Adipositas | Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin

Adipositas

Bakterien im Fettgewebe: Ein Baustein des metabolischen Syndroms

Forscher an der Universität Leipzig haben untersucht, wie das Mikrobiom von adipösen Patienten mit den oftmals leicht erhöhten, dauerhaften Entzündungswerten bei Fettleibigkeit zusammenhängt. Die Ergebnisse lassen die Vermutung zu, dass Bakterien die Entzündungsprozesse maßgeblich verursachen.

Übergewicht der Mutter fördert Adipositas beim Kind

Übergewicht von Frauen zu Beginn der Schwangerschaft beeinflusst den Stoffwechsel ihrer Kinder stärker als maternaler Diabetes mellitus. Das Risiko übergewichtiger Nachkommen ist dann bis zu fünf mal so hoch. Doch welche Risikofaktoren begünstigten adipöse Kinder und welche Rolle spielt das Stillen?

Faktoren, die mit einem aktiven Schulweg von deutschen Grundschulkindern zusammenhängen

Zusammenfassung eines wissenschaftlichen Beitrags (Originalarbeit) aus der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin (DZSM) mit Link zum englischsprachigen Originalartikel und Downloadmöglichkeit als PDF.

Verhältnis Taillenumfang zu Körpergröße zeigt KHK-Risiko am besten an

Ab welchem Maß an Übergewicht und in welchem Umfang das Risiko für eine Koronare Herzkrankheit (KHK) ansteigt, ist noch nicht ganz klar. Iranische Forscher untersuchten nun in einer Längsschnittstudie, mittels welcher Parameter ein KHK-Risiko an besten erfasst werden kann.

Hohe Schrittzahl schützt schon Kinder vor Übergewicht

Kinder und Jugendliche, die sich nur wenig bewegen, werden mit höherer Wahrscheinlichkeit übergewichtig. Dies zeigen – einmal mehr – zwei Studien eines spanisch/schottischen und eines US-Forscherteams. Unklar bleibt jedoch, ab welchem Aktivitätsniveau ein schützender Effekt eintritt.

Multimodale Ansätze in der Adipositas-Therapie

Die Deutschen werden immer immer dicker. Mehr als die Hälfte der Erwachsenen sind laut Robert-Koch-Institut übergewichtig oder adipös. Im Kampf gegen dieses Problem müssen die verschiedenen medizinischen Disziplinen dringend enger zusammenrücken.

Sportliche Aktivität und Körpergewicht: Effekte erst ab einer wöchentlichen Mindestdauer

Körperliche Aktivität in allen Varianten ist eine gute Möglichkeit, das Normalgewicht zu halten oder einen Gewichtsverlust aufrecht zu erhalten. Das haben zwei US-amerikanische Studien gezeigt. Doch es muss eine kritische Schwelle überschritten werden.

Verringerung der Anzahl proinflammatorischer Zellen durch Sport im Blut nachweisbar

Kanadische Wissenschaftler haben in einer Studie untersucht, ob Ausdauertraining im Blut nachweisbar ist. Das Ergebnis: regelmäßiges Workout verringerte bei adipösen Patienten die Anzahl der HSPC (haematopoietic stem and progenitor cells), die mit der Entstehung von inflammatorischen Prozessen im Körper zusammenhängen.

Sport als effektive Therapie bei Fettleber

Übergewicht und Fettleber sind bekanntlich Risikofaktoren für Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen. Ein systematischer Review ist nun der Frage nachgegangen, welche Parameter für eine Abnahme des Fettgehalts am vielversprechendsten sind.

Schon unfitte Kinder haben ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko

Eine spanische Arbeitsgruppe hat den Zusammenhang zwischen kardiorespiratorischer Fitness und dem kardiovaskulären Risiko an sechs- bis zehnjährigen Kindern untersucht und mit den Ergebnissen zwei Jahre später verglichen. Das Fazit ist eindeutig.