Psychologie | Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin

Psychologie

Zusammenhang von Menstruationszyklus, Leistung und Verletzungsrisiko

Menstruationsassoziierte Beschwerden schränken nicht nur die Leistungsfähigkeit ein, sondern beeinflussen auch das Verletzungrisiko der Athletinnen negativ. Wie und in welchem Umfang, das zeigen mehrere neuere Studien zu dem Thema.

Erhöhung der Reaktionsfähigkeit bei Kindern mit ADHS durch angepasste körperliche Aktivität – eine Pilotstudie

Zusammenfassung eines wissenschaftlichen Beitrags (Originalarbeit) aus der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin (DZSM) mit Link zum englischsprachigen Originalartikel und Downloadmöglichkeit als PDF.

Anti-Depressionsmaßnahme: Schrittzähler als therapeutisches Mittel

Depressive Störungen sind mit einer erheblichen individuellen Krankheitslast verbunden. Obwohl regelmäßige körperliche Aktivität bei Depressionen empfohlen wird, gibt es bislang wenig Erkenntnisse darüber, wie Betroffene das nötige Bewegungslevel auch dauerhaft erreichen können. Eine Studie will das jetzt ändern.

Ausdauersport bewirkt positive Effekte bis in die Zellkerne

Eine Studie mit pflegenden Angehörigen, die häufig starkem Stress ausgesetzt und gleichzeitig körperlich wenig aktiv sind, zeigte einmal mehr die positiven Effekte von Ausdauersport sogar bis in die Zellkerne hinein. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung z. B. eines Sportprogramms für das Wohlbefinden der Pflegenden.

Medicine in Spine Exercise (MiSpEx)

Der MiSpEx-Forschungsverbund (National Research Network for Medicine in Spine Exercise) arbeitet an einem neuartigen Diagnosetool, mit dessen Hilfe es möglich werden soll, Rückenschmerzen zuverlässig vorauszusagen. Zudem wurde bereits ein frei zugängliches, wissenschaftlich fundiertes Trainingsprogramm entwickelt.

Empfehlungen für Bewegung und körperliche Aktivität zur Prävention von mentaler Gesundheit und Wohlbefinden während der Corona-Pandemie

Zusammenfassung eines wissenschaftlichen Beitrags (Review) aus der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin (DZSM) mit Link zum englischsprachigen Originalartikel und Downloadmöglichkeit als PDF.

Psychische Probleme im Profisport – auch nach Ende der Karriere noch ein Thema

Sehr viele Leistungssportler entwickeln seelische Krankheitssymptome. Dies gilt auch für ehemalige Athletinnen und Athleten, die ihre Karriere unfreiwillig verletzungsbedingt beenden mussten oder keine tragfähige „Exit-Strategie“ haben. Häufige Folgen: Alkoholmissbrauch, Depressionen und Schlafstörungen.

Sport und Kognition: Frauen brauchen anderes Training als Männer

Sport kann einen positiven Einfluss auf die geistige Fitness haben. Wie genau, wurde jetzt in einer Metananalyse untersucht. Ein überraschendes Ergebnis dabei: Es gibt geschlechtsspezifische Unterschiede in der kognitiven Wirkung von Sport. Für ein optimales Ergebnis müssen Frauen anders trainieren als Männer.

Woran Mädchen und Jungen beim Sport am meisten Spaß haben

US-Forscher erstellten ein Ranking mit den für Jungen und Mädchen wichtigsten Spaßfaktoren beim Sport. Entgegen gängiger Vorurteile waren die wichtigsten Aspekte bei beiden Geschlechtern identisch, allerdings gab es auch einige deutliche Unterschiede.

Psychologische Muster für exzessives Sporttreiben bei Essstörungen identifiziert

Viele Patienten mit Essstörungen betreiben zwanghaften, übermäßigen Sport. Bislang fehlten jedoch die Einblicke in die psychologischen Mechanismen, die diesem Phänomen zugrunde liegen. Ein deutsches Forscherteam konnte nun die Motivation entschlüsseln und auch die Unterschiede zu gesunden Intensiv-Sportlern.