Prävention chronischer Erkrankungen: Wieviel Bewegung ist mindestens nötig?
Körperliche Aktivität hat in der Prävention praktisch aller chronischen Erkrankungen schon lange eine große Bedeutung. Studien haben vielfach gezeigt, dass Bewegung oft ähnlich wirksam ist wie Medikamente. Aber wie viel von welcher Bewegung ist für Prävention notwendig und mit welcher Intensität muss sie betrieben werden?
Reifegradunterschiede im Jugendsport objektivieren
Im Jugendsport kann die körperliche Reife innerhalb einer Altersklasse unterschiedlich weit fortgeschritten sein, was die jeweilige Leistung teils maßgeblich beeinflusst. Eine aktuelle Forschungsarbeit mit jugendlichen Athletinnen hat deshalb ein Instrument erprobt, mit dem derartige Unterschiede objektiviert werden können.
Curcumin im Sport – sinnvoll oder nicht?
Die Kurkumawurzel mit ihrem Hauptinhaltsstoff Curcumin gilt vielen als gelbe Wunderknolle. Der Stoff soll unter anderem antiinflammatorische Wirkungen haben vergleichbar Kortison. Welchen Nutzen könnten also Sportler von der Substanz haben, vor allem hinsichtlich Schmerzen, Muskelschädigungen und Regeneration?
Diabetes Typ 2: Mehr Schritte verringern das Erkrankungsrisiko signifikant
Eine aktuelle Studie hat erstmals Langzeitdaten präsentiert, die nahelegen, dass die Anzahl täglicher Schritte stark negativ mit dem Risiko verbunden ist, Diabetes Typ 2 zu entwickeln. Dabei zeigte sich zudem ein sehr interessantes Detail, das gängige Vorstellungen in Frage stellt.
Sport gegen posttraumatische Belastungsstörungen
Eine australische Forschergruppe untersuchte die Wirkung von Sport im Rahmen einer Expositionstherapie, die zur Behandlung einer Portraumatischen Belastungsstörung eingesetzt wurde. Körperliche Aktivität sollte die therapeutischen Bemühungen unterstützen.
Sportlerleiste, Leistenhernie und Schenkelhernie
Die Sportlerleiste und die Leistenhernie sind typische Probleme im Leistungssport. Sie betreffen besonders Athleten in Sportarten mit großer Belastung der unteren Extremitäten, Drehbewegungen, schnellen Richtungswechseln. Ein Überblick über Symptome, Diagnoseverfahren und Behandlungsmethoden.
Wie die Körperform das Krebsrisiko beeinflusst
Regensburger Wissenschaftler haben anhand von 340 000 Datensätzen vier typische Körperformen, welche auf Basis von Body Mass Index, Größe, Gewicht, Taillen- und Hüftumfang sowie dem Verhältnis von Taillen- zum Hüftumfang ermittelt wurden, mit dem einhergehenden Krebsrisiko assoziiert.
Sport verbessert Wirkung der COVID-19-Impfung
Sport wie auch eine Impfung können schwere COVID-19-Verläufe abmildern. Eine Studie aus Südafrika hat untersucht, wie sich das Hospitalisierungsrisiko geimpfter Personen mit mittlerem und hohem Aktivitätsniveau im Vergleich zu ungeimpften Personen verhält sowie im Vergleich zu Geimpften mit niedrigem Aktivitätsniveau.
Anti-Doping: die medizinische Ausnahmegenehmigung (Therapeutic use exemption)
Sportler mit behandlungsbedürftigen Grunderkrankungen haben oft das Problem, dass therapeutisch notwendige Medikamente entsprechend der WADA-Antidoping-Liste verboten sind. Was tun, um kein Dopingvergehen zu begehen? Ein kurzer Überblick, wer sie überhaupt braucht und wie sie beantragt wird.
Hamstringverletzungen bei Frauen: anatomische Risikofaktoren
Bisherige Behandlungsleitlinien für Hamstringverletzungen basieren auf Erkenntnissen bei Männern. Ein klinischer Kommentar beleuchtete nun die anatomischen und biomechanischen Unterschiede von Mann und Frau und leitet daraus Empfehlungen für betroffene Sportlerinnen ab.