Senken spezielle Laufschuhe das Verletzungsrisiko?
Professionelle Laufschuhe sollen durch spezielle Konstruktionsmerkmale die Gelenke entlasten, die Kraft besser auf den Untergrund bringen, den Fuß vor Verletzungen schützen und vieles mehr. Ein Cochrane-Review hat nun verschiedene Laufschuh-Arten verglichen und kommt zu einem eher ernüchternden Ergebnis.
Neue Sk2-Leitlinie „Adoleszente idiopathische Skoliose“
Ein Verbund von 13 Fachgesellschaften hat eine neue S2k-Leitlinie zur Diagnostik und Behandlung der adolseszenten idiopathischen Skoliose (AIS) erarbeitet. Neu darin sind z. B. die eindeutige Empfehlung für Sport und Zurückhaltung bei strahlungsintensiver Bildgebung.
Placeboanalgesie – Wirkmechanismen schmerzstillender Scheinbehandlungen
Ein aktueller Review erklärt die neurobiologischen und neurophysiologischen Mechanismen hinter dem Phänomen Placeboanalgesie. Demnach spielen neben der positiven Erwartungshaltung v.a. das Opioid- und Dopaminsystem eine Rolle bei der Verarbeitung von „Pseudoreizen“ in analgetische Effekte.
Psychosoziale Risikofaktoren für Überlastungsverletzungen
Ein internationales Forscherteam hat sich mit den psychosozialen Risikofaktoren für Überlastungsverletzungen im Sport befasst. Die Wissenschaftler haben 27 Faktoren aus den Kategorien intrapersonal, interpersonal und soziokulturell identifiziert. Allgemein ähneln sie den Faktoren, die auch zu traumatischen Verletzungen führen
Konzepte der Ernährungsperiodisierung im Sport
Mit der gezielten Auslassung von Mahlzeiten (Intervallfasten, „low carb - train low" etc.) und gut geplanter Verteilung von kohlenhydrat- bzw. proteinreichen Mahlzeiten können Athleten bestimmte Leistungsbereiche positiv beeinflussen. Ein Überblick über Konzepte und Empfehlungen.
Elektrostimulation statt OP bei Karpaltunnelsyndrom
Beim schmerzhaften und behindernden Karpaltunnelsyndrom muss nicht zwingend operiert werden: Eine aktuelle randomisierte spanische Studie zeigt, dass ultraschallgesteuerte perkutane Elektrostimulation (PENS) mindestens gleichwertige Ergebnisse bringt.
Thoracic-Outlet-Syndrom bei Athleten
Das Thoracic-Outlet-Syndrom ist eine durch Muskelhypertrophie ausgelöste Kompression des neurovaskulären Bündels im Schulterbereich. Betroffen sind meist Athleten aus Disziplinen mit hoher Muskelbelastung am Oberarm. Über Pathophysiologie, Therapien und zu erwartende Outcomes für Leistungssportler.
Entzündungshemmer können Chronifizierung von Rückenschmerzen begünstigen
Wer gegen Rückenschmerzen länger steroidale oder nichtsteroidale Analgetika einnimmt, riskiert damit möglicherweise eine Verlängerung der Beschwerden. Eine internationale Studie macht dafür die Eindämmung von entzündungstriggernden Neutrophilen verantwortlich, die jedoch essenzielle Heilungsprozesse anstoßen.
Thromboseprophylaxe nach Frakturen: Heparin oder ASS?
Die randomisierte Multicenter-Studie PREVENT CLOT ging der Frage nach, ob Acetylsalicylsäure (ASS) zur Prophylaxe von Thrombosen nach Fraktur einer Extremität (unabhängig von operativer oder nichtoperativer Behandlung) eine ebenso gute Wirksamkeit hat wie niedermolekulares Heparin.
Schneller Return-to-Sports nach Bandscheibenvorfall: welche Therapie?
Für Spitzensportler ist ein möglichst schneller Return-to-Sports mit ausschlaggebend für die Auswahl der Therapie – und oft der Grund für eine OP-Entscheidung. Doch kann auch eine konservative Therapie diesbezüglich mit einer Operation mithalten? Eine Studie untersuchte dies an Hand lumbaler Bandscheibenvorfälle.