Beitragsübersicht Editorial

Wie belastbar ist der Bewegungsapparat?

Prof. Dr. Holger Schmitt erörtert die Frage, wie belastbar der Bewegungsapparat eines Sportlers ist und wie universitäre Einrichtungen in dieser Fragestellung ihre sportorthopädischen Abteilungen und ihre wissenschaftlichen Projekte unterstützen können.

Sauerstoff und Leistung

Prof. Dr. Walter Schmidt und Prof. Dr. Dieter Böning beleuchten die verschiedenen Erkenntnisse über Anpassungsmechanismen an akute Belastung, Training und unterschiedliche Umwelteinwirkungen und deren Effekt auf neue Trainingsmethoden.

eSport – eine gesellschaftspolitische Herausforderung

Prof. Dr. Carmen Borggrefe, Leiterin der Abteilung für Sportsoziologie und -management der Universität Stuttgart, thematisiert die Herausforderungen durch den eSport in Bezug auf Gesellschaft und Politik und die Problematik von eSport als olympische Disziplin.

Operieren wir zu viel?

Prof. Dr. Philip Kasten thematisiert die Häufigkeit von Operationsindikationen. Für wissenschaftlich tätige Ärzte ist es wichtig, weiter an der differenzierten Bewertung von Therapien zu arbeiten, um herauszufinden, ob eine konservative Behandlung oder eine Operation die richtige Indikation für den Patienten ist.

Neurologische Sportmedizin – weit mehr als Gehirnerschütterungen und periphere Nervenschäden!

Prof. Claus Reinsberger ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der DZSM. In seinem Beitrag greift er die Wichtigkeit der neurologischen Sportmedizin auf, wodurch nachhaltig eine stetig wachsende Verbesserung der Gesundheit und Betreuung von Sportlerinnen und Sportlern entstehen kann.

Optimierung der muskuloskelettalen Rehabilitation durch Einbezug individueller Faktoren der zellulären Plastizität

Prof. Martin Flück ist Leiter des Labors für Muskelplastizität an der Universitätsklinik Balgrist der Uni Zürich. Sein Beitrag geht der Frage nach, inwiefern der Einbezug individueller genetischer und weiterer konstitutioneller Faktoren der Muskelplastizität für die muskuläre Rehabilitation optimiert werden könnten.

Individualisiertes Training – ein biopsychosozialer Ansatz

Prof. Barbara Munz und Prof. Ansgar Thiel beschäftigen sich mit der an Bedeutung gewonnenen Frage nach der Individualisierung von Training in Spitzen- und Gesundheitssport.

Kritische Dateninterpretation von biomechanischen Studien am Beispiel des Anterolateralen Komplexes

Prof. Volker Musahl der University of Pittsburgh, USA, ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der DZSM. Gemeinsam mit Dr. Elmar Herbst bezieht er kritisch Stellung zur aktuelle Datenlage der Verletzungen des Bandapparates im Knie.

Erholung ist mehr als Nichtstun!

Prof. Michael Kellmann ist Experte in den Themen Sportpsychologie und Erholung im Leistungssport. In seinem Beitrag beschreibt die vier Erholungs-Beanspruchungsmuster und deren Auswirkungen auf den (sportlichen) Alltag.

Dick trotz Sport? Ein angeblicher Paradigmenwechsel beruht auf Rechenfehlern

Prof. Dr. med. Dieter Böning war verblüfft über eine Publikation im Spektrum der Wissenschaft vom November 2017. Dort hieß es: „Das Abnehm-Paradox. Warum wir trotz Sport dick bleiben.“ Böning ging dieser Aussage auf den Grund und zeigt, warum die Autoren entscheidende Fehler gemacht haben.