eine Grenze, ab der kein Effekt mehr erkennbar ist.

Forschung und Praxis

70 Jahre Sportorthopädie

Prof. Holger Schmitt, Schriftleiter der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin und Orthopäde, zeigt in seinem Editorial für die Jubiläumsausgabe 12/2019 der DZSM die Geschichte der Sportorthopädie in den vergangenen sieben Jahrzehnten auf.

Therapie

Plättchenreiches Plasma in der Sportmedizin

PRP erhitzt die Gemüter. Im Leistungssport, besonders in verletzungsreichen Sportarten, in denen zudem Geld eine große Rolle spielt, wird das Verfahren bereits flächendeckend eingesetzt. Was ist dran an der Methode?

Leistungssport

Energiemangel und Ernährung im Ausdauersport: Fokus Rudern

Zusammenfassung eines wissenschaftlichen Beitrags (Review) aus der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin (DZSM) mit Link zum englischsprachigen Originalartikel und Downloadmöglichkeit als PDF.

Muskeln

Definierte Muskeln: Zur Bedeutung von Krafttraining für die Gesundheit

Der menschliche Körper besitzt 656 Muskeln. Die Muskelmasse macht im Schnitt etwa ein Drittel der Gesamtkörpermasse aus – bei Männern mehr als bei Frauen. Dass die Muskulatur mehr als nur Haltefunktion erfüllt und Bewegung ermöglicht, zeigen die Forschungen der letzten Jahre immer deutlicher.

Nachsorge

Neue, sichere Trainingsempfehlungen für Krebs-Überlebende

Sportmediziner und Onkologen haben neue Empfehlungen für eine Sporttherapie nach einer Krebserkrankung erarbeitet. Diese beziehen sich nicht nur auf Art und Intensität der körperlichen Aktivität, sondern beschreiben auch, bei welchen typischen Symptomen der Nach-Krebsphase Sport die stärksten Effekte hat.

Schwangerschaft

Übergewicht der Mutter fördert Adipositas beim Kind

Übergewicht von Frauen zu Beginn der Schwangerschaft beeinflusst den Stoffwechsel ihrer Kinder stärker als maternaler Diabetes mellitus. Das Risiko übergewichtiger Nachkommen ist dann bis zu fünf mal so hoch. Doch welche Risikofaktoren begünstigten adipöse Kinder und welche Rolle spielt das Stillen?

Kardiologie

Sportherz – auch ein starker Motor kann stottern

Veränderungen am Herzen treten vor allem bei Ausdauersportlern häufig auf. In der Diagnose besteht die Schwierigkeit darin, physiologische von pathologischen Abweichungen zu unterscheiden. Die hierfür entwickelten Kriterien und Methoden sind jedoch mit Unsicherheiten behaftet und teilweise umstritten.

Diagnostik

Zusammenhang zwischen Herzfrequenzerholung und aerobem Trainingsumfang. Eine Sub-Analyse der Euro-Ex Studie

Zusammenfassung eines wissenschaftlichen Beitrags (Originalarbeit) aus der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin (DZSM) mit Link zum englischsprachigen Originalartikel und Downloadmöglichkeit als PDF.

Nichtstun schadet

Inaktivität reduziert bereits nach zwei Wochen Muskelmasse und Fitness

Forscher aus Liverpool untersuchten, wie sich Muskel- und Fettverteilung sowie Leistungsfähigkeit in zwei Wochen der Inaktivität verändern. Studienteilnehmer um die 60 hatten größere Einbußen der kardiorespiratorischen Fitness und mitochondrialen Funktion als Teilnehmer um die 30.

Sprünge & Drehungen

Problemzone Beckenboden: Inkontinenz bei Sportlerinnen

Urin-Inkontinenz bei Sportlerinnen ist – obwohl weit verbreitet – ein kaum thematisiertes Problem. Besonders betroffen sind Athletinnen in Disziplinen wie Ballsport, Turnen oder Gewichtheben. Aber was sind die Ursachen und wie lässt sich dem vorbeugen?

Prävention

Nicht jeder Sport schützt gleich gut vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache in Deutschland. Ein wichtiger Bestandteil der Prävention ist körperliche Aktivität. Doch ist diesbezüglich Sport gleich Sport? Eine neue Studie zeigt, dass es Unterschiede in der protektiven Wirkung der unterschiedlichen Sportarten gibt – mit einigen Überraschungen.

Historischer Rückblick

Sportphysiologie 1949 – 2019

Prof. Dieter Böning, ehemaliger Vorstand des Vereins zur Förderung der Sportmedizin e. V., beleuchtet in seinem Editorial in der Jubiläumsausgabe 12/2019 der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin (DZSM) die Entwicklung der Sportphysiologie seit 1949.