Therapie operativ

Physiotherapie bei Meniskusriss einer OP ebenbürtig

Die Untersuchung von über 300 Patienten mit partiellem nicht obstruktivem Meniskusriss ergab, dass eine arthroskopische Meniskektomie und Physiotherapie zu vergleichbaren Ergebnissen kommen. Aber es gibt klare Hinweise, welche Therapie, wann und für wen geeignet ist.

Langfristige Verbesserungen nach Totalendoprothese des Sprunggelenks

Eine Untersuchung an Patienten mit einer Totalendoprothese des Sprunggelenks hinsichtlich Bewegungsumfang und Zufriedenheit gibt Aufschluss über den zu erwartenden Therapieverlauf in Bezug auf Beweglichkeit und Schmerzentwicklung.

Außenband-Rekonstruktion: Beeinträchtigt frühzeitige Belastung die Stabilität?

Eine US-Studie legt nahe, dass die Teilbelastung des Knies schon kurz nach einer Seitenband-Rekonstruktion keine Nachteile auf Stabilität oder Schmerzgeschehen mit sich bringt. Vielmehr senkt die frühzeitige Wiederaunahme der Bewegung das Risiko von Thrombosen, Muskel- und Knochenschwund sowie Beweglichkeitsverlust.

Nach Kreuzbandrekonstruktion: Sprungtraining mit Gewichtsentlastung liefert bessere Ergebnisse

Bei mechanischen Defiziten nach operativer Rekonstruktion des vorderen Kreuzbandes kann ein gezieltes Sprungtraining die Kniefunktionalität verbessern. Eine Studie der US-amerikanischen University of Montana ging der Frage nach, wie ein solches Training optimal gestaltet sein muss.

Wer profitiert von einer partiellen Meniskektomie?

Ein aktueller Review ist der Frage nachgegangen, für welche Patienten eine partielle Mensikektomie sinnvoll ist. Die Wissenschaftler fanden drei prognostische Faktoren, sowie solche, die keinen Einfluss auf das Outcome haben.

Der Tractus iliotibialis und seine Tücken

Laufen liegt besonders bei Freizeitsportlern noch immer im Trend. Mit der wachsenden Zahl an Läufern steigt aber auch die Zahl der Laufverletzungen. Das liotibiale Bandsyndrom ist bei Läufern dabei die häufigste Ursache für Schmerzen an der Außenseite des Knies. Was sind die Ursachen und welche Therapien schlagen an?

Ergänzende PRP-Behandlung bei Ruptur der Rotatorenmanschette ohne Vorteile

Die Rerupturrate nach der operativen Versorgung einer Rotatorenmanschettenruptur beträgt 25 bis 94 Prozent. Eine randomisierte kontrollierte Studie hat nun untersucht, ob Platelet-rich Plasma (PRP) als Ergänzung nach einer OP der Rotatorenmanschette zweckmäßig ist.

Kreuzbandplastik: Doppelbündel- schlägt Einzelbündeltechnik

Rupturen des vorderen Kreuzbandes gehören zu den häufigsten Verletzungen bei Sportarten mit schnellen Richtungswechseln wie etwa Tennis, Skifahren oder Fußball. Die meisten dieser Verletzungen werden operativ rekons­truiert. Finnische Sportmediziner haben die Langzeiteffekte zweier gängiger Operationstechniken miteinander verglichen: Einzelbündel- und Doppelbündelplastik.

Akute und chronische Ellenbogeninstabilitäten

Übersichtsarbeit. Zusammenfassung eines wissenschaftlichen Beitrags aus der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin (DZSM) mit Link zum Originalartikel und Downloadmöglichkeit als PDF.

Schienbein-Frakturen: Neue OP-Methode mit distalem Tibianagel entwickelt

Das Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie der Universitätsmedizin Mainz (ZOU) hat eine neuartige Operationsmethode zur Fixierung von sprunggelenknahen Schienbeinfrakturen entwickelt. Dabei wird der Titannagel wird nicht antegrad von der Kniescheibe aus in den Knochen eingebracht, sondern retrograd aus Richtung des Innenknöchels.