Computer sagen Return-to-Play nach Gehirnerschütterung voraus
Spannend: Per Computerberechnung wollen Wissenschaftler der Florida Atlantic University künftig vorhersagen, wie lange ein Athlet zur Genesung nach einer Gehirnerschütterung brauchen wird. Da das System mit steigender Fallzahl lernt, wird die prädiktive Qualität immer besser.
Parkinson: Laufband-Training mit Perturbationen verbessert Mobilität
Laufbandtraining hilft Menschen mit Parkinson, länger aufrecht gehen zu können und das Gleichgewicht zu halten. Doch welche Art von Training bringt die meisten Vorteile? Dazu liefert eine Studie aus Erlangen jetzt neue Anhaltpunkte.
Sportlicher Lebensstil beugt Substanzverlust im Gehirn vor
Verschiedene Lebensstil-Faktoren haben offensichtlich direkten Einfluss auf das Gehirn. Eine deutsche neurowissenschaftliche Studie hat ergeben, dass neben anderen Faktoren auch regelmäßige körperliche Aktivität ursächlich an der Erhaltung der Grauen Substanz beteiligt ist.
Sport trotz akuter Gehirnerschütterung?
Bisher lautete die initiale ärztliche Empfehlung bei Commotio-Symptomen meist Schonung. Nun haben US-Mediziner dies durch eine Studie an Jugendlichen mit akuter Gehirnerschütterung überprüft. Das Ergebnis legt – mit Einschränkungen – das Gegenteil nahe.
Körperliche Aktivität und Sport als Primärprävention neurologischer Erkrankungen: ein narrativer Überblick
Zusammenfassung eines wissenschaftlichen Beitrags (Review) aus der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin (DZSM) mit Link zum englischsprachigen Originalartikel und Downloadmöglichkeit als PDF.
Akute neuromuskuläre Modulation steigert die posturale Kontrolle nach Ganzkörpervibration
Originalarbeit: Zusammenfassung eines wissenschaftlichen Beitrags aus der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin (DZSM) mit Link zum Originalartikel und Downloadmöglichkeit als PDF.
Neurologische Sportmedizin – weit mehr als Gehirnerschütterungen und periphere Nervenschäden!
Prof. Claus Reinsberger ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der DZSM. In seinem Beitrag greift er die Wichtigkeit der neurologischen Sportmedizin auf, wodurch nachhaltig eine stetig wachsende Verbesserung der Gesundheit und Betreuung von Sportlerinnen und Sportlern entstehen kann.
Schädel-Hirn-Traumen bei Kindern: auf CT und MRT verzichten
Die US-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention raten in einer aktuell veröffentlichten Empfehlung davon ab, regelmäßig bildgebende Verfahren (CT oder MRT) bei Kindern mit Verdacht auf SHT einzusetzen. Sie empfehlen eine andere Diagnosemethode.
Studie zum Schädlichkeitspotenzial von Kopfbällen
Bis heute ist nicht hinreichend untersucht, inwiefern häufiges Kopfballspiel langfristig dem Gehirn schadet. Nun soll eine noch bis 2020 laufende Studie unter Leitung der Universität Paderborn das tatsächliche Potenzial für kopfballinduzierte Hirnschäden klären.
Genetische Risikofaktoren für Schlaganfall entschlüsselt
Ein internationales Forschungskonsortium hat das Erbgut von über einer halben Million Menschen – davon 67.000 Schlaganfall-Patienten – untersucht und dabei zahlreiche neue Genorte gefunden, die das Schlaganfallrisiko begünstigen.