Neurologie | Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin

Neurologie

Sarkopenie: Bewegung und proteinreiche Ernährung helfen

Eine Sarkopenie, d.h. der Abbau von Muskelmasse und -kraft sowie die damit verbundenen funktionellen körperlichen Einschränkungen, betrifft primär Menschen im fortgeschrittenen Alter. Ein Überblick über Risikofaktoren, Indikationen und Gegenmaßnahmen einer unterschätzten Krankheit, die unter Umständen auch Junge betreffen kann.

Reha: Zweite Kreuzbandverletzung durch Förderung der Neuroplastizität vermeidbar?

Die Wahrscheinlichkeit, sich nach einer Kreuzbandverletzung ein zweites Trauma dieser Art zuzuziehen, ist hoch. Wissenschaftler vermuten, dass das übliche Vorgehen während der Rehabilitation dazu beiträgt, weil motorisches Lernen in dieser Phase vernachlässigt wird. Neuroplastisches Training soll dieses Defizit beseitigen.

Sport und Kognition: Frauen brauchen anderes Training als Männer

Sport kann einen positiven Einfluss auf die geistige Fitness haben. Wie genau, wurde jetzt in einer Metananalyse untersucht. Ein überraschendes Ergebnis dabei: Es gibt geschlechtsspezifische Unterschiede in der kognitiven Wirkung von Sport. Für ein optimales Ergebnis müssen Frauen anders trainieren als Männer.

Körperliche Aktivität und Sport in der Prävention und Therapie neurodegenerativer Erkrankungen

Editorial der Ausgabe 05-06/2020 der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin (DZSM) von Dr. Patrick Müller. Der Beitrag befasst sich mit sportinduzierter Neuroplastizität und der Prävention und Therapie dementieller und weiterer neurodegenerativer Erkrankungen.

Einnahme von Cannabidiol – nicht auf der WADA-Liste und trotzdem gedopt?

Cannabidiol (CBD) hat für Athleten eine Reihe günstiger Effekte. Die Substanz ist bislang legal als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich. Studien haben nun ergeben, dass CBD-Produkte häufig Rückstände der verbotenen Substanz THC enthalten, was zu unbeabsichtigtem Doping führen kann. Worauf müssen Sportler achten?

Psyche und Sport in Zeiten von COVID-19

Die Autoren beleuchten in ihrem Beitrag die Bedeutung der psychischen Gesundheit in Zeiten von Corona, legen aber vor allem dar, welchen positiven Beitrag Bewegung, Training und Sport hierfür leisten können. Dieser Artikel vom Juni 2020 ist angesichts der momentanen Lage immer noch topaktuell.

Spezielles Krafttraining verbessert Hirn-Funktionen bei Senioren

Sportwissenschaftler aus Kassel gingen der Frage nach, welche Krafttrainingsmethode die Gehirnfunktionen älterer Menschen besonders fördert. Dazu mussten drei Seniorengruppen auf unterschiedlichen Geräten trainieren. Das Ergebnis zeigt eine signifikate Verbesserung der Gehirnfunktionen nur bei einer speziellen Methode.

Positive Korrelation zwischen körperlicher Fitness und Hirnvolumen

Forscher der Uni Greifswald fanden einen positiven Zusammenhang zwischen körper­licher Leistungs­fähigkeit und Hirnvolumen – je besser die Fitness, desto größer das Gesamtvolumen und die Graue Sub­stanz. Der Zusammenhang wurde nicht nur bei jungen, sondern auch bei älteren Erwachsenen beobachtet.

Neuroathletiktraining (NAT): Was Schielen und Summen mit Bewegungsqualität zu tun haben

Neuroathletik erobert seit Jahren den Leistungssport. Das Trainingskonzept verspricht Leistungsverbesserung in dem es vernachlässigte oder eingeschränkte Funktionen des Nervensystems gezielt trainiert. Erste Ergebnisse sind vielversprechend, doch reichen Einzelfälle für eine wissenschaftliche Evidenz?

Übertrainingssyndrom: Burnout als Folge maximaler kognitiver Kontrolle

Sportliche Höchstleistungen führen bei Athletinnen und Athleten häufig zu starker Fatigue, auch als Übertrainingssyndrom bekannt. Der Grund: Spitzenleitungen sind nur durch andauernde kognitive Kontrolle über physische Funktionen möglich. Wird eine Grenze überschritten, kommt es zum Burnout.