Schmerzempfindung: Neue Methode zur Unterscheidung physischer und psychosozialer Faktoren
Forscher haben eine Methode entwickelt, mit der sich körperliche und psychosoziale Anteile eines Schmerzerlebens sauberer voneinander trennen lassen. Untersucht wurden Patienten mit muskuloskelettalen, komplexen regionalen und neuropathischen Schmerzen.
Sport bei Autismus-Spektrum-Störungen im Kindes- und Jugendalter
Junge Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen (ASD) profitieren von regelmäßiger körperlicher Aktivität, wie eine internationale Studie belegt: Bewegung hilft, Dysregulationen des autonomen Nervensystems auszugleichen – es gibt jedoch Unterschiede je nach Alter.
Doch keine LWS-Schmerzen durch „schlechte Haltung“?
Eine systematische Übersicht zeigt, dass Haltungsfehler nicht unbedingt Auslöser für unspezifische Kreuzschmerzen sind. Nur in einem Fall hängt eine schlechte Haltung signifikant mit Schmerzen in der Lendenwirbelsäule zusammen.
Weniger Muskelermüdung durch Kakaoflavanole?
Forscher haben herausgefunden, dass die Supplementierung von Kakaoflavanolen (z.B. aus dunkler Schokolade) trainingsbedingten oxidativen Zellstress verringert, was womöglich vorzeitiger Muskelermüdung vorbeugen kann.
HIIT-Programme verlangsamen Alterung am wirksamsten
Dass sportliche Aktivität das Leben verlängern und Übergewicht Jahre kosten kann, ist bekannt. Eine deutsche Studie hat nun festgestellt, dass von mehreren möglichen Varianten körperlicher Aktivität niedrigschwellige HIIT-Programme bei adipösen Personen die Zellalterung am wirksamsten verlangsamen
Was bringt Wasser-HIIT für Menschen mit chronischen Erkrankungen?
Hochintensives Intervalltraining im Wasser kann die körperliche Leistungsfähigkeit von Menschen mit chronischen Erkrankungen ähnlich verbessern wie klassisches HIIT, ohne jedoch die Gelenke zu belasten. Das Training ist vor allem für Personen geeignet, die Angst vor Bewegungsschmerzen haben.
Tanzen höchst effektiv gegen Übergewicht
Nicht jeder Übergewichtige kann sich zu Ausdauer- und Kraftsport motivieren. Dass Tanzsportarten wie Zumba, Step Aerobic, Cheerleading oder Latin Dance eine absolut ebenbürtige Alternative sind, hat jetzt eine Metaanalyse belegt.
Außenmeniskus-OP: Wie viel Residualvolumen kann Gelenkdegeneration vermeiden?
Eine Studie hat den Einfluss des verbleibenden Meniskusvolumens nach OP des diskoiden Außenmeniskus auf die Biomechanik des Tibiofemoralgelenks untersucht. Dabei zeigte sich, dass ein Mindest-Meniskusvolumen erforderlich ist, um eine deutliche Zunahme der Gelenkbelastung zu verhindern.
Radiomics-Verfahren: Meniskusläsionen frühzeitig erkennen
Eine aktuelle Studie attestiert dem sog. Radiomics-Verfahren gute diagnostische Relevanz zur Früherkennung von Meniskusläsionen. Mit einer Sensitivität von 74 Prozent erkannte sie selbst winzige Läsionen am Meniskusvorder- oder Hinterhorn, die das Risiko späterer Schäden signifikant erhöhen.
Osteoporose: Sport als sinnvolle Ergänzung zur Medikation
Eine aktuelle Metastudie zeigt, dass körperliche Aktivität als ergänzende therapeutische Maßnahme zur Standardmedikation bei Osteoporosepatienten positive Effekte auf Knochenmineraldichte hat und zudem der Sturzprophylaxe dient.