Diagnostik

Sportphysiologie 1949 – 2019

Prof. Dieter Böning, ehemaliger Vorstand des Vereins zur Förderung der Sportmedizin e. V., beleuchtet in seinem Editorial in der Jubiläumsausgabe 12/2019 der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin (DZSM) die Entwicklung der Sportphysiologie seit 1949.

Blutdrucküberwachung mit der Smartphone-Kamera

Blutdruckmessgeräte auf Manschettenbasis sind genau, aber unpraktisch. Benutzer halten sich deshalb oft nicht an die Empfehlung, mehrere Messungen durchzuführen. Das neue Transdermal-Optical-Imaging-Verfahren misst den Blutdruck mit der Smartphone-Kamera.

Biomarker erleichtert die Diagnose bei Verdacht auf Gehirnerschütterung

Eine von der US-Arzneimittelbehörde FDA in Auftrag gegebene Studie hat zwei Biomarker erforscht, die das Vorliegen einer Commotio cerebris sicher bestätigen. Auf diese Weise könnten aufwendige, teure und zeitintensive CT-Untersuchungen bei Verdacht auf Gehirnerschütterung künftig vermieden werden.

Programme zur Steigerung der körperlichen Aktivität bei multimorbiden Arthrosepatienten: Entzündungsparameter als Biomarker?

Zusammenfassung eines wissenschaftlichen Beitrags (Review) aus der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin (DZSM) mit Link zum englischsprachigen Originalartikel und Downloadmöglichkeit als PDF.

Zusammenhang des isokinetischen Kraftmaximums in einer Beinpresse mit der Sprintleistung von Nachwuchsvolleyballern

Zusammenfassung eines wissenschaftlichen Beitrags (Originalarbeit) aus der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin (DZSM) mit Link zum englischsprachigen Originalartikel und Downloadmöglichkeit als PDF.

CTE-Diagnose: Footballer-Studie zeigt neue Ansätze auf

Noch ist die Chronisch Traumatische Enzephalopathie (CTE) nur bei Toten diagnostizierbar. Kann eine spezielle PET helfen, dass lebende Patienten mit Symptomen eine Diagnose und womöglich bald Therapien erhalten? Eine Studie mit Football-Profis gibt Hinweise.

Validierung und Vergleich von drei verschiedenen Herzfrequenzmessverfahren bei der Leistungsdiagnostik auf dem Laufband

Zusammenfassung eines wissenschaftlichen Beitrags (Originalarbeit) aus der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin (DZSM) mit Link zum englischsprachigen Originalartikel und Downloadmöglichkeit als PDF.

Computer sagen Return-to-Play nach Gehirnerschütterung voraus

Spannend: Per Computerberechnung wollen Wissenschaftler der Florida Atlantic University künftig vorhersagen, wie lange ein Athlet zur Genesung nach einer Gehirnerschütterung brauchen wird. Da das System mit steigender Fallzahl lernt, wird die prädiktive Qualität immer besser.

„Schnappendes Knie“ zur Indikationsstellung ungeeignet

Bei Verdacht auf Meniskusriss, so belegt eine dänische Kohortenstudie, ist ein mechanisches Schnappen im Knie als diagnostisches Element nicht verlässlich. Dasselbe gilt für Blockieren des Gelenks. Beides kann auch im gesunden Knie auftreten.

Sportherz – auch ein starker Motor kann stottern

Veränderungen am Herzen treten bei vor allem bei Ausdauersportlern häufig auf. In der Diagnose besteht die Schwierigkeit darin, physiologische von pathologischen Abweichungen zu unterscheiden. Die hierfür entwickelten Kriterien und Methoden sind jedoch mit Unsicherheiten behaftet und teilweise umstritten.