Therapie operativ

Sport und Skoliose: Was hilft, was schadet?

Etwa zwei bis drei Prozent der Gesamtbevölkerung leiden an Skoliose. Obwohl häufig ohne Symptome, kann sie auch beachtliche Beschwerden verursachen. Was bedeutet das für betroffene, sportlich aktive Menschen? Ein Überblick über die Rolle des Sports bei deformierter Wirbelsäule.

Knie-MRT bei älteren Patienten: Befunde nicht überbewerten

Eine internationale Metaanalyse bestätigt einmal mehr, dass sich Knie-Operationen nicht allein auf Bildgebung stützen sollten. Gerade bei älteren Patienten mit häufig strukturellen aber beschwerdefreien Veränderungen am Gelenk würden solche Eingriffe an der eigentlichen Schmerzursache nichts ändern.

Längere Trainingspausen nach ACL-Rekonstruktion reduzieren Reruptur-Risiko deutlich

Ein vorschneller Wiedereinstieg ins Training nach einer Rekonstruktion des vorderen Kreuzbandes geht mit einem deutlich erhöhten Reruptur-Risiko einher. Das belegt eine schwedische Studie. Zur Vermeidung von Komplikationen sollten Athletinnen und Athleten dringend eine Mindestpause einhalten.

Bandscheibendegeneration – Tissue Engineering und künstliche Bandscheiben

Bandscheibendegeneration ist eine der Hauptursachen für die Instabilität der Wirbelelemente und führt zu einer signifikanten Beeinträchtigung der Lebensqualität. Therapeutisch verfolgen Mediziner u. a. auch zwei biomechanische Ansätze: Tissue Engineering und künstliche Bandscheiben. Was steckt dahinter?

OP oder Physio bei traumatischer Supraspinatussehnen-Ruptur?

Können traumatische Risse der Supraspinatussehe auch mit reiner Physiotherapie gut ausheilen oder ist eine Operation besser? Eine schwedische Studie kommt zu einem differenzierten Ergebnis.

Sport schützt das Herz nach einer Strahlentherapie

Brustkrebspatientinnen können nach einer Strahlentherapie ihr erhöhtes Risiko für Herzerkrankungen senken, wenn sie sich regelmäßig bewegen. Das zeigen zwei Untersuchungen aus Südkorea und des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg. Unklar ist aber noch, ab welcher Intensität die protektiven Effekte eintreten.

Finite-Elemente-Model (FEM) sagt posttraumatisches Arthroserisiko voraus

Finnische Wissenschaftler haben ein Computermodell entwickelt, mit dem sich das Risiko arthrotischer Veränderungen nach konservativ oder operativ behandelten Bandverletzungen berechnen und lokalisieren lässt. Damit lassen sich Entscheidungen hinsichtlich der Reha-Planung besser individualisieren.

Kreuzbandrekonstruktion – Sehnendurchmesser für Erfolg maßgeblich

Bei Rekonstruktionen des vorderen Kreuzbandes ist es für die Revisionsrate weniger entscheidend, ob ein Patellar- oder ein Hamstring-Transplantat verwendet wird. Wichtiger ist der Durchmesser der verwendeten Sehne, wie eine schwedische Studie zeigt.

Millimeterarbeit unabdingbar bei Reposition der Syndesmose

Sprunggelenksverletzungen sind auf lange Sicht ein Risikofaktor für die Entwicklung von Arthrosen sowie Bewegungseinschränkungen. Norwegische Orthopäden haben nun in einer Studie festgestellt, dass bei der Reposition von Fibula und Tibia bereits winzige Abweichungen klinische Ergebnisse signifikant verschlechtern.

Achillessehnenruptur – besser operativ oder konservativ behandeln?

Eine Meta-Analyse zeigt, dass sowohl eine Operation als auch eine konservative Behandlung Vor- und Nachteile hat. Doch wann ist welche Therapie sinnvoll? Zumal die Unterschiede oft keinen eindeutigen Behandlungsweg nahelegen. Bei der Entscheidung sollte der Arzt daher den Wunsch des Patienten miteinbeziehen.