Training und Wettkampf

Hypoxietraining – nicht nur im Leistungssport eine Option

Seit etwa vier Jahrzehnten wird – vor allem im Ausdauersportbereich – Höhentraining genutzt. Drei bis vier Wochen Aufenthalt unter reduzierter Sauerstoffverfügbarkeit (Hypoxie) in gemäßigten Höhen zwischen 2 000 und 2 500 Meter bewirkt eine Reihe von Anpassungen. Welche Hypoxietraining-Konzept gibt es, wie unterscheiden sie sich und wie wirken sie?

Onkologie und Sport

Schützt Fitness vor Krebs? – Sport in Prävention und Therapie von Krebserkrankungen

Jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa 72 000 Frauen an Brustkrebs, 71 000 Männer an Prostatakrebs und 61 000 Personen an Darmkrebs. Die Behandlungsmethoden werden immer besser. Doch wäre es nicht noch besser, wenn man seine Entstehung gleich verhindern oder zumindest das Risiko massiv senken könnte? Welche Rolle kann Sport dabei spielen?

Adipositas

Vererbtes Übergewicht oder wie Epigenetik uns dick macht

Die Epigenetik zeigt, dass auch Umwelteinflüsse bzw. erworbene Eigenschaften vererbt werden können. Was bedeutet das für die Menschen vor dem Hintergrund eines zunehmend ungesunden Lebensstils und epidemischem Übergewicht? Tierexperiment zu dieser Frage lassen nicht Gutes ahnen.

Orthopädie

Der Tractus iliotibialis und seine Tücken

Laufen liegt besonders bei Freizeitsportlern noch immer im Trend. Mit der wachsenden Zahl an Läufern steigt aber auch die Zahl der Laufverletzungen. Das liotibiale Bandsyndrom ist bei Läufern dabei die häufigste Ursache für Schmerzen an der Außenseite des Knies. Was sind die Ursachen und welche Therapien schlagen an?

Lebensstil und Gesundheit

(Übergewichts-)Prävention in Deutschland

Die beiden Forscherinnen Dr. biol. hum. Susanne Kobel und Dr. biol. hum. Olivia Wartha kommen in Ihrem Beitrag zu dem Fazit, dass aufgrund der hohen Prävalenz von Übergewicht und Adipositas ist eine Primärprävention bereits im Kindesalter von hoher Priorität ist. Der heutigen, nicht gesundheitsförderlichen Lebensweise muss früh und umfassend entgegengewirkt werden.

Neurologie

Bewegung & Neuroplastizität: Das Gehirn – kein Muskel und doch unglaublich trainierbar

Wie wirkt sich Bewegung auf das Gehirn aus? Der Beitrag geht dieser Frage nach sowohl in Hinblick auf den Verlust kognitiver Fähigkeiten – vor allem im Alter – als auch hinsichtlich der Effekte von körperlicher Aktivität bei Schlaganfall oder frühkindlichen Hirnschädigungen.

Kardiologie

Schon unfitte Kinder haben ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko

Eine spanische Arbeitsgruppe hat den Zusammenhang zwischen kardiorespiratorischer Fitness und dem kardiovaskulären Risiko an sechs- bis zehnjährigen Kindern untersucht und mit den Ergebnissen zwei Jahre später verglichen. Das Fazit ist eindeutig.

Medizin-/Sporttechnik

Wearables – Die Bedeutung der neuen Technologie für die Sportmedizin

Prof. Hans-Christian Heitkamp, Leiter des Ergometrielabores des Sportmedizinischen Instituts an der Universität Paderborn, diskutiert in seinem Beitrag das Für und Wider der Wearables als neue Technologie in der sportmedizinischen Betreuung von Athletinnen und Athleten.

Training & Wettkampf

Geschlechts­spezifische Verletzungsmuster im Sport

Vom »schwachen Geschlecht« kann im Sport schon lange nicht mehr die Rede sein. Frauen drängen in ehemals männliche Sportarten und erbringen vergleichbare Leistungen. Einige Unterschiede jedoch bleiben bestehen – vor allem bei Verletzungen.

Therapie

Plättchenreiches Plasma in der Sportmedizin

PRP erhitzt die Gemüter. Im Leistungssport, besonders in verletzungsreichen Sportarten, in denen zudem Geld eine große Rolle spielt, wird das Verfahren bereits flächendeckend eingesetzt. Was ist dran, an der Methode?

Psychologie

Der Depression davonlaufen? – Die Bedeutung von Sport in der Therapie

Depressionen zählen zu den häufigsten und folgenreichsten psychischen Störungen. Gleichzeitig sind sie hinsichtlich ihrer Schwere die am meisten unterschätzten Erkrankungen. Welche Rolle spielt Sport in der Prävention und Therapie?

24.-26. Mai 2018, Universität Hamburg

Deutscher Olympischer Sportärztekongress 2018

Zum ersten Mal veranstalten die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) und die Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS) einen gemeinsamen Sportmediziner-Kongress. Unter dem Motto »Gemeinsam für einen gesunden Sport« werden rund 1000 Spezialisten aus allen Teilgebieten der Sportmedizin erwartet. Wir haben die wichtigsten Beiträge zu Kongress in einem redaktionellen Special zusammengefasst.

Diagnostik

Schreckgespenst Schambeinentzündung: Neue Wege in Diagnostik und Therapie

Immer wieder hört man von Leistungssportlern, die aufgrund einer Schambeinentzündung lange ausfallen oder sogar ihre Karriere vollständig an den Nagel hängen müssen. Doch wo sich das Behandlungsspektrum bislang zwischen »monatelange Ruhigstellung« und »massive Operation« bewegte, tun sich jetzt weit differenziertere Diagnose- und Therapieoptionen auf.

Konservative Therapie

Ein Plädoyer für überzeugende Empfehlungen zur Sport- und Bewegungstherapie bei Arthrose

Prof. Inga Krauß betont in Ihrem Beitrag die wichtige Rolle des Arztes im Patientengespräch. Er kann die Motivation für eine Therapie bewirken und die psychosozialen Kontextfaktoren positiv beeinflussen.

Trainingswissenschaft

Potenziale der Individualisierung im Sport und Gesundheitscoaching stärker nutzen

Prof. Kuno Hottenrott ist der Meinung. dass die Potenziale der Individualisierung im Sport bisher nur unzureichend genutzt werden. Erkenntnisse aus der Wissenschaft, z.B. über den Einfluss genetischer und epigenetischer Faktoren auf die Trainierbarkeit und Leistungsfähigkeit, sollten für eine gezielte Ansteuerung von Trainingsstimuli genutzt werden. Dazu ist eine stärkere Individualisierung des Trainings notwendig.

Senioren

In Balance bleiben: Sturzprophylaxe bei Älteren

Das Thema Sturzprävention bei alten Menschen bekommt erst seit wenigen Jahren verstärkte Aufmerksamkeit. Die Studien zeigen, dass ein Training zur Sturzprophylaxe dauerhaft das Risiko für Stürze und alle damit verbundenen Folgen verringern kann.

Schmerzbekämpfung

Triggerpunkttherapie: Den gordischen Knoten lösen?

Über Triggerpunkte und deren Behandlung wird in der Sportmedizin, Physiotherapie, Osteopathie und weiteren angrenzenden Fachbereichen heute so selbstverständlich gesprochen, wie man früher bei diesem Thema belächelt wurde. Doch was ist dran an dem Ansatz?

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unter dieser Internet-Adresse finden Sie sportmedizinische Artikel und Abstracts wissenschaftlicher Beiträge der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin (DZSM), Inhalte unserer Kooperationspartner und weitere Mitteilungen der DZSM.

Die kompletten wissenschaftlichen Originalbeiträge können Sie unter folgender Adresse aufrufen: www.germanjournalsportsmedicine.com

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