Psychologie

Woran Mädchen und Jungen beim Sport am meisten Spaß haben

US-Forscher erstellten ein Ranking mit den für Jungen und Mädchen wichtigsten Spaßfaktoren beim Sport. Entgegen gängiger Vorurteile waren die wichtigsten Aspekte bei beiden Geschlechtern identisch, allerdings gab es auch einige deutliche Unterschiede.

Psychologische Muster für exzessives Sporttreiben bei Essstörungen identifiziert

Viele Patienten mit Essstörungen betreiben zwanghaften, übermäßigen Sport. Bislang fehlten jedoch die Einblicke in die psychologischen Mechanismen, die diesem Phänomen zugrunde liegen. Ein deutsches Forscherteam konnte nun die Motivation entschlüsseln und auch die Unterschiede zu gesunden Intensiv-Sportlern.

Situation der Sporttherapie in der Psychiatrie

Sporttherapie in der Psychiatrie stärkt Seele und Körper, doch die Angebote in den Einrichtungen erreichen nur 23 Prozent der Patienten. Eine Studie zeigt, was die Compliance steigern kann.

Placebo wirkt auch bei Open-Label-Einnahme

Die Einnahme von Placebos kann Schmerzen deutlich reduzieren. Dieser Effekt ist gut untersucht, wenn Patienten nicht wissen, ob sie ein wirkstoffhaltiges Medikament oder ein Placebo bekommen. Eine Studie zeigt nun überraschend, dass es auch funktioniert, wenn die Betroffenen wissen, dass sie ein wirkstofffreies Mittel bekommen.

Merkblatt: Sportpsychiatrische und -psychotherapeutische Aspekte im Leistungssport in Zeiten der COVID-19-Pandemie

Psychische und soziale Belastungen sind wie körperliche Belastungen fester Bestandteil des Leistungssports. Die COVID-19-Pandemie stellt darüber hinaus für viele Leistungssportler weitere Belastungen und Risiken für die psychische Gesundheit dar, auf die in diesem Merkblatt spezifisch eingegangen werden soll.

Psyche und Sport in Zeiten von COVID-19

Die Autoren beleuchten in ihrem Editorial zur DZSM-Ausgabe #05-06/2020 (Online first) die Bedeutung der psychischen Gesundheit in Zeiten der COVID-19-Pandemie, legen aber vor allem dar, welchen positiven Beitrag Bewegung, Training und Sport hierfür leisten können.

Aktuelle Überlegungen und Hinweise zum psychometrischen Trainingsmonitoring von Erholungs-Beanspruchungs-Zuständen

Zusammenfassung eines wissenschaftlichen Beitrags (Review) aus der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin (DZSM) mit Link zum englischsprachigen Originalartikel und Downloadmöglichkeit als PDF.

Pilates nach der Menopause verbessert Schlaf und Stimmung

Etwa die Hälfte der Frauen klagt während der Menopause über wenig oder schlechten Schlaf und postmenopausal über Erschöpfung oder depressive Anzeichen. In einer Studie zeigte sich, dass Pilates sowohl die Schlafqualität als auch die psychologische Verfassung deutlich verbessern kann.

Übertrainingssyndrom: Burnout als Folge maximaler kognitiver Kontrolle

Sportliche Höchstleistungen führen bei Athletinnen und Athleten häufig zu starker Fatigue, auch als Übertrainingssyndrom bekannt. Der Grund: Spitzenleitungen sind nur durch andauernde kognitive Kontrolle über physische Funktionen möglich. Wird eine Grenze überschritten, kommt es zum Burnout.

Neue, sichere Trainingsempfehlungen für Krebs-Überlebende

Sportmediziner und Onkologen haben neue Empfehlungen für eine Sporttherapie nach einer Krebserkrankung erarbeitet. Diese beziehen sich nicht nur auf Art und Intensität der körperlichen Aktivität, sondern beschreiben auch, bei welchen typischen Symptomen der Nach-Krebsphase Sport die stärksten Effekte hat.