Orthopädie | Seite 29 von 33 | Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin
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Orthopädie

Skisport: Knieverletzungen bei Frauen oft durch falsch eingestellte Skibindung verursacht

Skifahrerinnen erleiden doppelt so häufig Knieverletzungen wie Männer. Sport­wissenschaftler fanden heraus, dass in den meisten Fällen die Bindung nicht aufgegangen war – obwohl nach ISO-Norm eingestellt. Der Grund: die Norm unterscheiden nicht nach Geschlechten, obwohl das sinvoll wäre.

Der Einfluss von Fußaufsatztechnik und lokaler Muskelermüdung der Plantar- und Dorsalflexoren auf die plantare Druckverteilung beim Laufen

Originalarbeit. Zusammenfassung eines wissenschaftlichen Beitrags aus der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin (DZSM) mit Link zum Originalartikel und Downloadmöglichkeit als PDF.

Schreckgespenst Schambeinentzündung: Neue Wege in Diagnostik und Therapie

Immer wieder hört man von Leistungssportlern, die aufgrund einer Schambeinentzündung lange ausfallen oder sogar ihre Karriere vollständig an den Nagel hängen müssen. Doch wo sich das Behandlungsspektrum bislang zwischen »monatelange Ruhigstellung« und »massive Operation« bewegte, tun sich jetzt weit differenziertere Diagnose- und Therapieoptionen auf.

Zugspannung in weichem Gewebe bewirkt höhere Stabilität

Ingenieure der ETH Zürich haben herausgefunden, dass sich weiche biologische Gewebe unter Zugspannung ganz anders verformen als bisher angenommen: Die Gewebe verlieren bei einer Dehnung an Masse. Dieser Effekt eröffnet neue Möglichkeiten u. a. in der Medizintechnik z.B. beim Tissue Engineering.

Effekte von Ganzkörper-Elektromyostimulation bei Rückenschmerzen – Eine Analyse vergleichbarer Studien

Zusammenfassung eines wissenschaftlichen Beitrags (Originalarbeit) aus der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin (DZSM) mit Link zum Originalartikel und Downloadmöglichkeit als PDF.

Winterspaß auf zwei Brettern – aber sicher!

In den vergangenen Jahrzehnten hat sich im alpinen Skisport viel getan. A und O für einen gesunden Skiwinter sind jedoch immer noch die richtige Ausrüstung und eine gute Vorbereitung auf die Saison.

Ergänzende PRP-Behandlung bei Ruptur der Rotatorenmanschette ohne Vorteile

Die Rerupturrate nach der operativen Versorgung einer Rotatorenmanschettenruptur beträgt 25 bis 94 Prozent. Eine randomisierte kontrollierte Studie hat nun untersucht, ob Platelet-rich Plasma (PRP) als Ergänzung nach einer OP der Rotatorenmanschette zweckmäßig ist.

Die wachsende Bedeutung immunregulatorischer Effekte von körperlicher Aktivität

Der Autor Prof. Karsten Krüger arbeitet schwerpunktmäßig an molekularen und zellulären Grundlagen trainingsinduzierter Anpassungen und Mechanismen anti-entzündlicher Effekte von Sport. In seinem Beitrag beleuchtet er die Rolle chronisch-subklinischer Entzündungen in der Pathogenese zahlreicher innerer, orthopädischer, neurologischer und psychischer Erkrankungen.

Kreuzbandplastik: Doppelbündel- schlägt Einzelbündeltechnik

Rupturen des vorderen Kreuzbandes gehören zu den häufigsten Verletzungen bei Sportarten mit schnellen Richtungswechseln wie etwa Tennis, Skifahren oder Fußball. Die meisten dieser Verletzungen werden operativ rekons­truiert. Finnische Sportmediziner haben die Langzeiteffekte zweier gängiger Operationstechniken miteinander verglichen: Einzelbündel- und Doppelbündelplastik.

Frozen Shoulder – bewegen oder nicht?

Eine Frozen Shoulder ist langwierig und für Betroffene belastend. Ein Cochrane-Review hat sich mit dem Thema befasst und Manuelle Therapie und Übungen (MTÜ) mit Glucokortikoid-Injektionen in die Schulter verglichen.