Laterale Ellenbogenschmerzen sind nicht immer ein Tennisarm
Fast jeder zweite Patient mit lateralen Ellenbogenschmerzen leidet nicht, wie oft reflexartig angenommen, an einer Epicondylitis humeri lateralis, so eine neue Studie. Bei dieser Symptomatik könnten auch ganz andere Pathologien vorliegen, was eine strukturierte Differenzialdiagnostik essenziell macht.
Trainingsart beeinflusst epigenetische Anpassungen
Ausdauer- oder Krafttraining bewirken strukturelle und funktionelle Veränderungen der Skelettmuskulatur. Doch welche spezifischen Anpassungen auf Ebene von DNA-Methylierung, Transkriptom und Proteom ergeben sich durch verschiedene Trainingsformen?
Sprunggelenksfrakturen operieren? Gelenkspaltbreite als Entscheidungskriterium
Sprunggelenksfrakturen zählen zu den häufigsten Frakturen im Erwachsenenalter und können mit einer Verletzung des Deltabandes einhergehen, was eine operative Rekonstruktion indiziert. Eine aktuelle Studie zeigte nun, wie die Gelenkspaltbreite als Entscheidungskriterium für eine OP dienen kann.
Return-to-Sports nach Verletzungen der unteren Extremität: Welche Tests sind geeignet?
Verletzungen der unteren Extremität gehören zu den häufigsten Ursachen für eine sportmedizinische Therapie. Aber welche Tests sind – angesichts fehlender einheitlich akzeptierter Kriterien – am Ende aussagekräftig genug hinsichtlich einer medizinischen Freigabe für einen Return-to-Sports? Eine Studie gibt Empfehlungen.
Wirksame Linderung von Nackenschmerzen bei Kampfsportlern
Im Kampfsport sind akute Nackenschmerzen und Steifheit im Schulter-Nacken-Bereich häufig. Ein internationales Forschungsteam hat nun untersucht, ob eine Kombination aus manualtherapeutischer Behandlung und Dry Needling die Beschwerden effektiv lindern kann.
Wie beeinflussen Diagnosebezeichnungen die Patientenwahrnehmung?
Wie wirken sich verschiedene Formen der Vermittlung medizinischer Diagnosen auf die Wahrnehmung der Patienten aus? Eine aktuelle Übersichtsarbeit hat dies für Erkrankungen des Bewegungsapparats analysiert und kam zu interessanten Ergebnissen.
Konservativ versorgte ACL-Ruptur: Wer wird später doch operiert?
Welche Personenmerkmale sind typisch für Patienten, die sich nach einer zunächst konservativ therapierten ACL-Ruptur doch noch operieren ließen? Eine norwegische Studie ist dem auf den Grund gegangen.
Häufig chronische Schmerzen beim Handstand
Der Handstand feiert derzeit ein bemerkenswertes Comeback, ob in Yoga-Stunden, beim CrossFit oder unter Calisthenics-Fans. Doch er birgt biomechanisch eine große Herausforderung: Das Handgelenk wird zur tragenden Struktur und bekommt damit eine Rolle, für die es anatomisch nicht geschaffen ist.
Evidence-Map zeigt Lücken in der WB-EMS-Forschung für den Sport
Ganzkörper-Elektromyostimulation ist eine weit verbreitete Methode um die Leistung zu steigern, Verletzungen vorzubeugen oder die Erholung zu beschleunigen. Allerdings ist die Forschungslage zur Evidenz dieses Trainingsansatzes sehr heterogen. Forscher haben nun eine Übersicht über Outcomes und Wissenslücken erstellt.
Propriozeptives Training nach ACL-Rekonstruktion
Forscher haben die bisher uneinheitliche Datenlage bezüglich der Effekte von propriozeptivem Rehabilitationstraining nach ACL-Rekonstruktion im Rahmen einer systematischen Übersichtsarbeit mit Metaanalyse unter die Lupe genommen – mit eindeutigem Ergebnis.