Neurologie | Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin
Besuchen Sie auch www.germanjournalsportsmedicine.com

Beitragsübersicht Neurologie

Demenzrisiko, Fleischkonsum und APOE-Genotypen

Bislang galten bestimmte Fleischarten hinsichtlich der Entwicklung einer Demenz als eher risikofördernd. Jetzt zeigt eine aktuelle Kohortenstudie, dass Fleischkonsum kognitiv sogar eine protektive Wirkung entfalten kann – allerdings nur für Träger eines bestimmten Genotyps.

Sport in der Schwangerschaft fördert kindliche Gehirnentwicklung

Eine große japanische Kohortenstudie gibt Hinweise darauf, dass körperliche Aktivität während der Schwangerschaft auch die frühkindliche neurologische Entwicklung fördert – vor allem hinsichtlich Motorik und Problemlösungsfähigkeit.

Senken Kaffee und Tee das Demenzrisiko?

Eine große prospektive Kohortenstudie mit einem Nachbeobachtungszeitraum von bis zu 43 Jahren liefert starke Evidenz dafür, dass der Konsum koffeinhaltiger Nahrungsmittel mit einem signifikant geringeren Demenzrisiko einhergeht.

Beeinflusst körperliche Belastung die kognitive Ausdauer?

Eine internationale Forschungsgruppe hat die Auswirkungen maximaler aerober Anstrengung auf die kognitive Ausdauerleistung analysiert und dabei neben verhaltensbezogenen Parametern auch subjektive Erlebnisdimensionen sowie neurophysiologische Korrelate ausgewertet – mit interessanten Ergebnissen.

Körperliche Aktivität im mittleren und hohen Alter senkt Demenzrisiko signifikant

Demenzerkrankungen, allen voran die Alzheimer-Demenz, zählen zu den größten gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zeit. Eine Studie liefert nun neue Evidenz dafür, dass körperliche Aktivität in der Lebensmitte und im höheren Alter mit einem signifikant reduzierten Risiko für Demenz einhergeht.

Nicht invasive Hirnstimulation zur Performance-Steigerung?

Die transkranielle Elektro- und Magnetstimulation kann Sportler körperlich wie mental stärken. Das legt zumindest ein neuer Review nahe. Kraft, Ausdauer, Koordination und mentale Stabilität verbesserten sich in vielen Studien, doch ethische Bedenken bleiben.

Bewegung als potenzieller Schutzfaktor bei präklinischem Alzheimer

Alzheimer beginnt oft Jahrzehnte vor dem Auftreten erster Symptome. In dieser präklinischen Phase sammeln sich Amyloid-Beta-Plaques im Gehirn an, gefolgt von einer allmählichen Ausbreitung des Tau-Proteins. Eine Studie zeigt nun, wie sich Bewegung auf das Risiko eines klinischen Fortschreitens auswirkt.

Multiple Sklerose: Gleichgewicht verbessern mit Sport

Eine der besonders belastenden Folgeerscheinungen bei Multipler Sklerose sind Gleichgewichtsstörungen. Ein gezieltes Bewegungstraining kann die Symptome lindern. Doch wie viel und welche Art von Sport ist sinnvoll, um das Gleichgewicht spürbar zu verbessern? Eine chinesische Studie gibt Antworten.

Wie Bewegung die Kognition fördert

Zahlreiche Studien berichten über positive kognitive Effekte durch körperliche Aktivität, jedoch beschränken sich viele Analysen auf bestimmte Altersgruppen oder Bewegungsformen. Eine umfassende, systematische Gesamtbewertung der Evidenz fehlte bislang. Diese Lücke wurde nun geschlossen.

Effekte von Bewegungstraining auf das Gehirn bei Typ-2-Diabetes

Typ-2-Diabetes ist mit einem erhöhten Risiko für kognitive Beeinträchtigungen und Demenz verbunden. Bewegung hat sich andererseits bei gesunden Personen als vorteilhaft für die Kognition erwiesen. Unklar blieb bislang der Einfluss von körperlicher Aktivität auf die Kognition bei Typ-2-Diabetes. Eine belgische Studie ging jetzt dieser Frage nach.