Bouldern-Psychotherapie und WISE-Therapie als innovative Depressionsbehandlung
Menschen mit Depressionen warten häufig monatelang auf einen Therapieplatz. Gruppenbasierte Behandlungsangebote könnten dazu beitragen, diese Versorgungslücke zu verkleinern. Zwei neue Therapieansätze erweisen sich diesbezüglich als besonders vielversprechend, wie eine Studie zeigt.
Positives Altersbild begünstigt bessere kognitive und körperliche Funktionen
Die allgemeine Überzeugung, dass Altern zwangsläufig mit kognitivem und körperlichem Abbau gleichzusetzen ist, wird von einer aktuellen Längsschnittanalyse relativiert. So scheinen individuell positive Einstellungen gegenüber dem Altwerden die kognitive und physische Gesundheit zu begünstigen.
Fußballfieber: Wie stark verändern sich Herzfrequenz und Stresslevel?
Erstmals ermittelte eine Feldstudie, wie sich Fußballfieber konkret auf das kardiovaskuläre System der Fans auswirkt. Die Ergebnisse zeigten ein erhöhtes Stresslevel und eine beschleunigte Herzfrequenz bei den Zuschauern. Doch die Effektstärken waren, je nach konkreter Erlebnissituation, sehr unterschiedlich.
Beeinflusst körperliche Belastung die kognitive Ausdauer?
Eine internationale Forschungsgruppe hat die Auswirkungen maximaler aerober Anstrengung auf die kognitive Ausdauerleistung analysiert und dabei neben verhaltensbezogenen Parametern auch subjektive Erlebnisdimensionen sowie neurophysiologische Korrelate ausgewertet – mit interessanten Ergebnissen.
Wie die Bone-Brain-Axis Psyche und Skelett koppelt
Knochen galten lange Zeit als reines Stützgewebe. Das hat sich erst in der jüngsten Vergangenheit gewandelt. Der Wissensstand heute ist, dass der Knochen ein aktives endokrines Organ ist. Das nächste Level dieser Erkenntnis heißt „Bone-Brain-Axis“: Knochen und Gehirn bilden eine Art Netzwerk.
Sport reduziert Depressionen bei Heranwachsenden
Bewegung gilt auch im Kindes- und Jugendalter zunehmend als Therapieoption bei psychischen Erkrankungen. Die Wirksamkeit bei manifesten depressiven Störungen in dieser Altersgruppe war bisher jedoch unklar. Welche Parameter sportlicher Interventionen den größten Effekt haben, zeigte jetzt eine Studie.
Wie beeinflussen Diagnosebezeichnungen die Patientenwahrnehmung?
Wie wirken sich verschiedene Formen der Vermittlung medizinischer Diagnosen auf die Wahrnehmung der Patienten aus? Eine aktuelle Übersichtsarbeit hat dies für Erkrankungen des Bewegungsapparats analysiert und kam zu interessanten Ergebnissen.
Kann die Pain Reprocessing Therapy Rückenschmerzen lindern?
Die relativ neue Pain Reprocessing Therapy kombiniert mehrere bestehende evidenzbasierte Methoden zur Therapie von Rückenschmerzen. Im Zentrum steht der Versuch, chronische Schmerzen mittels mentalem Reframing für Betroffene neu zu besetzen. Eine Studie hat nun die Wirksamkeit des Ansatzes untersucht.
Zusammenhang zwischen Kraftfähigkeit und subjektiver Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland
Zusammenfassung eines wissenschaftlichen Beitrags (Originalarbeit) aus der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin (DZSM) mit Link zum englischsprachigen Originalartikel und Downloadmöglichkeit als PDF.
Schmerzempfindung: Neue Methode zur Unterscheidung physischer und psychosozialer Faktoren
Forscher haben eine Methode entwickelt, mit der sich körperliche und psychosoziale Anteile eines Schmerzerlebens sauberer voneinander trennen lassen. Untersucht wurden Patienten mit muskuloskelettalen, komplexen regionalen und neuropathischen Schmerzen.



