Kura L | Seite 13 von 26 | Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin
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Beitragsübersicht Kura L

Die Effekte von Sport als therapeutisches Mittel bei Substanzabhängigkeit

Substanzabhängige Menschen (z.B. Alkohol, Methamphetamine) profitieren signifikant, wenn sie zusätzlich zur Standardtherapie an einer angeleiteten Sportintervention teilnehmen. Das war das Ergebnis eines kanadischen systematischen Reviews. Der Überblick zeigt, auf welche Parameter sich Sport wie stark auswirkt.

Sensorbasiertes Gangtraining reduziert Unterschenkelschmerzen

Ein vierwöchiges sensorbasiertes Gangtrainingsprogramm mit vibrotaktilem Feedback zur Minimierung der Bodenkontaktzeit lindert gemäß einer US-amerikanischen Studie signifikant belastungsbedingte Unterschenkelschmerzen bei Läufern.

Sportliche Jugend, bessere Gefäßgesundheit im Alter

Wer in jungen Jahren viel Ausdauersport getrieben hat, darf sich im Alter über gesündere Gefäße freuen. Laut einer aktuellen schwedischen Studie senkt eine bewegungsintensive Jugend später das Atheroskleroserisiko um 19 Prozent.

Prävalenz und Charakteristik muskuloskelettaler Beschwerden bei Golfern

Golf als Freizeitsport wird immer beliebter. Es ist in fast jedem Alter möglich, man bewegt sich an der frischen Luft und das Verletzungsrisiko ist sogar im Profibereich geringer als bei anderen Sportarten. Trotzdem gibt es eine Reihe golfspezifischer Beschwerden, die jedoch durch angemessene Prävention vermeidbar wären.

Preparticipation Screenings für junge Leistungsathleten sinnvoll

Zur sicheren Teilnahme am Wettkampfsport ist ein ein kardiovaskuläres Preparticipation Screening (PPS) auch für Jugendliche sinnvoll, wie eine italienische Studie zeigt. Am zuverlässigsten wurden potenzielle HK-Risiken bei Mehrfach-Untersuchungen diagnostiziert.

Anticholinergika-Nebenwirkung mit Sport bekämpfen

Anticholinergische Medikamente, wie sie bei z.B. Asthma, Morbus Parkinson oder Depressionen eingesetzt werden, erhöhen das Demenzrisiko. Aber es gibt Hoffnung: Daten aus einer US-Studie liefern Hinweise darauf, dass körperliche Aktivität den kognitiven Abbau vermutlich kompensieren kann.

Welche Medikamente wirken am besten gegen unspezifische Rückenschmerzen?

Welche Medikamente eignen sich zur Behandlung akuter Schmerzen des unteren Rückens? Eine aktuelle Metaanalyse untersuchte die Wirkungen von NSAR, Paracetamol, Muskelrelaxanzien und Medikamenten-Kombinationen.

Müde Kniesehnen als Risikofaktor für ACL-Rupturen bei Fußballerinnen

Fußballerinnen haben ein höheres ACL-Rupturrisiko als männliche Fußballer. Eine aktuelle Studie führt dies auf die nachlassende Stützkraft ermüdender Kniesehnen am weiblichen nichtdominanten Bein zurück. Frauen brauchen also gegebenenfalls andere Präventionsmaßnahmen.

Risikofaktoren für Schulterverletzungen im Handball

Griechische Forscher haben in einer systematischen Übersicht zusammengefasst, welche Risikofaktoren zu den im Handball häufigen Schulterverletzungen beitragen. Unter einer ganzen Reihe möglicher Einflußgrößen ergab sich aber nur für zwei Faktoren eine starke Evidenz.

Wettkampfsport für Herzpatienten?

Viele Herzpatienten können laut neuerer Forschung unter gewissen Voraussetzungen durchaus Wettkampfsport betreiben. Ein Fortbildungsartikel fasst die aktuelle Studienlage zusammen, gibt Empfehlungen und berücksichtigt auch geltende Doping-Richtlinien.