Tanztherapie für Krebspatienten
Tanztherapie verbindet therapeutische Ansätze aus den Bereichen Bewegungs-, Kunst- und Psychotherapie und kann zur Vorbeugung von Krankheiten, aber auch in der Rehabilitation eingesetzt werden. Eine Übersichtsarbeit hat ihre Effekte als begleitende Therapie bei Krebspatienten untersucht.
Ganzkörper-EMS in der aktiven Regeneration und Rückenschmerztherapie
Die Ganzkörper-Elektromyostimulation, kurz WB-EMS, bewährt sich in der Rehabilitation wie im Leistungssport. Neue Studien zeigen das Potenzial in der aktiven Regeneration von Sportlern sowie in der Therapie chronischer Rückenschmerzen – sofern die Anleitung und die Dosis stimmen.
Medicine in Spine Exercise (MiSpEx)
Der MiSpEx-Forschungsverbund (National Research Network for Medicine in Spine Exercise) arbeitet an einem neuartigen Diagnosetool, mit dessen Hilfe es möglich werden soll, Rückenschmerzen zuverlässig vorauszusagen. Zudem wurde bereits ein frei zugängliches, wissenschaftlich fundiertes Trainingsprogramm entwickelt.
Degenerativer Meniskusriss: Meniskus-Teilresektion ohne Vorteil
Ein degenerativer Meniskusriss kann Schmerzen verursachen und die Knie-Funktion einschränken. Der Grund dafür sind oft arthrotische Veränderungen. Deshalb wird oft das beschädigte Gewebe durch eine Meniskus-Teilresektionen entfernt – doch ohne großen Nutzen, wie ein Vergleich mit Placebo-Eingriffen zeigt.
Kaum relevante Vorteile von NSAR bei Schmerzen im unteren Rücken
Akute Schmerzen im unteren Rücken sind ein verbreitetes Leiden. Besonders bei Patienten im akuten Zustand werden häufig nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wie Diclofenac, Ibuprofen und Naproxen eingesetzt. Ein Cochrane Review bescheiningt diesen Mitteln jedoch nur begrenzte Vorteile gegenüber Placebos.
Laufsportler leiden deutlich seltener an lumbalen Rückenschmerzen
In einem systematischen Review haben italienische Forscher eine signifikant geringere Prävalenz lumbaler Rückenschmerzen bei Läufern im Vergleich zu anderen Laufverletzungen und zur Allgemeinbevölkerung gefunden – und konnten die zentralen Risikofaktoren für ihre Entstehung identifizieren.
Schulterschmerzen: Welche Interventionen versprechen Erfolg?
Persistierende Schulterschmerzen können Athleten und Athletinnen aus Sportarten mit Rotations- und Überkopfbewegungen der Arme weit zurückwerfen. Physiotherapeutische Interventionen gehören in der Therapie mit zum Standardrepertoire. Aber welche Behandlungen zeigen signifikante Wirkung?
Shin Splints statt Sprint: Wenn das Schienbeinkantensyndrom Sportler ausbremst
Das Schienbeinkantensyndrom ist eine Überlastungsfolge und gehört zu den häufigsten Laufverletzungen, kann aber auch Athleten aus Sprung- und High-impact-Disziplinen treffen. Gefürchtet ist es wegen seines Schmerzpotenzials und seiner Langwierigkeit. Das Wichtigste zu Symptomen, Diagnose und Therapie.
Bei Leistenschmerz auch an seltene Pathologien wie Bursitis iliopectinea denken!
Greift bei Patienten mit persistierendem Leistenschmerz keine naheliegende Diagnose, sollten durchaus auch seltene Pathologien wie z. B. Bursitis iliopectinea in Betracht gezogen werden, also eine Schleimbeutelentzündung der großen Bursa zwischen M. Iliopsoas und Eminentia iliopubica.
Einnahme von Cannabidiol – nicht auf der WADA-Liste und trotzdem gedopt?
Cannabidiol (CBD) hat für Athleten eine Reihe günstiger Effekte. Die Substanz ist bislang legal als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich. Studien haben nun ergeben, dass CBD-Produkte häufig Rückstände der verbotenen Substanz THC enthalten, was zu unbeabsichtigtem Doping führen kann. Worauf müssen Sportler achten?


