Belastungsregression als wichtiger Baustein der Rehabilitation
Gute Reha-Programme zeichnen sich durch den Einsatz von Belastungsrücknahmen aus, die zur Förderung von Superkompensation sowie zur Vermeidung von Retraumatisierung und Übertraining eingesetzt werden. Ein Überblick über therapeutische Ziele, Einsatzmöglichkeiten, praktische Herausforderungen und Tools.
Effekte von Bewegungstraining auf das Gehirn bei Typ-2-Diabetes
Typ-2-Diabetes ist mit einem erhöhten Risiko für kognitive Beeinträchtigungen und Demenz verbunden. Bewegung hat sich andererseits bei gesunden Personen als vorteilhaft für die Kognition erwiesen. Unklar blieb bislang der Einfluss von körperlicher Aktivität auf die Kognition bei Typ-2-Diabetes. Eine belgische Studie ging jetzt dieser Frage nach.
Kardiovaskuläres Risiko: Systolischer Blutdruck am Ende von Belastungstests am aussagekräftigsten
Zur Bestimmung des kardiovaskulären Risikos wird bisher primär der Spitzenblutdruck während diverser Belastungstests herangezogen. Forscher ging deshalb jetzt der Frage nach, welche Blutdruck-Reaktionsmuster sich gegebenenfalls besser zur Prognose kardiovaskulärer Erkrankungen eignen könnten.
Kreatin-Supplementierung zur Leistungssteigerung?
Kreatin gehört sowohl im Leistungs- als auch im Breitensport zu den populärsten Supplementen. Eine spanische Studie hat nun an Profiradfahrern untersucht, welche Auswirkungen hochdosierte Kreatingaben auf die Leistung haben.
Reha-Erfahrungen junger Leistungssportler
Verletzungen und entsprechende Rehabilitation gehören bekanntlich auch im Nachwuchsleistungssport zum Alltag. Trotzdem fehlt meist die – nicht nur medizinische – Sicht der Betroffenen auf ihre Situation. Eine schwedische Interviewstudie zeigt nun, wie junge Athleten ihr Reha-Erleben schildern.
Hormonelle Einflüsse auf Belastungsreaktionen bei Athletinnen
Ein neuartiger Algorithmus ermöglicht erstmals eine Bewertung hormoneller Einflüsse auf die Trainingsreaktion, indem er Leistungsparameter u. a. mit hormonellen Schwankungen durch den Menstruationszyklus bzw. orale Kontrazeption zusammenbringt.
Intramuskuläres Fettgewebe als neuer kardiometabolischer Risiko-Phänotyp?
US-Forscher haben thorakales intramuskuläres Fettgewebe (IMAT), das mit verschiedenen kardiovaskulären Risiken wie Insulinresistenz, Typ-2-Diabetes und Inflammation zusammenhängt, als potenziellen neuen Risiko-Phänotyp identifiziert.
Revisionsrisiken bei ACL-Rekonstruktion
In einer norwegischen Kohortenstudie ergab sich für den Zeitpunkt 15 Jahre nach primärer ACL-Rekonstruktion eine Revisionsrate von 7,1 Prozent. Neben Alter und erneuter Verletzungen stellte sich auch die Verwendung einer bestimmten Rekonstruktionstechnik als Revisionsrisiko heraus.
Proteine im Sport: Fakten und Mythen
US-amerikanische und kanadische Forscher haben die aktuelle Literatur zum Thema Proteinsupplementierung im Sport analysiert und beantworten die wichtigsten Fragen zu Resorption, Wirkung, Nebenwirkungen sowie der idealen Dosierung.
Neurodegeneration durch concussionbedingt reaktivierte Herpesviren?
Gehirnerschütterungen haben das Potenzial, auf lange Sicht neurodegenerativen Erkrankungen Vorschub zu leisten. Hinweise, wie der dahinterliegende Mechanismus funktionieren könnte, lieferte jetzt eine Studie, die zeigt, dass concussionbedingt reaktivierte Herpesviren Alzheimer-Symptome auslösen können.