RtS nach Wadenzerrung: Gesamtbild entscheidet
Bei Sportarten mit hoher Schnellkraft- und Laufbelastung sind Wadenzerrungen mit die häufigsten Muskelverletzungen. Die Rezidivraten sind hoch. Mediziner haben nun den Stellenwert bildgebender Verfahren zur Festlegung eines sicheren Return-to-Sports untersucht.
Schwefel- und Moortherapien in der sportmedizinischen Rehabilitation
Balneologische Verfahren wie Schwefel- und Moortherapien gehören seit über zwei Jahrhunderten zum festen Bestandteil der europäischen Medizintradition. Sie sind vor allem in der Behandlung rheumatischer Erkrankungen etabliert und gewinnen zunehmend auch in der modernen sportmedizinischen Behandlung an Bedeutung.
Achillessehnen-Tendinopathie: Expertenkonsens zur Wadenheber-Übung
Die Wadenheber-Übung ist zentraler Bestandteil konservativer Rehabilitationsprogramme bei Achillessehnen-Tendinopathie. Doch welche Trainingsparameter machen den Unterschied? Ein internationales Expertengremium hat nun die aus ihrer Sicht entscheidenden Variablen identifiziert.
Return-to-Sports nach Verletzungen der unteren Extremität: Welche Tests sind geeignet?
Verletzungen der unteren Extremität gehören zu den häufigsten Ursachen für eine sportmedizinische Therapie. Aber welche Tests sind – angesichts fehlender einheitlich akzeptierter Kriterien – am Ende aussagekräftig genug hinsichtlich einer medizinischen Freigabe für einen Return-to-Sports? Eine Studie gibt Empfehlungen.
Propriozeptives Training nach ACL-Rekonstruktion
Forscher haben die bisher uneinheitliche Datenlage bezüglich der Effekte von propriozeptivem Rehabilitationstraining nach ACL-Rekonstruktion im Rahmen einer systematischen Übersichtsarbeit mit Metaanalyse unter die Lupe genommen – mit eindeutigem Ergebnis.
Muskuläre Trainingsanpassungen mit Quantensensoren messen
Bisher war es zur Messung von Muskelaktivität – etwa mittels Elektromyographie (EMG) – mindestens notwendig, auf der Haut Elektroden anzubringen. Deutsche Forscher haben nun ein auf Quantensensoren beruhendes System entwickelt, mit dem sich Muskelaktivität kontaktlos und hochpräzise erfassen lässt.
Die Effekte von Kinesiotapes auf Schmerz und Funktion
Kinesiotapes sind fester Bestandteil vieler sportmedizinischer Behandlungsansätze, vor allem bei Beschwerden im Bereich des vorderen Knies. Insbesondere beim patellofemoralen Schmerzsyndrom, das häufig bei jungen, aktiven Personen auftritt, werden die Tapes regelmäßig eingesetzt. Doch wirken sie tatsächlich?
Darmkrebs: Bewegung nach Chemotherapie bringt Überlebensvorteil
Eine neue Studie liefert erstmals klare Evidenz, dass ein strukturiertes Bewegungsprogramm nach Abschluss der adjuvanten Therapie das krankheitsfreie Überleben signifikant erhöht und legt zudem ein längeres Gesamtüberleben nahe.
Verschlechtert Syndesmose-Beteiligung das Outcome bei Sprunggelenksverletzung?
Bislang war der Einfluss einer zusätzlich verletzten anterioren Syndesmose bei ligamentären Verletzungen des Sprunggelenks nur unzureichend untersucht. Eine internationale Kohortenstudie hat das jetzt geändert.
Ernährung in der Rehabilitationsphase nach Sportverletzungen
Bedarfsgerechte Ernährung ist für Athleten nicht nur aus Leistungsgründen relevant. Auch in der Rehabilitation spielt sie eine wichtige Rolle, weil dabei das von Nährstoffen abhängige Immunsystem beteiligt ist. Eine Studie untersuchte jetzt den Zusammenhang von Ernährung, Immunfunktion und Sportverletzungen.