Intramuskuläres Fettgewebe als neuer kardiometabolischer Risiko-Phänotyp?
US-Forscher haben thorakales intramuskuläres Fettgewebe (IMAT), das mit verschiedenen kardiovaskulären Risiken wie Insulinresistenz, Typ-2-Diabetes und Inflammation zusammenhängt, als potenziellen neuen Risiko-Phänotyp identifiziert.
Revisionsrisiken bei ACL-Rekonstruktion
In einer norwegischen Kohortenstudie ergab sich für den Zeitpunkt 15 Jahre nach primärer ACL-Rekonstruktion eine Revisionsrate von 7,1 Prozent. Neben Alter und erneuter Verletzungen stellte sich auch die Verwendung einer bestimmten Rekonstruktionstechnik als Revisionsrisiko heraus.
Proteine im Sport: Fakten und Mythen
US-amerikanische und kanadische Forscher haben die aktuelle Literatur zum Thema Proteinsupplementierung im Sport analysiert und beantworten die wichtigsten Fragen zu Resorption, Wirkung, Nebenwirkungen sowie der idealen Dosierung.
Neurodegeneration durch concussionbedingt reaktivierte Herpesviren?
Gehirnerschütterungen haben das Potenzial, auf lange Sicht neurodegenerativen Erkrankungen Vorschub zu leisten. Hinweise, wie der dahinterliegende Mechanismus funktionieren könnte, lieferte jetzt eine Studie, die zeigt, dass concussionbedingt reaktivierte Herpesviren Alzheimer-Symptome auslösen können.
Was kommt nach dem Body-Mass-Index?
Der Body-Mass-Index hat sich seit seiner Entwicklung 1832 als Instrument zur Beurteilung von Körpergewicht und Gesundheitsrisiken weitgehend etabliert. Doch wachsen die Zweifel an seiner Tauglichkeit, gesundheitliche Risiken präzise zu erfassen. Was sind die Kritikpunkte und welche Alternativen gibt es?
Längere Reha-Zeit, weniger Wiederverletzungen
Mit der optimalen Dauer von Rehabilitationsmaßnahmen nach Verletzungen im Profifußball befasst sich eine deutsche Studie. Das Ergebnis: Viele Spieler kehren zu früh in den Spielbetrieb zurück und riskieren damit vermeidbare Wiederverletzungen oder Rückfälle.
Muskelabbau beim Abnehmen mit GLP-1-Rezeptoragonisten vorbeugen
Abnehmwirkstoffe wie Semaglutid und andere GLP-1-Rezeptor-Agonisten haben Hochkonjunktur. Trotz der Vorteile kann es auch zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen, etwa einer durch den schnellen Gewichtsverlust indizierten Sarkopenie. Eine aktuelle Studie zeigt, wie man dem entgegenwirken kann.
Spezialtraining bei Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion
Eine neue Studie gibt Patienten, die an Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF) leiden, grünes Licht für sportliche Betätigungen. Regelmäßiges moderates Ausdauertraining in Kombination mit Krafttraining kann die kardiorespiratorische Fitness und funktionelle Kapazität verbessern.
Pennation: Gefächerte Muskelform, mehr Leistung
Forscher haben die untere Gliedmaßenmuskulatur, insbesondere die Anordnung der dortigen Muskelfasern quer zur Sehne (Pennation), mithilfe mathematisch-geometrischer Modelle analysiert. Die Erkenntnisse könnten die Entwicklung besserer Trainings- oder Rehabilitationsmethoden befördern.
Ersatz sitzender Tätigkeit durch Stehen nicht vorteilhafter
Der temporäre Ersatz sitzender Tätigkeit durch Stehen (z. B. an höhenverstellbaren Schreibtischen) senkt nicht signifikant das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, erhöht aber das Risiko für orthostatische Erkrankungen, so eine neue Studie. Nur aktive körperliche Betätigung kann die negativen Folgen zu langen Sitzens kompensieren.