Knie | Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin
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Beitragsübersicht Knie

Geringe Evidenz für häufige orthopädische Eingriffe

Bei Erkrankungen und Verletzungen des muskuloskelettalen Systems stellt sich für Betroffene und behandelnde Ärzte häufig die Frage nach einem operativen Eingriff. Ein aktueller Übersichtsreview hat die Evidenz für zehn häufige orthopädische Operationen untersucht. Nur bei zwei überwog, den Autoren zufolge, der Nutzen der OP.

Außenband-Rekonstruktion: Beeinträchtigt frühzeitige Belastung die Stabilität?

Eine US-Studie legt nahe, dass die Teilbelastung des Knies schon kurz nach einer Seitenband-Rekonstruktion keine Nachteile auf Stabilität oder Schmerzgeschehen mit sich bringt. Vielmehr senkt die frühzeitige Wiederaunahme der Bewegung das Risiko von Thrombosen, Muskel- und Knochenschwund sowie Beweglichkeitsverlust.

Wer profitiert von einer partiellen Meniskektomie?

Ein aktueller Review ist der Frage nachgegangen, für welche Patienten eine partielle Mensikektomie sinnvoll ist. Die Wissenschaftler fanden drei prognostische Faktoren, sowie solche, die keinen Einfluss auf das Outcome haben.

Das Läuferknie: Tractus iliotibialis und seine Tücken

Laufen liegt besonders bei Freizeitsportlern im Trend. Mit der wachsenden Zahl an Läufern steigt aber auch die Zahl der Laufverletzungen. Das iliotibiale Bandsyndrom ist dabei die häufigste Ursache für Schmerzen an der Außenseite des Knies. Was sind die Ursachen und welche Therapien schlagen an?

Kreuzbandplastik: Doppelbündel- schlägt Einzelbündeltechnik

Rupturen des vorderen Kreuzbandes gehören zu den häufigsten Verletzungen bei Sportarten mit schnellen Richtungswechseln wie etwa Tennis, Skifahren oder Fußball. Die meisten dieser Verletzungen werden operativ rekons­truiert. Finnische Sportmediziner haben die Langzeiteffekte zweier gängiger Operationstechniken miteinander verglichen: Einzelbündel- und Doppelbündelplastik.