Neurologie

Mehr Verletzungen durch zu wenig Schlaf

Eine Gruppe aus Schlafforschern, Trainern, Sportlern, Organisatoren und Pädagogen aus den USA hat die "Task Force on Sleep and Wellness« ins Leben gerufen, um Empfehlungen für Sportler und Trainer zum Thema Schlafmanagement und Regeneration zu erstellen. Ziel ist es, Verletzungen vorzubeugen.

Biomarker erleichtert die Diagnose bei Verdacht auf Gehirnerschütterung

Eine von der US-Arzneimittelbehörde FDA in Auftrag gegebene Studie hat zwei Biomarker erforscht, die das Vorliegen einer Commotio cerebris sicher bestätigen. Auf diese Weise könnten aufwendige, teure und zeitintensive CT-Untersuchungen bei Verdacht auf Gehirnerschütterung künftig vermieden werden.

Sport-Neuro-Immunologie – von der Grundlagenforschung in die Praxis

Zusammenfassung eines wissenschaftlichen Beitrags (Review) aus der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin (DZSM) mit Link zum englischsprachigen Originalartikel und Downloadmöglichkeit als PDF.

Empfehlungen zu Kontraindikationen für Ganzkörper-Elektromyostimulation im kommerziellen, nicht-medizinischen Setting

Zusammenfassung eines wissenschaftlichen Beitrags (Kurzbeitrag) aus der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin (DZSM) mit Link zum englischsprachigen Originalartikel und Downloadmöglichkeit als PDF.

Axiale Spondyloarthritis (Morbus Bechterew): Weniger Schmerz durch High-Intensity-Training

Norwegische Mediziner haben nachgewiesen, dass die Kombination von aeroben und kräftigenden Übungen den Krankheitsverlauf bei axialer Spondyloarthritis (Morbus Bechterew) positiv beeinflusst. Die Effekte äußerten sich in verbessertem Allgemeinbefinden und messbar sinkenden Entzündungsmarkern.

CTE-Diagnose: Footballer-Studie zeigt neue Ansätze auf

Noch ist die Chronisch Traumatische Enzephalopathie (CTE) nur bei Toten diagnostizierbar. Kann eine spezielle PET helfen, dass lebende Patienten mit Symptomen eine Diagnose und womöglich bald Therapien erhalten? Eine Studie mit Football-Profis gibt Hinweise.

Computer sagen Return-to-Play nach Gehirnerschütterung voraus

Spannend: Per Computerberechnung wollen Wissenschaftler der Florida Atlantic University künftig vorhersagen, wie lange ein Athlet zur Genesung nach einer Gehirnerschütterung brauchen wird. Da das System mit steigender Fallzahl lernt, wird die prädiktive Qualität immer besser.

Parkinson: Laufband-Training mit Perturbationen verbessert Mobilität

Laufbandtraining hilft Menschen mit Parkinson, länger aufrecht gehen zu können und das Gleichgewicht zu halten. Doch welche Art von Training bringt die meisten Vorteile? Dazu liefert eine Studie aus Erlangen jetzt neue Anhaltpunkte.

Sportlicher Lebensstil beugt Substanzverlust im Gehirn vor

Verschiedene Lebensstil-Faktoren haben offensichtlich direkten Einfluss auf das Gehirn. Eine deutsche neurowissenschaftliche Studie hat ergeben, dass neben anderen Faktoren auch regelmäßige körperliche Aktivität ursächlich an der Erhaltung der Grauen Substanz beteiligt ist.

Schmerzen im Leistungssport: Biopsychosoziale Behandlungskonzepte

Schmerz ist ein Alarmsignal, weshalb der "normale" Mensch instinktiv die verletzten Körperstrukturen schont. Bei Sportlern ist die Schmerzwahrnehmung aber oft eingeschränkt, was zu ernsthaften Läsionen führen kann. Zum besseren Verständnis dieses Phänomens setzen Forscher zunehmend auf edukative Behandlungsansätze.