Placeboeffekt | Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin
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Beitragsübersicht Placeboeffekt

Zur Effektstärke von Placebos

Die Placebo-Kontrolle einer Studie soll von einer aktiven Intervention nicht unterscheidbar sein. Manchmal erzeugt aber das Placebo selbst substanzielle Effekte. Dadurch kann die Wirkstärke der Intervention unterschätzt werden. Eine aktuelle Studie wollte die relative Größenordnung des Placeboeffekts von häufig als Placebosubstanzen verwendeten Nahrungsergänzungsmitteln ermitteln.

Placebo wirkt auch bei Open-Label-Einnahme

Die Einnahme von Placebos kann Schmerzen deutlich reduzieren. Dieser Effekt ist gut untersucht, wenn Patienten nicht wissen, ob sie ein wirkstoffhaltiges Medikament oder ein Placebo bekommen. Eine Studie zeigt nun überraschend, dass es auch funktioniert, wenn die Betroffenen wissen, dass sie ein wirkstofffreies Mittel bekommen.

Ein Plädoyer für überzeugende Empfehlungen zur Sport- und Bewegungstherapie bei Arthrose

Beim Arzt-Patienten-Gespräch über eine Sport- und Bewegungstherapie bei Arthrose spielt die ärztliche Vorgehensweise eine zentrale Rolle bezüglich Motivation und Stärkung psychosozialer Kontextfaktoren. Auf was kommt es dabei besonders an?

Erwartungshaltung beeinflusst das Anstrengungsempfinden

Freiburger Forscher gingen der Frage nach, wie wahrgenommene Anstrengung durch Erwartungen, entweder über den Effekt eines Trainings oder über den Effekt eines beim Training getragenen Sportprodukts beeinflusst werden.

Placebo – eine mächtige Unbekannte

Die Placeboforschung hat gezeigt, dass die Erwartungshaltung – einer der Schlüsselfaktoren des Placeboeffekts – mitunter eine bedeutendere Rolle spielen kann als die reale Wirkung der Therapie. Kann der Glaube also tatsächlich Berge versetzen?