Innere Medizin | Seite 9 von 28 | Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin
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Innere Medizin

Krebsprognose verbessern: Sport fördert Interleukin-15 Ausschüttung

Kann regelmäßiger Sport die Prognose bei einer Krebserkrankung verbessern? Eine chinesische Studie ging dieser Frage nach. Im Fokus der Forscher: das Zytokin Interleukin-15, das von der Muskulatur bei Bewegung und Kontraktion ausgeschüttet wird. Die Ergebnisse sind vielversprechend und doch zwiespältig.

Thromboseprophylaxe nach Frakturen: Heparin oder ASS?

Die randomisierte Multicenter-Studie PREVENT CLOT ging der Frage nach, ob Acetylsalicylsäure (ASS) zur Prophylaxe von Thrombosen nach Fraktur einer Extremität (unabhängig von operativer oder nichtoperativer Behandlung) eine ebenso gute Wirksamkeit hat wie niedermolekulares Heparin.

Kampfsport: Leistungssteigerung durch Rote Bete?

Nitratreiche Nahrungsergänzungsmittel sind ein beliebtes Forschungsthema, wenn es um leistungssteigernde Möglichkeiten geht. Auch Rote Bete gehört in diese Kategorie. Eine aktuelle Auswertung bestehender Studien macht besonders Grapplern etwas Hoffnung

Die Effekte von Sport als therapeutisches Mittel bei Substanzabhängigkeit

Substanzabhängige Menschen (z.B. Alkohol, Methamphetamine) profitieren signifikant, wenn sie zusätzlich zur Standardtherapie an einer angeleiteten Sportintervention teilnehmen. Das war das Ergebnis eines kanadischen systematischen Reviews. Der Überblick zeigt, auf welche Parameter sich Sport wie stark auswirkt.

Bewegung gegen chronische Inflammation: wieviel ist nötig?

Entzündungen spielen bei der Entstehung vieler chronischer Beschwerden, wie Adipositas, Herz-Kreislauf- und rheumatische Erkrankungen eine wichtige Rolle. Bewegung wirkt nachgewiesenermaßen chronischer Inflammation entgegen. Doch wieviel körperliche Aktivität ist nötig?

Gastrointestinale Blutungen bei Leistungssportlern

Bis zu 70 Prozent der Sportler klagen über gastrointestinale Beschwerden als leistungshemmend bei Wettkämpfen. Auch GI-Blutungen treten häufiger auf als bisher angenommen. Warum besonders oft Langstreckenläufer betroffen sind und welche Trainings- und Behandlungsmethoden es gibt, zeigt der Überblick.

Inspiratorisches Muskeltraining gut für die Ausdauer?

Kanadische Forscher haben sich mit Wirkung und Nachhaltigkeit von inspiratorischem Muskeltraining beschäftigt. Dabei zeigte sich, dass Atemtraining zwar für gesunde Sportler durchaus vorteilhaft sein kann, die Wirkung bei Menschen mit Lungenerkrankungen jedoch unklar ist – wie wiederum andere Studien belegen.

Sportliche Jugend, bessere Gefäßgesundheit im Alter

Wer in jungen Jahren viel Ausdauersport getrieben hat, darf sich im Alter über gesündere Gefäße freuen. Laut einer aktuellen schwedischen Studie senkt eine bewegungsintensive Jugend später das Atheroskleroserisiko um 19 Prozent.

Ultramarathons und die körperlichen Auswirkungen

Ultramarathons mit zum Teil über 200 km Länge werden immer beliebter. Erstaunlicherweise sind jedoch die Auswirkungen derartiger Ausdauerbelastungen noch wenig untersucht. Eine Studie mit Teilnehmern der TorTour de Ruhr analysierte jetzt Entzündung, Herzfunktion und Körperzusammensetzung der Ultraläufer.

Präoperatives Bewegungstraining vor Lungenresektion verbessert postoperatives Outcome

Die Lungenresektion gilt als Goldstandard für die Behandlung von Lungenkrebs in frühen Stadien. Doch postoperative Morbidität und Mortalität sind signifikant. Andererseits weiß man, dass präoperatives Training postoperative Komplikationen verringern kann. Wie stark der Effekt ist, hat jetzt eine Studie untersucht.