Differenzialdiagnose Sportherz vs. Kardiomyopathien
In der kardiologischen Diagnostik ist bei Ausdauersportlern die Unterscheidung pathologischer Herzerkrankungen vom sogenannten „Sportherz“ eine der zentralen Herausforderungen. Forscher haben deshalb die diesbezügliche, aktuelle Studienlage gesichtet und plädieren für ein exakteres diagnostisches Vorgehen.
Adipositas: Jahrelanges Ausdauertraining verändert Fettgewebe
Dauerhaftes Abnehmen und somit eine Reduktion der damit verbundenen Risiken ist für adipöse Menschen oft schwer zu erzielen. Eine neue US-Studie liefert nun Hinweise darauf, dass Betroffene durch Ausdauertraining auch unabhängig von einer Gewichtsreduktion kardiometabolische Vorteile erzielen können.
Gefäßsteifigkeit nach der Menopause – kann Training helfen?
In der Peri- und Postmenopause beschleunigt sich durch den Abfall der Östrogenspiegel die Gefäßalterung deutlich. Das begünstigt die Zunahme arterieller Gefäßsteifigkeit und erhöht das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse. Ob Bewegungstraining dem entgegenwirken kann, hat eine Studie untersucht.
Entzündungsmarker hsCRP verbessert Vorhersage des kardiovaskulären Risikos
Chronische, niedriggradige Entzündungen gelten als treibende Kraft der Atherosklerose. Diese lassen sich jedoch im Rahmen einer Routinediagnostik oft nur schwer erkennen. Eine Studie beleuchtet nun die Bedeutung des Markers hsCRP als Prädiktor für schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse.
Die präventive Wirkung körperlicher Belastungsspitzen im Alltag
Können intensive körperliche Belastungsspitzen im Alltag ebenso zur Reduktion schwerer kardiovaskulärer Ereignisse beitragen wie regelmäßiger Sport und gibt es dabei geschlechtsspezifische Unterschiede? Das hat eine aktuelle prospektive Analyse aus der UK-Biobank untersucht.
Was bringen telemedizinisch unterstützte Lebensstilinterventionen?
Patienten mit koronarer Herzkrankheit und Typ-2-Diabetes weisen ein hohes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse auf. Wichtige Lebensstilmaßnahmen wie Bewegung und Ernährung sind dauerhaft aber oft schwer umzusetzen. Telemedizinische Ansätze könnten helfen. Über Chancen und Grenzen solcher Interventionen.
Ventrikuläre Arrhythmien durch Myokardfibrose?
Insbesondere bei älteren männlichen Athleten ist der sportbedingte plötzliche Herztod eine häufige Todesursache. Als Auslöser kommen unter anderem auch fibrotische Veränderungen des linken Ventrikels in Frage. Eine Studie hat jetzt diesen bislang wenig untersuchten Risikofaktor näher beleuchtet.
Kardiovaskuläres Risiko: Systolischer Blutdruck am Ende von Belastungstests am aussagekräftigsten
Zur Bestimmung des kardiovaskulären Risikos wird bisher primär der Spitzenblutdruck während diverser Belastungstests herangezogen. Forscher ging deshalb jetzt der Frage nach, welche Blutdruck-Reaktionsmuster sich gegebenenfalls besser zur Prognose kardiovaskulärer Erkrankungen eignen könnten.
Intramuskuläres Fettgewebe als neuer kardiometabolischer Risiko-Phänotyp?
US-Forscher haben thorakales intramuskuläres Fettgewebe (IMAT), das mit verschiedenen kardiovaskulären Risiken wie Insulinresistenz, Typ-2-Diabetes und Inflammation zusammenhängt, als potenziellen neuen Risiko-Phänotyp identifiziert.
Spezialtraining bei Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion
Eine neue Studie gibt Patienten, die an Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF) leiden, grünes Licht für sportliche Betätigungen. Regelmäßiges moderates Ausdauertraining in Kombination mit Krafttraining kann die kardiorespiratorische Fitness und funktionelle Kapazität verbessern.