Orthopädie | Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin
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Orthopädie

Biopsychosoziale Parameter in der Behandlung von Tendinopathien

Bei Verletzungen spielen neben rein physischen auch psychologische und soziale Aspekte eine große Rolle. Ein aktueller Review zeigt auf, wie Erkenntnisse aus existierenden Leitlinien direkt auf die Behandlungskonzeption von Tendinopathien im Sinne eines biopsychosozialen Modells übertragen werden können.

Hamstringverletzungen bei Frauen: anatomische Risikofaktoren

Hamstringverletzungen sind langwierig, schmerzhaft und komplex in der Rehabilitation. Bisherige Behandlungsleitlinien basieren auf Erkenntnissen bei Männern. Ein klinischer Kommentar beleuchtete nun die anatomischen und biomechanischen Unterschiede von Mann und Frau und leitet daraus Empfehlungen für betroffene Sportlerinnen ab.

Bandverletzungen: Wie aussagekräftig sind Funktions- und Palpationstests?

Bislang war unklar, ob mit den gängigen klinischen Methoden Bandverletzungen am Knöchel ausreichend genau diagnostiziert werden können. Eine unzureichende Diagnose erhöht das Risiko einer inadäquaten Therapie und einer chronischen Sprunggelenksinstabilität. Was taugen also die Funktions- und Palpationstests?

Yips: Prävention und Therapie sportartspezifischer Dystonien

Die bekannteste sportartspezifische Dystonie (SRD) ist der Yips bei Golfern, aber auch andere Athleten können von den unkontrollierbaren Muskelzuckungen und „Einfrierbewegungen“ betroffen sein. Ein Review hat Studien zur SRD-Prävalenz ausgewertet und macht Vorschläge für die Prävention sowie Behandlung.

Hamstringverletzungen: Outcomes unterschiedlicher operativer Eingriffe

Verletzungen und Rupturen der hinteren Oberschenkelmuskulatur (Hamstrings) kommen in etlichen Sportarten relativ häufig vor. Bislang gibt es keinen Konsens bezüglich der optimalen Behandlung für die jeweilige Diagnose. In einer aktuellen Studie wurden nun die Ergebnisse unterschiedlicher operativer Eingriffe analysiert.

Neues, vereinfachtes Modell von Laufbewegungen

Ein niederländischer Review kommt zu dem Schluss, dass durch die Parameter "Schrittfrequenz" und "Duty-Faktor" alle Laufbewegungen ausreichend erfasst werden können. Dadurch liesen sich sämtliche Laufstile in wenige Kategorien einteilen. Irreführende Ergebnisse aufgrund gegenseitiger Abhängigkeiten und Redundanzen können so vermieden werden.

Regelmäßiges Kraft- und Sprinttraining fördert Knochengesundheit

Eine auf 10 Jahre angelegte Observationsstudie an älteren männlichen Sprintsportlern attestiert deren regelmäßigem Kraft- und Sprinttraining signifikante Effekte auf die Knochengesundheit

Sport bei adoleszenter idiopathischer Skoliose

Bisher war nicht ganz klar, ob Korsett tragende jugendliche Skoliosepatienten bedenkenlos Sport treiben können. Eine italienische Studie räumt diese Bedenken nun zumindest für die Risser-Stadien 0 bis II aus: Hier reduzierte sportliche Aktivität die Skoliose signifikant!

Fördert Kompressionskleidung die muskuläre Regeneration?

Hersteller von Sport-Kompressionskleidung stellen u. a. positive Effekte auf die muskuläre Regeneration in Aussicht. Eine internationale Metaanalyse wollte diese Behauptung überprüfen und kam zu einem – vorangegangenen Studien widersprechenden – Ergebnis.

Skibergsteigen ab 2026 olympisch – welche Anforderungen stellt die Sportart?

Bei den olympischen Winterspielen 2026 wird Skibergsteigen erstmals ins olympische Programm aufgenommen. Grund genug, sich der immer beliebter werdenden Sportart zu nähern und im Speziellen auf die physiologischen und biomechanischen Anforderungen einzugehen.