Körperliche Aktivität im mittleren und hohen Alter senkt Demenzrisiko signifikant
Demenzerkrankungen, allen voran die Alzheimer-Demenz, zählen zu den größten gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zeit. Eine Studie liefert nun neue Evidenz dafür, dass körperliche Aktivität in der Lebensmitte und im höheren Alter mit einem signifikant reduzierten Risiko für Demenz einhergeht.
Lipidspezifische Effekte moderaten Trainings
Moderates körperliches Training gilt als bewährte Maßnahme zur Prävention chronischer Erkrankungen. Eine neue Studie zeigt nun, dass sich moderater Sport nicht nur auf klassische Blutfettwerte auswirkt, sondern gezielt bestimmte Lipidklassen moduliert – mit geschlechtsspezifischen Unterschieden.
Sport reduziert Depressionen bei Heranwachsenden
Bewegung gilt auch im Kindes- und Jugendalter zunehmend als Therapieoption bei psychischen Erkrankungen. Die Wirksamkeit bei manifesten depressiven Störungen in dieser Altersgruppe war bisher jedoch unklar. Welche Parameter sportlicher Interventionen den größten Effekt haben, zeigte jetzt eine Studie.
Die präventive Wirkung körperlicher Belastungsspitzen im Alltag
Können intensive körperliche Belastungsspitzen im Alltag ebenso zur Reduktion schwerer kardiovaskulärer Ereignisse beitragen wie regelmäßiger Sport und gibt es dabei geschlechtsspezifische Unterschiede? Das hat eine aktuelle prospektive Analyse aus der UK-Biobank untersucht.
Bewegung als potenzieller Schutzfaktor bei präklinischem Alzheimer
Alzheimer beginnt oft Jahrzehnte vor dem Auftreten erster Symptome. In dieser präklinischen Phase sammeln sich Amyloid-Beta-Plaques im Gehirn an, gefolgt von einer allmählichen Ausbreitung des Tau-Proteins. Eine Studie zeigt nun, wie sich Bewegung auf das Risiko eines klinischen Fortschreitens auswirkt.
Der Einfluss von Vitamin D, Bewegung und Omega-3-Fettsäuren auf das biologische Altern
Während Beobachtungsstudien und kleinere Pilotstudien darauf hindeuten, dass Vitamin D, Omega-3-Fettsäuren und Bewegung die biologische Alterung verlangsamen können, fehlten bislang größere klinische Studien, die solche Behandlungen untersuchten. Ein Forscherteam hat das jetzt nachgeholt.
Was bringen telemedizinisch unterstützte Lebensstilinterventionen?
Patienten mit koronarer Herzkrankheit und Typ-2-Diabetes weisen ein hohes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse auf. Wichtige Lebensstilmaßnahmen wie Bewegung und Ernährung sind dauerhaft aber oft schwer umzusetzen. Telemedizinische Ansätze könnten helfen. Über Chancen und Grenzen solcher Interventionen.
S2k-Leitlinie – Sportmedizinische Vorsorgeuntersuchung der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention e. V.
Eine Zusammenfassung der Kerninhalte der neuen deutschen Konsensusleitlinie zur sportmedizinischen Vorsorgeuntersuchung für gesunde Erwachsene. Ziel ist es, durch strukturierte Anamnese, körperliche Untersuchung und ggf. weiterführende Diagnostik Risikopersonen frühzeitig zu erkennen und die Sicherheit beim Sport zu erhöhen.
Beerensaft plus Krafttraining günstig bei Prädiabetes
Polyphenole, wie sie in rotem Beerensaft vorkommen, scheinen in Kombination mit hochintensivem kombiniertem Kraft-/Ausdauertraining prädiabetische Parameter günstig beeinflussen, so das Ergebnis einer Studie der Deutschen Sporthochschule Köln.
Chronische Rückenschmerzen: Muskelzusammensetzung als prädiktiver Biomarker?
Chronische Rückenschmerzen zählen zu den häufigsten Schmerzsyndromen. Die Ursachen dafür sind vielschichtig; zunehmend rückt jedoch die Struktur und Qualität der paraspinalen Muskulatur in den Fokus. Forscher haben jetzt zwei eng miteinander verknüpfte Messwerte als Schlüsselparameter identifiziert.











