Therapie konservativ | Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin

Therapie konservativ

Schwer Krebskranke profitieren von EMS-Training – dank Myokinen

Sport kann durch die Ausschüttung von Myokinen das Wachstum von Krebszellen bremsen – das ist allgemeine Lehrmeinung. Neu ist die Erkenntnis deutscher Forscher, dass passive Elektromyostimulation bei weit fortgeschrittenen Tumorerkrankungen ähnliche Effekte hat.

Tanztherapie für Krebspatienten

Tanztherapie verbindet therapeutische Ansätze aus den Bereichen Bewegungs-, Kunst- und Psychotherapie und kann zur Vorbeugung von Krankheiten, aber auch in der Rehabilitation eingesetzt werden. Eine Übersichtsarbeit hat ihre Effekte als begleitende Therapie bei Krebspatienten untersucht.

Reha: Zweite Kreuzbandverletzung durch Förderung der Neuroplastizität vermeidbar?

Das Risiko, sich nach einer Kreuzbandverletzung ein zweites Trauma dieser Art zuzuziehen, ist hoch. Wissenschaftler vermuten, dass das übliche Vorgehen während der Rehabilitation dazu beiträgt, weil motorisches Lernen in dieser Phase vernachlässigt wird. Neuroplastisches Training soll dieses Defizit beseitigen.

Knieorthese GenuTrain OA: Mehr Aktionsfreiheit für Patienten mit Knorpelschaden

Bei einseitigen Meniskusläsionen brauchen Sportler eine gezielte Entlastung im betroffenen Kompartiment. Die Orthese Genu­Train OA bietet betroffenen Sportlern viel Bewegungsfreiheit. Sie unterstützt eine dynamische Achskorrektur bis zu 10 Grad und erlaubt ein individuelles Anpassen der Entlastung während des Tragens.

Degenerativer Meniskusriss: Meniskus-Teilresektion ohne Vorteil

Ein degenerativer Meniskusriss kann Schmerzen verursachen und die Knie-Funktion einschränken. Der Grund dafür sind oft arthrotische Veränderungen. Deshalb wird oft das beschädigte Gewebe durch eine Meniskus-Teilresektionen entfernt – doch ohne großen Nutzen, wie ein Vergleich mit Placebo-Eingriffen zeigt.

JuzoPro Patella Xtec Plus: rückbaubare Orthese zur Patellagleitwegskorrektur

Durch die JuzoPro Patella Xtec Plus lässt sich das Patellofemorale Schmerzsyndrom (vorderer Knieschmerz) therapiegerecht behandeln. Die Rückbaubarkeit des Produktes ist einzigartig und unterstützt den positiven Therapieverlauf des Patienten.

Kaum relevante Vorteile von NSAR bei Schmerzen im unteren Rücken

Akute Schmerzen im unteren Rücken sind ein verbreitetes Leiden. Besonders bei Patienten im akuten Zustand werden häufig nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wie Diclofenac, Ibuprofen und Naproxen eingesetzt. Ein Cochrane Review bescheiningt diesen Mitteln jedoch nur begrenzte Vorteile gegenüber Placebos.

Blutserum von Sportlern unterdrückt Krebszellenwachstum

Wissenschaftler der Uni Erlangen-Nürnberg fanden im Blutserum von sporttreibenden Krebspatienten Substanzen, die das Krebszellenwachstum unterdrücken und die Zellen in den programmierten Zelltod zu führen können. Die Ergebnisse verstärken die positive Sicht auf Sport in der Krebstherapie.

Präventionsmöglichkeiten der chronisch lateralen OSG-Instabilität im (Spitzen-)Sport

Neu entwickelte, »intelligente Bandagensysteme«, die dem Umknicken selbstständig gegensteuern, sollen verhindern, dass sich das Sprunggelenk bei einem Supinationstrauma über das physiologisch vorgegebene Ausmaß hinaus bewegt. An der Charité in Berlin wurde diese Technologie nun auf den Prüfstand gestellt.

Schulterschmerzen: Welche Interventionen versprechen Erfolg?

Persistierende Schulterschmerzen können Athleten und Athletinnen aus Sportarten mit Rotations- und Überkopfbewegungen der Arme weit zurückwerfen. Physiotherapeutische Interventionen gehören in der Therapie mit zum Standardrepertoire. Aber welche Behandlungen zeigen signifikante Wirkung?