konservative Therapie & Physiotherapie | Seite 4 von 15 | Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin
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konservative Therapie & Physiotherapie

Atem- und Haltungstraining verbessert die Lungenfunktion nach COVID-19

Besonders ältere Menschen leiden nach einer Corona-Erkrankung oft an chronischen Atembeschwerden. Dazu kommt die altersbedingt abnehmende Elastizität und Kraft des Haltungsapparats. Gezielte Übungen zur Verbesserung sowohl der Atmung als auch der Haltung können helfen.

Sportklettern verbessert die Körperhaltung beim Parkinson-Syndrom

Sportklettern – so das Fazit der weltweit ersten Studie zu diesem Thema – ist eine wirkungsvolle und nachhaltige bewegungstherapeutische Intervention für Parkinson-Kranke. Damit werden sogar die Ergebnisse der bisherigen europäischen Leitlinienempfehlungen übertroffen.

Tennisellenbogen: Heilung durch Nichtstun?

Die laterale Epicondylitis, besser bekannt als „Tennisellenbogen“ oder „Tennisarm“, ist eine langwierige und schmerzhafte Pathologie der Ellenbogensehnen. Wissenschaftler haben nun in einem Positionspapier die gängigsten konservativen Methoden verglichen und kommen zu einem überraschenden Ergebnis.

Neue Sk2-Leitlinie „Adoleszente idiopathische Skoliose“

Ein Verbund von 13 Fachgesellschaften hat eine neue S2k-Leitlinie zur Diagnostik und Behandlung der adolseszenten idiopathischen Skoliose (AIS) erarbeitet. Neu darin sind z. B. die eindeutige Empfehlung für Sport und Zurückhaltung bei strahlungsintensiver Bildgebung.

Neue konservative Therapie bei kompletter Kreuzbandruptur

Mit einer neuen konservativen Behandlungsmethode, dem Bracing-Protokoll (CBP), konnten jetzt australische Forschern vielversprechende Ergebnisse bei einem vollständigen Riss des vorderen Kreuzbands erzielen.

Elektrostimulation statt OP bei Karpaltunnelsyndrom

Beim schmerzhaften und behindernden Karpaltunnelsyndrom muss nicht zwingend operiert werden: Eine aktuelle randomisierte spanische Studie zeigt, dass ultraschallgesteuerte perkutane Elektrostimulation (PENS) mindestens gleichwertige Ergebnisse bringt.

Thoracic-Outlet-Syndrom bei Athleten

Das Thoracic-Outlet-Syndrom ist eine durch Muskelhypertrophie ausgelöste Kompression des neurovaskulären Bündels im Schulterbereich. Betroffen sind meist Athleten aus Disziplinen mit hoher Muskelbelastung am Oberarm. Über Pathophysiologie, Therapien und zu erwartende Outcomes für Leistungssportler.

Entzündungshemmer können Chronifizierung von Rückenschmerzen begünstigen

Wer gegen Rückenschmerzen länger steroidale oder nichtsteroidale Analgetika einnimmt, riskiert damit möglicherweise eine Verlängerung der Beschwerden. Eine internationale Studie macht dafür die Eindämmung von entzündungstriggernden Neutrophilen verantwortlich, die jedoch essenzielle Heilungsprozesse anstoßen.

Thromboseprophylaxe nach Frakturen: Heparin oder ASS?

Die randomisierte Multicenter-Studie PREVENT CLOT ging der Frage nach, ob Acetylsalicylsäure (ASS) zur Prophylaxe von Thrombosen nach Fraktur einer Extremität (unabhängig von operativer oder nichtoperativer Behandlung) eine ebenso gute Wirksamkeit hat wie niedermolekulares Heparin.

Gesäßschmerzen: Piriformis- und tiefes gluteales Schmerzsyndrom

Bei Schmerzen im Gesäß wird häufig ein Übeltäter ausgemacht: der Piriformis. Der Muskel verbindet das Kreuzbein und den Oberschenkel. Die Schmerzen entstehen demnach durch die Kompression des benachbarten Ischiasnervs. Doch häufig sind die Ursachen vielschichtiger. Über Diagnostik und Therapien bei Gesäßschmerzen.