Kura L | Seite 21 von 26 | Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin
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Beitragsübersicht Kura L

Knöchelverstauchungen passieren meist gegen Spielende – aber warum?

Ein systematisches Review mit Metaanalyse hat Verstauchungen der Fußknöchel im Teamsport klar in der zweite Spielhälfte bzw. am Ende der jeweiligen Halbzeit verortet. Der Grund scheint hauptsächlich im Nachlassen propriozeptiver Fähigkeiten bei Ermüdung zu liegen.

Aerobes Intensivtraining steigert Gefäßelastizität auch bei Untrainierten

Besser spät als nie – das gilt sogar für Anfänger, die auf ihren ersten Marathon trainieren. Britische Forscher bestätigen in einer Studie positive Effekte vor allem auf Blutdruck und Gefäße: Das biologische Gefäßalter nahm in der Vorbereitungszeit um rund vier Jahre ab.

Längere Trainingspausen nach ACL-Rekonstruktion reduzieren Reruptur-Risiko deutlich

Ein vorschneller Wiedereinstieg ins Training nach einer Rekonstruktion des vorderen Kreuzbandes geht mit einem deutlich erhöhten Reruptur-Risiko einher. Das belegt eine schwedische Studie. Zur Vermeidung von Komplikationen sollten Athletinnen und Athleten dringend eine Mindestpause einhalten.

Koronare Herzkrankheit: optimiertes Training reduziert Sterberisiko

Die CLARIFY-Langzeitstudie untersuchte den Zusammenhang zwischen dem Level körperlicher Bewegung und der Sterberate von stabilen KHK-Patienten. Das Ergebnis zeigte ein Mindesttrainingspensum, ab dem die Sterberate deutlich sank.

Höheres Frakturrisiko durch Medikamenten-Mix?

Dass sich manche pharmazeutischen Wirkstoffgruppen frakturbegünstigend auswirken können, ist bekannt. Eine US-amerikanische Studie ging nun der Frage nach, welche Kombination sogenannter "fracture-associated drugs" (FAD) sich besonders negativ auf die Knochenstabilität auswirken.

OP oder Physio bei traumatischer Supraspinatussehnen-Ruptur?

Können traumatische Risse der Supraspinatussehe auch mit reiner Physiotherapie gut ausheilen oder ist eine Operation besser? Eine schwedische Studie kommt zu einem differenzierten Ergebnis.

Finite-Elemente-Model (FEM) sagt posttraumatisches Arthroserisiko voraus

Finnische Wissenschaftler haben ein Computermodell entwickelt, mit dem sich das Risiko arthrotischer Veränderungen nach konservativ oder operativ behandelten Bandverletzungen berechnen und lokalisieren lässt. Damit lassen sich Entscheidungen hinsichtlich der Reha-Planung besser individualisieren.

11 Empfehlungen gegen Bewegungsschmerzen

Australische Mediziner und Physiotherapeuten haben die aktuellen Leitlinien rund um die Behandlung muskuloskelettaler Schmerzen analysiert und die Essentails in einen Katalog von Empfehlungen zur Behandlung von Bewegungsschmerzen zusammengefasst.

Übertrainingssyndrom: Burnout als Folge maximaler kognitiver Kontrolle

Sportliche Höchstleistungen führen bei Athletinnen und Athleten häufig zu starker Fatigue, auch als Übertrainingssyndrom bekannt. Der Grund: Spitzenleitungen sind nur durch andauernde kognitive Kontrolle über physische Funktionen möglich. Wird eine Grenze überschritten, kommt es zum Burnout.

Kreuzbandrekonstruktion – Sehnendurchmesser für Erfolg maßgeblich

Bei Rekonstruktionen des vorderen Kreuzbandes ist es für die Revisionsrate weniger entscheidend, ob ein Patellar- oder ein Hamstring-Transplantat verwendet wird. Wichtiger ist der Durchmesser der verwendeten Sehne, wie eine schwedische Studie zeigt.