Neurologie

Neuroathletiktraining (NAT): Was Schielen und Summen mit Bewegungsqualität zu tun haben

Neuroathletik erobert seit Jahren den Leistungssport. Das Trainingskonzept verspricht Leistungsverbesserung in dem es vernachlässigte oder eingeschränkte Funktionen des Nervensystems gezielt trainiert. Erste Ergebnisse sind vielversprechend, doch reichen Einzelfälle für eine wissenschaftliche Evidenz?

Übertrainingssyndrom: Burnout als Folge maximaler kognitiver Kontrolle

Sportliche Höchstleistungen führen bei Athletinnen und Athleten häufig zu starker Fatigue, auch als Übertrainingssyndrom bekannt. Der Grund: Spitzenleitungen sind nur durch andauernde kognitive Kontrolle über physische Funktionen möglich. Wird eine Grenze überschritten, kommt es zum Burnout.

Profifußballer leben länger, haben aber ein höheres Demenzrisiko

Laut einer schottischen Studie haben Profi-Fußballer eine höhere Lebenserwartung. Die Kehrseite der Medaille ist jedoch: Sie unterliegen einem deutlich größerem Risiko, an einer neurodegenerativen Erkrankung zu sterben - eine Ausnahme bilden nur die Torwarte. Der Grund: häufiges Kopfballspiel.

Chininsulfat im Einsatz gegen Wadenkrämpfe

Wadenkrämpfe kommen häufig unerwartet und sind sehr schmerzhafte Ereignisse, vor allem, wenn sie Nachts auftreten. Kommt es häufig zu solchen Attacken, wird dies für die Betroffenen schnell zu einer enormen Belastung. Chininsulfat soll – einer neuen Studie zufolge – Linderung versprechen.

Immunsystem und Sport – Eine wechselhafte Beziehung

Prof. Wilhelm Bloch beleuchtet verschiedene Aspekte zum Thema „Immunsystem und Sport“. In Zukunft wird wichtig sein, die Mechanismen hinter der Wirkung von Sport auf das Immunsystem weiter zu entschlüsseln und daraus praktische und klinische Anweisung für einen das Immunsystem stärkenden Sport zu generieren.

Mehr Verletzungen durch zu wenig Schlaf

Eine Gruppe aus Schlafforschern, Trainern, Sportlern, Organisatoren und Pädagogen aus den USA hat die "Task Force on Sleep and Wellness« ins Leben gerufen, um Empfehlungen für Sportler und Trainer zum Thema Schlafmanagement und Regeneration zu erstellen. Ziel ist es, Verletzungen vorzubeugen.

Biomarker erleichtert die Diagnose bei Verdacht auf Gehirnerschütterung

Eine von der US-Arzneimittelbehörde FDA in Auftrag gegebene Studie hat zwei Biomarker erforscht, die das Vorliegen einer Commotio cerebris sicher bestätigen. Auf diese Weise könnten aufwendige, teure und zeitintensive CT-Untersuchungen bei Verdacht auf Gehirnerschütterung künftig vermieden werden.

Sport-Neuro-Immunologie – von der Grundlagenforschung in die Praxis

Zusammenfassung eines wissenschaftlichen Beitrags (Review) aus der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin (DZSM) mit Link zum englischsprachigen Originalartikel und Downloadmöglichkeit als PDF.

Empfehlungen zu Kontraindikationen für Ganzkörper-Elektromyostimulation im kommerziellen, nicht-medizinischen Setting

Zusammenfassung eines wissenschaftlichen Beitrags (Kurzbeitrag) aus der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin (DZSM) mit Link zum englischsprachigen Originalartikel und Downloadmöglichkeit als PDF.

Axiale Spondyloarthritis (Morbus Bechterew): Weniger Schmerz durch High-Intensity-Training

Norwegische Mediziner haben nachgewiesen, dass die Kombination von aeroben und kräftigenden Übungen den Krankheitsverlauf bei axialer Spondyloarthritis (Morbus Bechterew) positiv beeinflusst. Die Effekte äußerten sich in verbessertem Allgemeinbefinden und messbar sinkenden Entzündungsmarkern.