Neurologie

Entwicklung kognitiver Beeinträchtigungen mit Sport aufhalten

Beginnende kognitive Beeinträchtigungen sind mit steigendem Alter nicht untypisch. Ein systematischer Review hat verschiedene Arten von Bewegung (Ausdauer-, Kraft-, Widerstandstraining, Tai Chi und Yoga) hinsichtlich ihrer Wirkung auf die kognitive Leistung verglichen.

Die wachsende Bedeutung immunregulatorischer Effekte von körperlicher Aktivität

Prof. Karsten Krüger arbeitet schwerpunktmäßig an molekularen und zellulären Grundlagen der trainingsinduzierten Anpassungen und die Mechanismen anti-entzündlicher Effekte von Sport. In seinem Beitrag beleuchtet er die Rolle chronisch-subklinischer Entzündungen in der Pathogenese zahlreicher innerer, orthopädischer, neurologischer und psychischer Erkrankungen.

Dosis-Wirkungs-Beziehung zwischen körperlicher Aktivität und Kognitionen bei Älteren

Review. Zusammenfassung eines wissenschaftlichen Beitrags aus der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin (DZSM) mit Link zum Originalartikel und Downloadmöglichkeit als PDF.

ADHS: Neue Erkenntnisse stellen Therapie bei Sportlern in Frage

Bislang glaubte man, dass es sich bei ADHS um eine Krankheit handelt, die in der Kindheit beginnt und bis ins Erwachsenenalter bestehen bleibt. Eine Studie legt jedoch eine andere Interpretation nahe - auch mit Auswirkungen auf den Leistungssport, wie ein Beispiel aus der US-Baseball Major League zeigt.

Slacken: positive Effekte auf Kinder und Parkinson-Patienten

Welche Effekte hat ein Slackline-Training bei verschiedenen Personen- oder Patientengruppen. Zwei Studien gingen dieser Frage nach und zeigten vor allem bei Parkinson-Patienten signifikante Verbesserungen.

Bewegung & Neuroplastizität: Das Gehirn – kein Muskel und doch unglaublich trainierbar

Wie wirkt sich Bewegung auf das Gehirn aus? Der Beitrag geht dieser Frage nach sowohl in Hinblick auf den Verlust kognitiver Fähigkeiten – vor allem im Alter – als auch hinsichtlich der Effekte von körperlicher Aktivität bei Schlaganfall oder frühkindlichen Hirnschädigungen.

Lösung aus dem Netz: Synthetische Spinnenseide für Medizinprodukte

Bereits vor Jahren ist es gelungen, die biotechnologische Herstellung des Spinnenseide-Proteins durch Escherichia-coli-Bakterien zu etablieren und in den industriellen Maßstab zu skalieren. Wissenschaftler entwickelten nun einen Prozess, ein endloses Mono- oder Multifilament zu Spinnen. Die Erfindung hat auch Relevanz für die Medizintechnik.

Hat recht, wer heilt?

Von der Osteopathie bis zur Homöopathie haben viele alternativ­medizinische Methoden gemein, dass es wenig bis keine klare Evidenz gibt. Aber sind sie deshalb »nicht wirksam« und unseriös? Der Versuch einer Annäherung.

Kompartmentsyndrom: Schnelle Behandlung wichtig

Das Kompartmentsyndrom (KS), definiert als Anstieg des Gewebedruckes in osteofaszialen oder faszialen Kompartimenten, stellt im akuten Fall eine Notsituation dar und muss sofort chirurgisch behandelt werden, um langfristige Schäden der Nerven oder Gefäße durch die verminderte Durchblutung zu verhindern.

Schädel-Hirn-Traumen im Sport

Die Studie »Schädel-Hirn-Verletzung – Epidemiologie und Versorgung« zeigte auf, dass die Zahl leichter Schädel-Hirn-Traumen (SHT) im Sport auf jährlich 44.000 Fälle beziffert wird. Und offenbar ist die Aussage darüber, ob eine leichte Gehirnerschütterung folgenlos oder problematisch verläuft, nicht zuverlässig möglich.