Ernährung | Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin
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Ernährung

Belastungsassoziierte Anaphylaxien: aktueller Forschungsstand

Nahrungsmittelabhängige Anaphylaxien infolge körperlicher Belastung sind zwar selten, können jedoch lebensbedrohlich verlaufen. In einer Übersichtsarbeit haben Forscher nun den aktuellen Wissensstand zur Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie zusammengefasst.

Eisenmangel bremst Ausdauerleistung bereits in subklinischen Ausprägungen

Eisenmangel kann Auswirkungen auf die sportliche Leistung haben. Athleten sind dabei gleich mehreren eisenzehrenden Mechanismen ausgesetzt. Doch wie ausgeprägt muss ein Eisenmangel sein, um negative Effekte auszulösen? Zwei aktuelle Studien gehen der Frage nach und schlagen Vermeidungsstrategien vor.

Kohlenhydratzufuhr: Menge und Timing sind entscheidend

Eine ausreichende Versorgung mit Kohlenhydraten gilt als Voraussetzung für hohe Belastungsintensitäten und eine schnelle Regeneration. Neben der Menge ist dabei auch der Zeitpunkt der Kohlenhydratzufuhr entscheidend, wie neuere Studien zeigen. Für die sportmedizinische Praxis ergeben sich daraus wichtige Konsequenzen.

Vitamin D dämpft kardiovaskuläre Marathon-Stressmarker

Vitamin D3 – genauer 25(OH)D – hat den Ruf, oxidativen Stress und Immunreaktionen positiv zu beeinflussen. Taiwanesische Forscher haben nun im Rahmen einer placebokontrollierten Studie untersucht, ob dies auch für belastungsassoziierte Marker nach einem Marathonlauf gilt.

Kniearthrose: Kollagenpeptide plus Vitamin C lindern Beschwerden

Spanische Wissenschaftler haben in einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie die Wirksamkeit von oral verabreichten Kollagenpeptiden plus Vitamin C bei Kniearthrose untersucht. Die Ergebnisse sprechen für einen potenziellen symptomatischen Nutzen.

Demenzrisiko, Fleischkonsum und APOE-Genotypen

Bislang galten bestimmte Fleischarten hinsichtlich der Entwicklung einer Demenz als eher risikofördernd. Jetzt zeigt eine aktuelle Kohortenstudie, dass Fleischkonsum kognitiv sogar eine protektive Wirkung entfalten kann – allerdings nur für Träger eines bestimmten Genotyps.

Senken Kaffee und Tee das Demenzrisiko?

Eine große prospektive Kohortenstudie mit einem Nachbeobachtungszeitraum von bis zu 43 Jahren liefert starke Evidenz dafür, dass der Konsum koffeinhaltiger Nahrungsmittel mit einem signifikant geringeren Demenzrisiko einhergeht.

Risikobewertung des RED‑S und Zusammenhang zwischen Nahrungsaufnahme und Leistungsfähigkeit bei Athleten

Zusammenfassung eines wissenschaftlichen Beitrags (Originalarbeit) aus der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin (DZSM) mit Link zum englischsprachigen Originalartikel und Downloadmöglichkeit als PDF.

Ketogene Ernährung und Leistung: Wie viel Power steckt im Fettstoffwechsel?

Ketogene Ernährung erlebt seit einiger Zeit eine bemerkenswerte Renaissance. Ursprünglich als therapeutischer Ansatz implementiert, versprechen sich jetzt auch Athleten leistungsphysiologische Vorteile. Doch zwischen klinischer Anwendung und sportlicher Realität besteht ein großer Unterschied.

Kaffee bei Vorhofflimmern?

Patienten mit Vorhofflimmern oder –flattern wird sicherheitshalber zumeist vom Konsum koffeinhaltiger Getränke abgeraten. Die sogenannte DECAF-Studie untersuchte nun prospektiv den Einfluss von Kaffeekonsum vs. –abstinenz auf das Rezidiv von Vorhofflimmern nach elektrischer Kardioversion.