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Fortsetzung Doping und die vielfältigen Wirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem

Dabei sind die verwendeten Substanzen im Breiten- und Spitzensport dieselben: allen voran anabol androgene Steroide, gefolgt von Stimulanzien. Teilweise scheinen die Nebenwirkungen der Medikamenten­einnahme reversibel zu sein; eine Herzmuskelverdickung, die durch Steroideinnahme hervorgerufen wurde, ist es jedoch unter Umständen nicht. »Man muss den Athleten direkt sagen, dass ihre Symptome möglicherweise durch einen Substanzmissbrauch zu erklären sind. Es ist auch wichtig, unmissverständlich die gesundheitlichen Risiken darzulegen und von ärztlicher Seite den Medikamentenmissbrauch abzulehnen«, erklärt Prof. Laszlo.

Bedenklich ist, dass der Substanzmissbrauch bereits in der Jugend beginnt. Einer Studie der Deutschen Sporthochschule aus dem Jahr 2006 zufolge hatten sieben Prozent der Jugendlichen im Jahr vor der Befragung Anabolika eingenommen.

Auch die Beschaffung der Substanzen ist durch die unkomplizierten Einkaufsmöglichkeiten im Internet deutlich erleichtert worden. »Teilweise nehmen die Athleten Dosen ein, die an sich schon sehr gefährlich sind. Dazu kommt die Unsicherheit über die Herkunft. Häufig weiß man nicht genau, was an Wirkstoffen und Verunreinigungen alles enthalten ist. Das macht es nochmal schwieriger, das Risiko für den Athleten einzuschätzen oder Symptome zuzuordnen«, erklärt Prof. Laszlo.

Bild Roman Laszlo
Prof. Dr. Roman Laszlo, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, Stuttgart © Laszlo

■ Hutterer C

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Quellen:

  1. Wonisch M, Pokan R. Doping und Herz: Was der Facharzt wissen muss. J Kardiol. 2014; 21: 139-143.