Demenz | Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin
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Beitragsübersicht Demenz

Bewegungsintensität vs. Bewegungsdauer: Was schützt besser vor chronischen Erkrankungen?

Regelmäßige körperliche Aktivität zählt zu den wirksamsten Maßnahmen zur Prävention chronischer Erkrankungen. Doch worauf kommt es dabei besonders an: auf die Dauer oder Intensität der Bewegung? Ein große Analyse der UK-Biobank zeigt ein eindeutiges, aber differenziertes Ergebnis.

Demenzrisiko, Fleischkonsum und APOE-Genotypen

Bislang galten bestimmte Fleischarten hinsichtlich der Entwicklung einer Demenz als eher risikofördernd. Jetzt zeigt eine aktuelle Kohortenstudie, dass Fleischkonsum kognitiv sogar eine protektive Wirkung entfalten kann – allerdings nur für Träger eines bestimmten Genotyps.

Senken Kaffee und Tee das Demenzrisiko?

Eine große prospektive Kohortenstudie mit einem Nachbeobachtungszeitraum von bis zu 43 Jahren liefert starke Evidenz dafür, dass der Konsum koffeinhaltiger Nahrungsmittel mit einem signifikant geringeren Demenzrisiko einhergeht.

Körperliche Aktivität im mittleren und hohen Alter senkt Demenzrisiko signifikant

Demenzerkrankungen, allen voran die Alzheimer-Demenz, zählen zu den größten gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zeit. Eine Studie liefert nun neue Evidenz dafür, dass körperliche Aktivität in der Lebensmitte und im höheren Alter mit einem signifikant reduzierten Risiko für Demenz einhergeht.

Effekte von Bewegungstraining auf das Gehirn bei Typ-2-Diabetes

Typ-2-Diabetes ist mit einem erhöhten Risiko für kognitive Beeinträchtigungen und Demenz verbunden. Bewegung hat sich andererseits bei gesunden Personen als vorteilhaft für die Kognition erwiesen. Unklar blieb bislang der Einfluss von körperlicher Aktivität auf die Kognition bei Typ-2-Diabetes. Eine belgische Studie ging jetzt dieser Frage nach.

Roll-and-Tuck-Übung zur Prävention von Kopfverletzungen im Jugendfußball

Eignen sich spezielle neuromuskuläre Übungen der Nackenmuskulatur dazu, bei jugendlichen Fußballspielern das Risiko von Gehirnerschütterungen und kopfballbedingten Schmerzen zu verringern? Eine aktuelle Studie brachte ermutigende, aber noch keine gesicherten Ergebnisse.

Demenz: Kombination aus körperlichem und kognitivem Training wirkt

Im Rahmen der sogenannten SYNERGIC-Studie wurde untersucht, wie sich verschiedene Kombinationen aus aerobem Widerstandstraining, kognitivem Training und der Einnahme von Vitamin D auf die geistige Leistungsfähigkeit von Senioren mit leichten kognitiven Beeinträchtigung auswirkt.

Anticholinergika-Nebenwirkung mit Sport bekämpfen

Anticholinergische Medikamente, wie sie bei z.B. Asthma, Morbus Parkinson oder Depressionen eingesetzt werden, erhöhen das Demenzrisiko. Aber es gibt Hoffnung: Daten aus einer US-Studie liefern Hinweise darauf, dass körperliche Aktivität den kognitiven Abbau vermutlich kompensieren kann.

Erhöhtes Demenzrisiko bei Fußballspielern

Seit einigen Jahren wird verstärkt diskutiert, ob Fußballspieler ein erhöhtes Risiko für neurodegenerative Erkrankungen, hier vor allem Demenz, haben. Eine aktuelle Studie wertete die nun Daten von über 6000 Spielern aus und verstärkte dahingehende Vermutungen. Allerdings sind die Ursachen nicht eindeutig.

Irisin: Könnte das »Sporthormon« Alzheimer stoppen?

Bislang kennt Alzheimer keine Heilung. Eine neuere Arbeit legt aber nahe, dass der körpereigene Botenstoff Irisin eine protektive Wirkung gegen die Gehirnerkrankung hat. Das Interessante dabei: Irisin ist ein Protein (Myokin), das eigentlich von Muskelzellen während körperlicher Aktivität ausgeschüttet wird.