Schädel-Hirn-Trauma | Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin

Beitragsübersicht Schädel-Hirn-Trauma

Biomarker erleichtert die Diagnose bei Verdacht auf Gehirnerschütterung

Eine von der US-Arzneimittelbehörde FDA in Auftrag gegebene Studie hat zwei Biomarker erforscht, die das Vorliegen einer Commotio cerebris sicher bestätigen. Auf diese Weise könnten aufwendige, teure und zeitintensive CT-Untersuchungen bei Verdacht auf Gehirnerschütterung künftig vermieden werden.

Computer sagen Return-to-Play nach Gehirnerschütterung voraus

Spannend: Per Computerberechnung wollen Wissenschaftler der Florida Atlantic University künftig vorhersagen, wie lange ein Athlet zur Genesung nach einer Gehirnerschütterung brauchen wird. Da das System mit steigender Fallzahl lernt, wird die prädiktive Qualität immer besser.

Sport trotz akuter Gehirnerschütterung?

Bisher lautete die initiale ärztliche Empfehlung bei Commotio-Symptomen meist Schonung. Nun haben US-Mediziner dies durch eine Studie an Jugendlichen mit akuter Gehirnerschütterung überprüft. Das Ergebnis legt – mit Einschränkungen – das Gegenteil nahe.

Neurologische Sportmedizin – weit mehr als Gehirnerschütterungen und periphere Nervenschäden!

Prof. Claus Reinsberger ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der DZSM. In seinem Beitrag greift er die Wichtigkeit der neurologischen Sportmedizin auf, wodurch nachhaltig eine stetig wachsende Verbesserung der Gesundheit und Betreuung von Sportlerinnen und Sportlern entstehen kann.

Schädel-Hirn-Traumen bei Kindern: auf CT und MRT verzichten

Die US-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention raten in einer aktuell veröffentlichten Empfehlung davon ab, regelmäßig bildgebende Verfahren (CT oder MRT) bei Kindern mit Verdacht auf SHT einzusetzen. Sie empfehlen eine andere Diagnosemethode.

Schädel-Hirn-Traumen im Sport

Die Studie »Schädel-Hirn-Verletzung – Epidemiologie und Versorgung« zeigte auf, dass die Zahl leichter Schädel-Hirn-Traumen (SHT) im Sport auf jährlich 44.000 Fälle beziffert wird. Und offenbar ist die Aussage darüber, ob eine leichte Gehirnerschütterung folgenlos oder problematisch verläuft, nicht zuverlässig möglich.