Kreuzbandrekonstruktion | Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin
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Beitragsübersicht Kreuzbandrekonstruktion

Geringe Evidenz für häufige orthopädische Eingriffe

Bei Erkrankungen und Verletzungen des muskuloskelettalen Systems stellt sich häufig die Frage nach einem operativen Eingriff. Ein aktueller Übersichtsreview hat die Evidenz für zehn häufige orthopädische Operationen untersucht. Nur bei zwei überwog, den Autoren zufolge, der Nutzen der OP.

Längere Trainingspausen nach ACL-Rekonstruktion reduzieren Reruptur-Risiko deutlich

Ein vorschneller Wiedereinstieg ins Training nach einer Rekonstruktion des vorderen Kreuzbandes geht mit einem deutlich erhöhten Reruptur-Risiko einher. Das belegt eine schwedische Studie. Zur Vermeidung von Komplikationen sollten Athletinnen und Athleten dringend eine Mindestpause einhalten.

Kreuzbandrekonstruktion – Sehnendurchmesser für Erfolg maßgeblich

Bei Rekonstruktionen des vorderen Kreuzbandes ist es für die Revisionsrate weniger entscheidend, ob ein Patellar- oder ein Hamstring-Transplantat verwendet wird. Wichtiger ist der Durchmesser der verwendeten Sehne, wie eine schwedische Studie zeigt.

Instabilität nach einer Vorderen Kreuzbandruptur: Was müssen wir operativ rekonstruieren?

Zusammenfassung eines wissenschaftlichen Beitrags (Review) aus der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin (DZSM) mit Link zum englischsprachigen Originalartikel und Downloadmöglichkeit als PDF.

Nach Kreuzbandrekonstruktion: Sprungtraining mit Gewichtsentlastung liefert bessere Ergebnisse

Bei mechanischen Defiziten nach operativer Rekonstruktion des vorderen Kreuzbandes kann ein gezieltes Sprungtraining die Kniefunktionalität verbessern. Eine Studie der US-amerikanischen University of Montana ging der Frage nach, wie ein solches Training optimal gestaltet sein muss.

Kreuzbandplastik: Doppelbündel- schlägt Einzelbündeltechnik

Rupturen des vorderen Kreuzbandes gehören zu den häufigsten Verletzungen bei Sportarten mit schnellen Richtungswechseln wie etwa Tennis, Skifahren oder Fußball. Die meisten dieser Verletzungen werden operativ rekons­truiert. Finnische Sportmediziner haben die Langzeiteffekte zweier gängiger Operationstechniken miteinander verglichen: Einzelbündel- und Doppelbündelplastik.