Laterale Ellenbogenschmerzen sind nicht immer ein Tennisarm
Fast jeder zweite Patient mit lateralen Ellenbogenschmerzen leidet nicht, wie oft reflexartig angenommen, an einer Epicondylitis humeri lateralis, so eine neue Studie. Bei dieser Symptomatik könnten auch ganz andere Pathologien vorliegen, was eine strukturierte Differenzialdiagnostik essenziell macht.
Häufig chronische Schmerzen beim Handstand
Der Handstand feiert derzeit ein bemerkenswertes Comeback, ob in Yoga-Stunden, beim CrossFit oder unter Calisthenics-Fans. Doch er birgt biomechanisch eine große Herausforderung: Das Handgelenk wird zur tragenden Struktur und bekommt damit eine Rolle, für die es anatomisch nicht geschaffen ist.
Die Effekte von Kinesiotapes auf Schmerz und Funktion
Kinesiotapes sind fester Bestandteil vieler sportmedizinischer Behandlungsansätze, vor allem bei Beschwerden im Bereich des vorderen Knies. Insbesondere beim patellofemoralen Schmerzsyndrom, das häufig bei jungen, aktiven Personen auftritt, werden die Tapes regelmäßig eingesetzt. Doch wirken sie tatsächlich?
Kann die Pain Reprocessing Therapy Rückenschmerzen lindern?
Die relativ neue Pain Reprocessing Therapy kombiniert mehrere bestehende evidenzbasierte Methoden zur Therapie von Rückenschmerzen. Im Zentrum steht der Versuch, chronische Schmerzen mittels mentalem Reframing für Betroffene neu zu besetzen. Eine Studie hat nun die Wirksamkeit des Ansatzes untersucht.
Clunealnerven-Einklemmung als Ursache von LWS-Schmerzen
Schmerzen im unteren Rücken sind eine ebenso häufige wie unspezifische Diagnose. Neben degenerativen Veränderungen, muskulären Dysbalancen und Dysfunktionen des Iliosakralgelenks kann auch die Einklemmung der oberen Clunealnerven der Grund sein.
Chronische Rückenschmerzen: Muskelzusammensetzung als prädiktiver Biomarker?
Chronische Rückenschmerzen zählen zu den häufigsten Schmerzsyndromen. Die Ursachen dafür sind vielschichtig; zunehmend rückt jedoch die Struktur und Qualität der paraspinalen Muskulatur in den Fokus. Forscher haben jetzt zwei eng miteinander verknüpfte Messwerte als Schlüsselparameter identifiziert.
Welche Trainingsparameter sind bei Arthrose relevant?
Bei Arthrose empfehlen internationale Leitlinien körperliche Betätigung als adjuvante Maßnahme. Zur Stützung der degenerierten Knorpelstrukturen sollen vor allem Muskeln rings um das arthrotische Gelenk gekräftigt werden. Doch wie oft und wie intensiv sollte man trainieren, um tatsächlich zu profitieren?
PRP in der Sportmedizin
Plättchenreiches Plasma (PRP) gilt als feste Größe in der Orthopädie. Gleichzeitig jedoch spalten Studienergebnisse das Fachpublikum: Während in der Praxis positive Erfahrungen gemacht werden, zeigen große Metaanalysen nur geringe oder sogar keine Vorteile gegenüber Placebo. Woher kommt diese Diskrepanz?
Tibiakantensyndrom: Unterschenkeltraining verbessert Fußhaltung und Lebensqualität
Ein maßgeschneidertes Unterschenkeltraining sollte einer neuen Studie zufolge in die Therapie des medialen Tibiakantensyndroms integriert werden. Dehn- und Kräftigungsübungen, sensorimotorisches Training und das Faszienrollen beeinflussten Lebensqualität und Fußhaltung der Teilnehmer positiv.
Wie Kollagen bei Meniskusverletzungen helfen kann
Eine aktuelle Studie ging der Frage nach, inwieweit Kollagenpeptid-Supplemente in Kombination mit einem moderaten Trainingsprogramm eine sinnvolle Option in der konservativen Behandlung von Meniskopathien darstellen können.