Orthopädie | Seite 31 von 34 | Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin
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Orthopädie

Geschlechts­spezifische Verletzungsmuster im Sport

Vom »schwachen Geschlecht« kann im Sport schon lange nicht mehr die Rede sein. Frauen drängen in ehemals männliche Sportarten und erbringen vergleichbare Leistungen. Einige Unterschiede jedoch bleiben bestehen – vor allem bei Verletzungen.

Plättchenreiches Plasma in der Sportmedizin

PRP erhitzt die Gemüter. Im Leistungssport, besonders in verletzungsreichen Sportarten, in denen zudem Geld eine große Rolle spielt, wird das Verfahren bereits flächendeckend eingesetzt. Was ist dran an der Methode?

Schienbein-Frakturen: Neue OP-Methode mit distalem Tibianagel entwickelt

Das Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie der Universitätsmedizin Mainz (ZOU) hat eine neuartige Operationsmethode zur Fixierung von sprunggelenknahen Schienbeinfrakturen entwickelt. Dabei wird der Titannagel wird nicht antegrad von der Kniescheibe aus in den Knochen eingebracht, sondern retrograd aus Richtung des Innenknöchels.

Chronische Schmerzen in der Lendenwirbelsäule: Antibiotika könnten helfen

Chronische Schmerzen im unteren Rücken erweisen sich häufig als therapieresistent. Nun zeigte sich in mehreren Untersuchungen, dass sich durch Antibiotika alle erfassten Parameter (z. B. Rückenschmerz, Beinschmerz, Schmerzstunden, MRT u. a.) signifikant verbesserten.

Rumpfbewegungen im Freistilschwimmen unter besonderer Betrachtung des Verletzungspotentials der Wirbelsäule

Originalarbeit. Zusammenfassung eines wissenschaftlichen Beitrags aus der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin (DZSM) mit Link zum Originalartikel und Downloadmöglichkeit als PDF.

Selbstregulation von Schmerz im Schulter-Nackenbereich mit Karate

Originalarbeit. Zusammenfassung eines wissenschaftlichen Beitrags aus der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin (DZSM) mit Link zum Originalartikel und Downloadmöglichkeit als PDF.

Dogmen versus Evidenz in der operativen Sportmedizin – Wir müssen das Heft des Handelns wieder aktiv in die Hand nehmen

Prof. Dr. Philipp Niemeyer ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie. In seinem Beitrag greift er ein wichtiges Thema auf: Die vorhandenen Lücken in der klinisch-wissenschaftlichen Evidenz, die gemeinsam durch neue Studien und Methoden geschlossen werden müssen, um argumentativ hervorzubringen, was der langjährigen klinischen Erfahrung entspricht.

Knöcheldistorsion: Physiotherapie bringt offenbar kaum etwas

Werden Patienten mit verstauchtem Knöchel vorstellig, verordnen Ärzte häufig, neben den gängigen Erstmaßnahmen, eine mehrstufige Physiotherapie. Sie soll dabei helfen, schnell die vollständige Funktionalität des Fußes wiederzuerlangen. Das ist jedoch nur in wenigen Fällen tatsächlich zielführend, wie eine kanadische Studie ergab.

Instabile Knöchelfrakturen – Spezielle Kontaktgipstechnik als Alternative zur OP

Instabile Frakturen des Sprunggelenks werden nach wie vor überwiegend chirurgisch versorgt. Jetzt bietet sich ein spezielles Gipsverfahren, das Close Contact Casting (CCC), vor allem bei geriatrischen Sprunggelenkfraktur-Patienten als Alternative an.

Frühe Mobilisation bei mäßig dislozierten distalen Radiusfrakturen nachteilig

Bei distalen Radiusfrakturen besteht die gängige Behandlung bislang in einer Reposition mit anschließender einmonatiger Gipsversorgung. Im Zuge des Trends, nach »sauberen« Brüchen frühzeitig mit der Mobilisation zu beginnen, haben nun schwedische Orthopäden diese Therapieoption auch für mäßig dislozierte Radiusfrakturen untersucht.