Kardiorespiratorische Kinetik: Bedeutung von Alter, körperlicher Aktivität und Ergometrie-Typ
Zusammenfassung eines wissenschaftlichen Beitrags (Originalarbeit) aus der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin (DZSM) mit Link zum englischsprachigen Originalartikel und Downloadmöglichkeit als PDF.
Bewegung bei älteren Menschen: Neue Perspektiven mit innovativen Trainingsinterventionen
Editorial (engl.) der Ausgabe 2/2026 der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin. Im höheren Lebensalter sind individualisierte Trainingsprogramme zentral, da Alterungsprozesse stark variieren. Vorrang haben Kraft‑ und Gleichgewichtstraining zur Stabilisierung von Muskelmasse, Funktion und metabolischer Gesundheit. Ergänzend gelten Elektromyostimulation, VR‑Exergaming und digitale Trainingsformate als vielversprechende Erweiterungen klassischer Interventionen.
Beeinflusst körperliche Belastung die kognitive Ausdauer?
Eine internationale Forschungsgruppe hat die Auswirkungen maximaler aerober Anstrengung auf die kognitive Ausdauerleistung analysiert und dabei neben verhaltensbezogenen Parametern auch subjektive Erlebnisdimensionen sowie neurophysiologische Korrelate ausgewertet – mit interessanten Ergebnissen.
Wie die Bone-Brain-Axis Psyche und Skelett koppelt
Knochen galten lange Zeit als reines Stützgewebe. Das hat sich erst in der jüngsten Vergangenheit gewandelt. Der Wissensstand heute ist, dass der Knochen ein aktives endokrines Organ ist. Das nächste Level dieser Erkenntnis heißt „Bone-Brain-Axis“: Knochen und Gehirn bilden eine Art Netzwerk.
Blutflussrestriktionstraining gut geeignet für Typ-2-Diabetiker
Inwieweit stellt ein Krafttraining mit geringem Gewicht in Kombination mit einer Reduktion des Blutflusses eine Alternative zu klassischem Krafttraining dar? Besonders für Personen mit geringer körperlicher Belastbarkeit, Adipositas oder Gelenkproblemen, wie dies u. a. bei Typ-2-Diabetikern häufig der Fall ist.
Lumbale Rückenschmerzen: welche Alltagsbewegungen sind kritisch?
Eine aktuelle Studie hat erstmals systematisch untersucht, welche häufigen Alltagsbewegungen akute lumbale Rückenschmerzen verursachen können, wie lange diese Schmerzperioden dauern und ob sie ein Risiko für langfristige funktionelle Einschränkungen bergen.
Adipositas: Jahrelanges Ausdauertraining verändert Fettgewebe
Dauerhaftes Abnehmen und somit eine Reduktion der damit verbundenen Risiken ist für adipöse Menschen oft schwer zu erzielen. Eine neue US-Studie liefert nun Hinweise darauf, dass Betroffene durch Ausdauertraining auch unabhängig von einer Gewichtsreduktion kardiometabolische Vorteile erzielen können.
Osteoporose: HIIT plus Vitamin D erhöhen Knochendichte signifikant
Osteoporose wird meist primär als geriatrisches Krankheitsbild oder bei Frauen als Folgeerscheinung der Postmenopause assoziiert. Eine neue Studie zeigt nun, dass Frauen bereits in der prämenopausalen Lebensphase durch Sport und Vitamin-D-Zufuhr vorbeugen können.
Gefäßsteifigkeit nach der Menopause – kann Training helfen?
In der Peri- und Postmenopause beschleunigt sich durch den Abfall der Östrogenspiegel die Gefäßalterung deutlich. Das begünstigt die Zunahme arterieller Gefäßsteifigkeit und erhöht das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse. Ob Bewegungstraining dem entgegenwirken kann, hat eine Studie untersucht.
Körperliche Aktivität im mittleren und hohen Alter senkt Demenzrisiko signifikant
Demenzerkrankungen, allen voran die Alzheimer-Demenz, zählen zu den größten gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zeit. Eine Studie liefert nun neue Evidenz dafür, dass körperliche Aktivität in der Lebensmitte und im höheren Alter mit einem signifikant reduzierten Risiko für Demenz einhergeht.











