Sportverletzungen + Verletzungsprävention | Seite 3 von 11 | Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin
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Beitragsübersicht Sportverletzungen + Verletzungsprävention

Paradigmenwechsel bei der Versorgung der Sportassozierten Concussion

Editorial der Ausgabe 3/2024 der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin. Darin wird die Wichtigkeit der sportassoziierten Concussion (SaC) diskutiert, eines der meist beachteten Themen innerhalb der Sportneurologie. Im Fokus stehen auch die in letzter Zeit weiterentwickelten evidenz- und konsensusbasierter Leitlinien.

Progression von Laufverletzungen verhindern

Das Verletzungsrisiko vorhersagen – geht das? Modelle wie das Running Injury Continuum oder Analysen auf Basis von maschinellem Lernen könnten helfen, Läufer für die Entwicklung von Überlastungsverletzungen zu sensibilisieren und das Fortschreiten der Verletzung rechtzeitig zu verhindern.

Neues zur sportassoziierten Concussion

In den letzten Jahren hat sich das Verständnis und die Versorgung einer sportassoziierten Concussion grundlegend geändert. Entsprechend wurden die evidenz- und konsensbasierten Leitlinien durch die »Concussion in Sport Group« weiterentwickelt. Ein Überblick über den aktuellen Stand.

Stoßwellentherapie bei Apophysenverletzungen jugendlicher Athleten

Befindet sich der Körper noch im Wachstum, sind die Apophysen anfällig für schmerzhafte Überlastungsschäden. Ägyptische Forscher bescheinigen nun der extrakorporalen Stoßwellentherapie eine signifikante Wirkung bei apophysären Verletzungen jugendlicher Athleten.

Verletzungsmechanismen bei Achillessehnenruptur im Profifußball

Italienische Forscher haben per Videoanalyse untersucht, welche Spielsituationen bei Profifußballern einer Achillessehnenruptur direkt vorausgingen. Die Wissenschaftler konnten dabei einige für die Verletzung typische biomechanische Merkmale und Bewegungsvorgänge identifizieren.

E-Biker verletzen sich schwerer. Warum?

Neuere Studien zeigen, dass sich sich E-Biker bei Unfällen oft schwerer verletzen als konventionelle Radler. Häufig wird vermutet, dass die höhere Geschwindigkeit von E-Bikes für die Schwere der Unfälle verantwortlich ist, doch schaut genauer hin, rücken andere Risikofaktoren ins Blickfeld.

Sprunggelenksverletzungen dank Hüftstrategie optimal rehabilitieren

Chinesische Forscher haben herausgefunden, dass der Einsatz von hüftstrategischem Bewegungskontrolltraining die Rehabilitation von Sprunggelenksverletzungen signifikant verbessert. Ein noch junger physio-dynamischer Ansatz hat sie inspiriert.

Roll-and-Tuck-Übung zur Prävention von Kopfverletzungen im Jugendfußball

Eignen sich spezielle neuromuskuläre Übungen der Nackenmuskulatur dazu, bei jugendlichen Fußballspielern das Risiko von Gehirnerschütterungen und kopfballbedingten Schmerzen zu verringern? Eine aktuelle Studie brachte ermutigende, aber noch keine gesicherten Ergebnisse.

Programme zur Verletzungsprävention – wie gut wissen Sportmediziner Bescheid?

Unter sportmedizinischen Fachgruppen wird Verletzungsprävention überwiegend als sehr wichtig erachtet. Doch nur rund die Hälfte der Befragten einer aktuellen Datenerhebung gaben an, bestehende Präventionsprogramme zu kennen. Ist der Wissensstand der Sportmediziner diesbezüglich wirklich so schlecht?

Sollbruchstellen im Kollagen verhindern schwere Gewebeschäden

Forscher machen für Gewebeschäden Radikale verantwortlich, die bei mechanischer Überbelastung entstehen. Im Kollagengerüst eingebettete, schwächere Bindungen („sacrificial bonds“) spüren diese Radikale auf, reißen schneller als die Grundstruktur und schützen so das Gewebe als Ganzes.