Placebo wirkt auch bei Open-Label-Einnahme
Die Einnahme von Placebos kann Schmerzen deutlich reduzieren. Dieser Effekt ist gut untersucht, wenn Patienten nicht wissen, ob sie ein wirkstoffhaltiges Medikament oder ein Placebo bekommen. Eine Studie zeigt nun überraschend, dass es auch funktioniert, wenn die Betroffenen wissen, dass sie ein wirkstofffreies Mittel bekommen.
Die nachhaltige Wirksamkeit zur Vermeidung von Chronifizierung bei unspezifischen, nicht chronischen Rückenschmerzen
Zusammenfassung eines wissenschaftlichen Beitrags (Originalarbeit) aus der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin (DZSM) mit Link zum englischsprachigen Originalartikel und Downloadmöglichkeit als PDF.
Höheres Frakturrisiko durch Medikamenten-Mix?
Dass sich manche pharmazeutischen Wirkstoffgruppen frakturbegünstigend auswirken können, ist bekannt. Eine US-amerikanische Studie ging nun der Frage nach, welche Kombination sogenannter "fracture-associated drugs" (FAD) sich besonders negativ auf die Knochenstabilität auswirken.
OP oder Physio bei traumatischer Supraspinatussehnen-Ruptur?
Können traumatische Risse der Supraspinatussehe auch mit reiner Physiotherapie gut ausheilen oder ist eine Operation besser? Eine schwedische Studie kommt zu einem differenzierten Ergebnis.
Finite-Elemente-Model (FEM) sagt posttraumatisches Arthroserisiko voraus
Finnische Wissenschaftler haben ein Computermodell entwickelt, mit dem sich das Risiko arthrotischer Veränderungen nach konservativ oder operativ behandelten Bandverletzungen berechnen und lokalisieren lässt. Damit lassen sich Entscheidungen hinsichtlich der Reha-Planung besser individualisieren.
11 Empfehlungen gegen Bewegungsschmerzen
Australische Mediziner und Physiotherapeuten haben die aktuellen Leitlinien rund um die Behandlung muskuloskelettaler Schmerzen analysiert und die Essentails in einen Katalog von Empfehlungen zur Behandlung von Bewegungsschmerzen zusammengefasst.
Arthrosetherapie – Sport ist das Mittel der Wahl
Arthrose ist die häufigste chronische Gelenkerkrankung. Bei Senioren sind rund ein Drittel der Männer und knapp die Hälfte der Frauen davon betroffen. Zwar gibt es keine kausale Therapie, doch zur Symptomreduktion ist Sport unerlässlich. Entscheidend ist hier vor allem jedoch die richtige Anwendung.
Neue, sichere Trainingsempfehlungen für Krebs-Überlebende
Sportmediziner und Onkologen haben neue Empfehlungen für eine Sporttherapie nach einer Krebserkrankung erarbeitet. Diese beziehen sich nicht nur auf Art und Intensität der körperlichen Aktivität, sondern beschreiben auch, bei welchen typischen Symptomen der Nach-Krebsphase Sport die stärksten Effekte hat.
Fibromyalgie: Tai Chi effektiver als aerobes Ausdauertraining
Die Fibromyalgie-Leitlinien empfehlen aerobes Ausdauertraining, doch manche Studien bescheinigen auch Tai Chi positive Effekte. Eine US-amerikanische Vergleichsstudie hat nun bestätigt, dass Patienten von Tai Chi signifikant mehr profitieren – u.a. deshalb, weil sie besser „dranbleiben“.
Innovatives Polymer kann Gelenksverletzungen verhindern
Ein Berliner Start-Up hat ein System auf Basis spezieller Polymere entwickelt, das bei einer ruckartigen Umknickbewegung des Fußes in wenigen Millisekunden fest wird, bei normalen Bewegungsabläufen jedoch flexibel bleibt. Damit könnten Sprunggelenks- und anderen Gelenkverletzungen deutlich reduziert werden.


