Orthopädie

Leistenschmerzen im Leistungssport: Ursachen, Prävention, Therapie

Chronische Leistenschmerzen sind im Leistungssport die dritthäufigste Ursache für Ausfälle vom Spielbetrieb und daher auch ein bedeutender Kostenfaktor. Am höchsten ist die Inzidenz bei Sportarten mit schnellen Dreh- und Beugebewegungen wie z. B. Fußball, Handball, (Eis-)Hockey, Rugby oder Tennis. Warum entstehen sie, wie beugt man vor und tut man dagegen?

Biomechanik des Laufens – Implikationen für laufbedingte Verletzungen und zukünftige Forschungsfelder

PD Dr. Dr. Karsten Hollander geht in seinem Beitrag auf die Ätiologie laufbedingter Verletzungen und die modifizierbaren und nicht-modifizierbaren Risikofaktoren sowie auf die Wichtigkeit biomechanischer und interdisziplinärer Untersuchungen ein. Zudem beleuchtet er neue Entwicklungen zu dem Thema Laufschuh.

Finite-Elemente-Model (FEM) sagt posttraumatisches Arthroserisiko voraus

Finnische Wissenschaftler haben ein Computermodell entwickelt, mit dem sich das Risiko arthrotischer Veränderungen nach konservativ oder operativ behandelten Bandverletzungen berechnen und lokalisieren lässt. Damit lassen sich Entscheidungen hinsichtlich der Reha-Planung besser individualisieren.

11 Empfehlungen gegen Bewegungsschmerzen

Australische Mediziner und Physiotherapeuten haben die aktuellen Leitlinien rund um die Behandlung muskuloskelettaler Schmerzen analysiert und die Essentails in einen Katalog von Empfehlungen zur Behandlung von Bewegungsschmerzen zusammengefasst.

Kreuzbandrekonstruktion – Sehnendurchmesser für Erfolg maßgeblich

Bei Rekonstruktionen des vorderen Kreuzbandes ist es für die Revisionsrate weniger entscheidend, ob ein Patellar- oder ein Hamstring-Transplantat verwendet wird. Wichtiger ist der Durchmesser der verwendeten Sehne, wie eine schwedische Studie zeigt.

Arthrosetherapie – Sport ist das Mittel der Wahl

Arthrose ist die häufigste chronische Gelenkerkrankung. Bei Senioren sind rund ein Drittel der Männer und knapp die Hälfte der Frauen davon betroffen. Zwar gibt es keine kausale Therapie, doch zur Symptomreduktion ist Sport unerlässlich. Entscheidend ist hier vor allem jedoch die richtige Anwendung.

70 Jahre Sportorthopädie

Prof. Holger Schmitt, Schriftleiter der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin und Orthopäde, zeigt in seinem Editorial für die Jubiläumsausgabe 12/2019 der DZSM die Geschichte der Sportorthopädie in den vergangenen sieben Jahrzehnten auf.

Millimeterarbeit unabdingbar bei Reposition der Syndesmose

Sprunggelenksverletzungen sind auf lange Sicht ein Risikofaktor für die Entwicklung von Arthrosen sowie Bewegungseinschränkungen. Norwegische Orthopäden haben nun in einer Studie festgestellt, dass bei der Reposition von Fibula und Tibia bereits winzige Abweichungen klinische Ergebnisse signifikant verschlechtern.

Immunsystem und Sport – Eine wechselhafte Beziehung

Prof. Wilhelm Bloch beleuchtet verschiedene Aspekte zum Thema „Immunsystem und Sport“. In Zukunft wird wichtig sein, die Mechanismen hinter der Wirkung von Sport auf das Immunsystem weiter zu entschlüsseln und daraus praktische und klinische Anweisung für einen das Immunsystem stärkenden Sport zu generieren.

Jugendliche Sportkletterer: signifikantes Arthroserisiko und erhöhte Verletzungsgefahr

Sportklettern wird immer populärer. Das Einstiegsalter sinkt zunehmend und seit Neuestem ist es sogar eine olympische Disziplin. Eine Studie unter jugendlichen Athleten hohen Niveaus ergab nun, dass sie neben akuten Verletzungen auch einer Gefahr von Früharthrosen der Fingergelenke ausgesetzt sind.