Psychologie

Merkblatt: Sportpsychiatrische und -psychotherapeutische Aspekte im Leistungssport in Zeiten der COVID-19-Pandemie

Psychische und soziale Belastungen sind wie körperliche Belastungen fester Bestandteil des Leistungssports. Die COVID-19-Pandemie stellt darüber hinaus für viele Leistungssportler weitere Belastungen und Risiken für die psychische Gesundheit dar, auf die in diesem Merkblatt spezifisch eingegangen werden soll.

Psyche und Sport in Zeiten von COVID-19

Die Autoren beleuchten in ihrem Editorial zur DZSM-Ausgabe #05-06/2020 (Online first) die Bedeutung der psychischen Gesundheit in Zeiten der COVID-19-Pandemie, legen aber vor allem dar, welchen positiven Beitrag Bewegung, Training und Sport hierfür leisten können.

Aktuelle Überlegungen und Hinweise zum psychometrischen Trainingsmonitoring von Erholungs-Beanspruchungs-Zuständen

Zusammenfassung eines wissenschaftlichen Beitrags (Review) aus der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin (DZSM) mit Link zum englischsprachigen Originalartikel und Downloadmöglichkeit als PDF.

Pilates nach der Menopause verbessert Schlaf und Stimmung

Etwa die Hälfte der Frauen klagt während der Menopause über wenig oder schlechten Schlaf und postmenopausal über Erschöpfung oder depressive Anzeichen. In einer Studie zeigte sich, dass Pilates sowohl die Schlafqualität als auch die psychologische Verfassung deutlich verbessern kann.

Übertrainingssyndrom: Burnout als Folge maximaler kognitiver Kontrolle

Sportliche Höchstleistungen führen bei Athletinnen und Athleten häufig zu starker Fatigue, auch als Übertrainingssyndrom bekannt. Der Grund: Spitzenleitungen sind nur durch andauernde kognitive Kontrolle über physische Funktionen möglich. Wird eine Grenze überschritten, kommt es zum Burnout.

Neue, sichere Trainingsempfehlungen für Krebs-Überlebende

Sportmediziner und Onkologen haben neue Empfehlungen für eine Sporttherapie nach einer Krebserkrankung erarbeitet. Diese beziehen sich nicht nur auf Art und Intensität der körperlichen Aktivität, sondern beschreiben auch, bei welchen typischen Symptomen der Nach-Krebsphase Sport die stärksten Effekte hat.

Mehr Verletzungen durch zu wenig Schlaf

Eine Gruppe aus Schlafforschern, Trainern, Sportlern, Organisatoren und Pädagogen aus den USA hat die "Task Force on Sleep and Wellness« ins Leben gerufen, um Empfehlungen für Sportler und Trainer zum Thema Schlafmanagement und Regeneration zu erstellen. Ziel ist es, Verletzungen vorzubeugen.

E-Bikes und der Einfluss auf das Gesundheitsverhalten von Risikogruppen

E-Bikes machen regelmäßige Bewegung auch für Sportmuffel und chronisch Kranke einfacher und angenehmer. Doch bringt das Fahren mit Motorunterstützung auch etwas für die Gesundheit? Einige neuere Untersuchungen haben die Effekte genauer unter die Lupe genommen.

Schmerzen im Leistungssport: Biopsychosoziale Behandlungskonzepte

Schmerz ist ein Alarmsignal, weshalb der "normale" Mensch instinktiv die verletzten Körperstrukturen schont. Bei Sportlern ist die Schmerzwahrnehmung aber oft eingeschränkt, was zu ernsthaften Läsionen führen kann. Zum besseren Verständnis dieses Phänomens setzen Forscher zunehmend auf edukative Behandlungsansätze.

Psychosozialer Stress bremst Frakturheilung, Betablocker können helfen

Forscher des Universitätsklinikums Ulm haben nachgewiesen, dass psychosozialer Stress die Heilung von Frakturen beeinträchtigt. Grund dafür sind immunologische Prozesse, die zur Knochenneubildung nötig sind, unter Stress aber nicht reibungslos ablaufen können. Betablocker können im Einzelfall hilfreich sein.