Kinesiotaping verbessert Propriozeption
Die Propriozeption, oft als „sechster Sinn“ bezeichnet, ist für die optimale Steuerung von Bewegungen unverzichtbar. Eine Übersichtsarbeit mit Meta-Analyse kam jetzt zu dem Ergebnis, dass Kinesiotaping signifikante Effekte auf das Gelenkpositionsempfinden hat.
Differenzialdiagnostik mit dem Schwimmer-Test
Kommt es zu Schmerzen im Schulter-Hals-Bereich ist häufig unklar, ob ein myofasziales Problem, eine Gelenksstrukturschädigung oder eine Reizung der Halswirbelsäule durch Nervenwurzelkompression vorliegt. Der Schwimmer-Test kann schnell und unkompliziert die Diagnose erleichtern.
Ischämisches Preconditioning: Leistungssteigerung oder Placebo-Effekt?
Ischämisches Preconditioning (IPC) ist eine in den letzten Jahren vieldiskutierte Methode zur Leistungssteigerung im Sport. Doch wie stark ist der Effekt im Vergleich zu Placebo- und Nicht-Interventionen? Ein aktueller Review ist dieser Frage nachgegangen.
Kardiorespiratorische Fitness wichtiger für das Mortalitätsrisiko als Gewicht
Adipositas bzw. Übergewicht sind Risikofaktoren für viele chronische Erkrankungen und erhöhen die Gesamtsterblichkeit und die kardiovaskuläre Mortalität. Doch Gewichtsverlust alleine zeigt keine konsistente Reduktion des Mortalitätsrisikos. Jetzt rückt zunehmend die kardiorespiratorische Fitness (CRF) in den Fokus.
Management von Hamstring-Verletzungen bei Sportlern
Hamstring-Verletzungen sind unter Sportlern häufig und gehen mit einem langen Heilungsprozess und häufigen Rezidiven einher. Die Frage nach dem besten Behandlungsschema ist also besonders drängend – dennoch lässt sie sich bis heute nicht eindeutig beantworten. Zur aktuellen Evidenz gängiger Therapien.
Kulturelle Unterschiede bei Achtsamkeitsinterventionen für Athleten
Achtsamkeitsmethoden haben sich schon vor vielen Jahren im Sport etabliert. Das im Westen auf buddhistischen Traditionen entwickelte Mindfulness-Acceptance-Commitment wurde in China um spezifische kulturelle Aspekte erweitert. Eine Studie hat nun beide Ansätze hinsichtlich ihrer Effektivität verglichen.
Eisschnellläufer haben mehr Gesundheitsprobleme als angenommen
Der Eisschnelllauf gilt aufgrund der geringen Verletzungsraten während der Wettkämpfe als vergleichsweise sicher. Für die Sportler sind jedoch auch Verletzungen während der Trainingsphasen sowie allgemeine Gesundheitsprobleme relevant. Berücksichtigt man diese, ergibt sich ein etwas anderes Bild.
Wie sinnvoll sind Smartwatches für die Erkennung von Herzrhythmusstörungen?
Herzrhythmusstörungen stellen weltweit ein erhebliches Gesundheitsproblem dar. Vorhofflimmern (VHF), die häufigste Arrhythmie, betrifft in Europa etwa 8,8 Millionen Menschen. Doch VHF bleibt aus verschiedenen Gründen häufig zunächst unerkannt. Welche Rolle können Smartwatches bei der Früherkennung spielen?
Was hilft bei Rektusdiastase?
Eine Rektusdiastase tritt oft im letzten Trimester einer Schwangerschaft auf und bildet sich normalerweise innerhalb der ersten acht Wochen nach der Geburt wieder zurück. Untersuchungen zeigen aber, dass sie bei vielen Frauen auch noch ein Jahr postpartum besteht. Welche physiotherapeutischen Übungen helfen?
Stürze im Alter: Risiko bei wenig aktiven Frauen höher
Stürze zählen besonders für ältere Menschen zu den großen Gesundheitsrisiken. Als Prävention empfiehlt die WHO älteren Menschen ein strukturiertes Training von 150 bis 300 Minuten pro Woche, um Stürzen vorzubeugen. Aber lässt sich die Gefahr wirklich so einfach verringern?