Relatives Energiedefizit und Knieverletzungsrisiko bei Sportlerinnen
Ein Missverhältnis zwischen Kalorienaufnahme und Energieverbrauch während des Trainings kann zu einem relativen Energiedefizit (RED) führen. Bei Frauen ist das Risiko, in diesem Zustand Knieverletzungen zu erleiden, besonders hoch. Eine Studie benennt die drei wichtigsten pathophysiologischen Risikofaktoren.
Neuer Behandlungsalgorithmus für femoroacetabuläres Impingement
Ein neu erschienener Behandlungsalgorithmus zum Thema femoroacetabuläres Impingement befasst sich mit der Frage, ob die Erkrankung im Individualfall konservativ oder per Gelenkersatz behandelt werden sollte.
Wie Krafttraining die „zelluläre Müllabfuhr“ ankurbelt
Ein internationales Forschungsteam hat herausgefunden, dass regelmäßiges Krafttraining positiv auf die Entsorgung beschädigter Zellbestandteile wirkt. Einer der Protagonisten ist dabei offensichtlich das Protein BAG3, das durch Krafttraining aktiviert wird.
Schmerzmittelkonsum im Leistungssport
Viele Leistungssportler konsumieren Schmerzmittel in bedenklichem Ausmaß – auch ohne akute Beschwerden. Übermäßige Schmerzmitteleinnahme beinhaltet jedoch nicht nur ein Abhängigkeitsrisiko, sondern sie kann auch Anzeichen zahlreicher anderer Erkrankungen verschleiern.
Schmerzempfindung: Neue Methode zur Unterscheidung physischer und psychosozialer Faktoren
Forscher haben eine Methode entwickelt, mit der sich körperliche und psychosoziale Anteile eines Schmerzerlebens sauberer voneinander trennen lassen. Untersucht wurden Patienten mit muskuloskelettalen, komplexen regionalen und neuropathischen Schmerzen.
Sport bei Autismus-Spektrum-Störungen im Kindes- und Jugendalter
Junge Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen (ASD) profitieren von regelmäßiger körperlicher Aktivität, wie eine internationale Studie belegt: Bewegung hilft, Dysregulationen des autonomen Nervensystems auszugleichen – es gibt jedoch Unterschiede je nach Alter.
Doch keine LWS-Schmerzen durch „schlechte Haltung“?
Eine systematische Übersicht zeigt, dass Haltungsfehler nicht unbedingt Auslöser für unspezifische Kreuzschmerzen sind. Nur in einem Fall hängt eine schlechte Haltung signifikant mit Schmerzen in der Lendenwirbelsäule zusammen.
Weniger Muskelermüdung durch Kakaoflavanole?
Forscher haben herausgefunden, dass die Supplementierung von Kakaoflavanolen (z.B. aus dunkler Schokolade) trainingsbedingten oxidativen Zellstress verringert, was womöglich vorzeitiger Muskelermüdung vorbeugen kann.
HIIT-Programme verlangsamen Alterung am wirksamsten
Dass sportliche Aktivität das Leben verlängern und Übergewicht Jahre kosten kann, ist bekannt. Eine deutsche Studie hat nun festgestellt, dass von mehreren möglichen Varianten körperlicher Aktivität niedrigschwellige HIIT-Programme bei adipösen Personen die Zellalterung am wirksamsten verlangsamen
Was bringt Wasser-HIIT für Menschen mit chronischen Erkrankungen?
Hochintensives Intervalltraining im Wasser kann die körperliche Leistungsfähigkeit von Menschen mit chronischen Erkrankungen ähnlich verbessern wie klassisches HIIT, ohne jedoch die Gelenke zu belasten. Das Training ist vor allem für Personen geeignet, die Angst vor Bewegungsschmerzen haben.