Belastungsassoziierte Anaphylaxien: aktueller Forschungsstand
Nahrungsmittelabhängige Anaphylaxien infolge körperlicher Belastung sind zwar selten, können jedoch lebensbedrohlich verlaufen. In einer Übersichtsarbeit haben Forscher nun den aktuellen Wissensstand zur Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie zusammengefasst.
Kohlenhydratzufuhr: Menge und Timing sind entscheidend
Eine ausreichende Versorgung mit Kohlenhydraten gilt als Voraussetzung für hohe Belastungsintensitäten und eine schnelle Regeneration. Neben der Menge ist dabei auch der Zeitpunkt der Kohlenhydratzufuhr entscheidend, wie neuere Studien zeigen. Für die sportmedizinische Praxis ergeben sich daraus wichtige Konsequenzen.
Vitamin D dämpft kardiovaskuläre Marathon-Stressmarker
Vitamin D3 – genauer 25(OH)D – hat den Ruf, oxidativen Stress und Immunreaktionen positiv zu beeinflussen. Taiwanesische Forscher haben nun im Rahmen einer placebokontrollierten Studie untersucht, ob dies auch für belastungsassoziierte Marker nach einem Marathonlauf gilt.
Bewegungsintensität vs. Bewegungsdauer: Was schützt besser vor chronischen Erkrankungen?
Regelmäßige körperliche Aktivität zählt zu den wirksamsten Maßnahmen zur Prävention chronischer Erkrankungen. Doch worauf kommt es dabei besonders an: auf die Dauer oder Intensität der Bewegung? Ein große Analyse der UK-Biobank zeigt ein eindeutiges, aber differenziertes Ergebnis.
Einfluss körperlicher Aktivität auf die Expression von Hitzeschockprotein 70 (HSP70) in alternden Populationen
Zusammenfassung eines wissenschaftlichen Beitrags (Review) aus der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin (DZSM) mit Link zum englischsprachigen Originalartikel und Downloadmöglichkeit als PDF.
Neubewertung statinassoziierter Muskelsymptome im Kontext von Sportmedizin und Muskelbiologie – kann körperliches Training die Statinverträglichkeit verbessern?
Editorial (engl.) der Ausgabe 4/2026 der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin. Der Beitrag beleuchtet die Wechselwirkung zwischen körperlicher Aktivität und Statintherapie bei statinassoziierten Muskelsymptomen.
Gesunder Lebensstil, längeres Krebsüberleben
Eine prospektive Kohortenstudie hat die Effekte individueller Lifestyle-Parameter – einzeln, kombiniert und kumulativ – auf das Langzeitüberleben nach onkologischer Primärtherapie untersucht. Besonders drei Faktoren zeigen signifikanten Einfluss.
Ketogene Ernährung und Leistung: Wie viel Power steckt im Fettstoffwechsel?
Ketogene Ernährung erlebt seit einiger Zeit eine bemerkenswerte Renaissance. Ursprünglich als therapeutischer Ansatz implementiert, versprechen sich jetzt auch Athleten leistungsphysiologische Vorteile. Doch zwischen klinischer Anwendung und sportlicher Realität besteht ein großer Unterschied.
Wahrgenommene Auswirkungen menstruationszyklusbedingter Symptome auf die fußballspezifische Leistungsfähigkeit von Elite‑Sportlerinnen
Zusammenfassung eines wissenschaftlichen Kurzbeitrags (engl.) aus der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin (DZSM) mit Link zum englischsprachigen Originalartikel und Downloadmöglichkeit als PDF.
Zur Wirkung von GLP-1-Rezeptoragonisten auf mesenchymale Stammzellen
GLP-1-Rezeptoragonisten – mittlerweile eine etablierte Therapieoption bei Typ-2-Diabetes und Adipositas – wirken weit über ihre bekannten metabolischen Effekte hinaus als potente Modulatoren humaner mesenchymaler Stammzellen. Eine aktuelle deutsche Übersichtsarbeit hat diese Effekte genauer analysiert.




