Hutterer C | Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin
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Beitragsübersicht Hutterer C

Gefäßsteifigkeit nach der Menopause – kann Training helfen?

In der Peri- und Postmenopause beschleunigt sich durch den Abfall der Östrogenspiegel die Gefäßalterung deutlich. Das begünstigt die Zunahme arterieller Gefäßsteifigkeit und erhöht das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse. Ob Bewegungstraining dem entgegenwirken kann, hat eine Studie untersucht.

Entzündungsmarker hsCRP verbessert Vorhersage des kardiovaskulären Risikos

Chronische, niedriggradige Entzündungen gelten als treibende Kraft der Atherosklerose. Diese lassen sich jedoch im Rahmen einer Routinediagnostik oft nur schwer erkennen. Eine Studie beleuchtet nun die Bedeutung des Markers hsCRP als Prädiktor für schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse.

Achillessehnen-Tendinopathie: Expertenkonsens zur Wadenheber-Übung

Die Wadenheber-Übung ist zentraler Bestandteil konservativer Rehabilitationsprogramme bei Achillessehnen-Tendinopathie. Doch welche Trainingsparameter machen den Unterschied? Ein internationales Expertengremium hat nun die aus ihrer Sicht entscheidenden Variablen identifiziert.

Gewichtsweste bei Adipositas verbessert Körperzusammensetzung

Eine Studie aus Schweden hat untersucht, ob eine zusätzliche Gewichtsbelastung durch eine Weste die Körperzusammensetzung bei adipösen Erwachsenen verbessern kann – ohne Veränderungen der Ernährung oder zusätzlichen Sport. Die Ergebnisse sind überraschend.

Körperliche Aktivität im mittleren und hohen Alter senkt Demenzrisiko signifikant

Demenzerkrankungen, allen voran die Alzheimer-Demenz, zählen zu den größten gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zeit. Eine Studie liefert nun neue Evidenz dafür, dass körperliche Aktivität in der Lebensmitte und im höheren Alter mit einem signifikant reduzierten Risiko für Demenz einhergeht.

Lipidspezifische Effekte moderaten Trainings

Moderates körperliches Training gilt als bewährte Maßnahme zur Prävention chronischer Erkrankungen. Eine neue Studie zeigt nun, dass sich moderater Sport nicht nur auf klassische Blutfettwerte auswirkt, sondern gezielt bestimmte Lipidklassen moduliert – mit geschlechtsspezifischen Unterschieden.

Sport reduziert Depressionen bei Heranwachsenden

Bewegung gilt auch im Kindes- und Jugendalter zunehmend als Therapieoption bei psychischen Erkrankungen. Die Wirksamkeit bei manifesten depressiven Störungen in dieser Altersgruppe war bisher jedoch unklar. Welche Parameter sportlicher Interventionen den größten Effekt haben, zeigte jetzt eine Studie.

Trainingsart beeinflusst epigenetische Anpassungen

Ausdauer- oder Krafttraining bewirken strukturelle und funktionelle Veränderungen der Skelettmuskulatur. Doch welche spezifischen Anpassungen auf Ebene von DNA-Methylierung, Transkriptom und Proteom ergeben sich durch verschiedene Trainingsformen?

Sprunggelenksfrakturen operieren? Gelenkspaltbreite als Entscheidungskriterium

Sprunggelenksfrakturen zählen zu den häufigsten Frakturen im Erwachsenenalter und können mit einer Verletzung des Deltabandes einhergehen, was eine operative Rekonstruktion indiziert. Eine aktuelle Studie zeigte nun, wie die Gelenkspaltbreite als Entscheidungskriterium für eine OP dienen kann.

Bewegung als potenzieller Schutzfaktor bei präklinischem Alzheimer

Alzheimer beginnt oft Jahrzehnte vor dem Auftreten erster Symptome. In dieser präklinischen Phase sammeln sich Amyloid-Beta-Plaques im Gehirn an, gefolgt von einer allmählichen Ausbreitung des Tau-Proteins. Eine Studie zeigt nun, wie sich Bewegung auf das Risiko eines klinischen Fortschreitens auswirkt.