Psychologie | Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin
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Psychologie

Sport reduziert Depressionen bei Heranwachsenden

Bewegung gilt auch im Kindes- und Jugendalter zunehmend als Therapieoption bei psychischen Erkrankungen. Die Wirksamkeit bei manifesten depressiven Störungen in dieser Altersgruppe war bisher jedoch unklar. Welche Parameter sportlicher Interventionen den größten Effekt haben, zeigte jetzt eine Studie.

Wie beeinflussen Diagnosebezeichnungen die Patientenwahrnehmung?

Wie wirken sich verschiedene Formen der Vermittlung medizinischer Diagnosen auf die Wahrnehmung der Patienten aus? Eine aktuelle Übersichtsarbeit hat dies für Erkrankungen des Bewegungsapparats analysiert und kam zu interessanten Ergebnissen.

Kann die Pain Reprocessing Therapy Rückenschmerzen lindern?

Die relativ neue Pain Reprocessing Therapy kombiniert mehrere bestehende evidenzbasierte Methoden zur Therapie von Rückenschmerzen. Im Zentrum steht der Versuch, chronische Schmerzen mittels mentalem Reframing für Betroffene neu zu besetzen. Eine Studie hat nun die Wirksamkeit des Ansatzes untersucht.

Zusammenhang zwischen Kraftfähigkeit und subjektiver Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland

Zusammenfassung eines wissenschaftlichen Beitrags (Originalarbeit) aus der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin (DZSM) mit Link zum englischsprachigen Originalartikel und Downloadmöglichkeit als PDF.

Schmerzempfindung: Neue Methode zur Unterscheidung physischer und psychosozialer Faktoren

Forscher haben eine Methode entwickelt, mit der sich körperliche und psychosoziale Anteile eines Schmerzerlebens sauberer voneinander trennen lassen. Untersucht wurden Patienten mit muskuloskelettalen, komplexen regionalen und neuropathischen Schmerzen.

Kulturelle Unterschiede bei Achtsamkeitsinterventionen für Athleten

Achtsamkeitsmethoden haben sich schon vor vielen Jahren im Sport etabliert. Das im Westen auf buddhistischen Traditionen entwickelte Mindfulness-Acceptance-Commitment wurde in China um spezifische kulturelle Aspekte erweitert. Eine Studie hat nun beide Ansätze hinsichtlich ihrer Effektivität verglichen.

Sport bei Autismus-Spektrum-Störungen im Kindes- und Jugendalter

Junge Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen (ASD) profitieren von regelmäßiger körperlicher Aktivität, wie eine internationale Studie belegt: Bewegung hilft, Dysregulationen des autonomen Nervensystems auszugleichen – es gibt jedoch Unterschiede je nach Alter.

Leistungsversagen unter Druck – was steckt dahinter?

Wenn Athleten unter extremem Druck versagen, spricht man von „Choking under pressure“. Forscher haben das Phänomen genauer untersucht und grundsätzliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern und Disziplinen sowie eine Reihe weiterer potenzieller Einflussfaktoren entdeckt.

Die Bedeutung von Sport für Kinder und Jugendliche mit ADHS

Die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung, kurz ADHS, ist die häufigste psychiatrische Erkrankung im Kindes- und Jugendalter. Als Therapieoption rückt Sport in jüngster Zeit zunehmend in den Fokus. Doch welche Sportarten sind geeignet und wie lässt sich ein solcher Therapieansatz in den Alltag integrieren?

Psychogene Nebenwirkungen von Anabolika

Einer türkischen Studie an männlichen Bodybuildern zufolge erhöhen anabol-androgene Steroide u.a. das Risiko, an Depressionen oder Angststörungen zu erkranken signifikant.