Seite 1 / 2

Axiale Spondyloarthritis (Morbus Bechterew): Weniger Schmerz durch High-Intensity-Training

Axiale Spondyloarthritis (Morbus Bechterew): Weniger Schmerz durch High-Intensity-Training
© yodiyim / Adobe Stock

Axiale Spondyloarthritis (AxSpA), bei Patienten besser bekannt als Morbus Bechterew, ist eine schwierig zu diagnostizierende, nicht heilbare und nur teilweise behandelbare Krankheit. Typisch sind dabei vor allem heftige tiefsitzende Schmerzen im Lendenwirbel- und Beckenbereich sowie eine ausgeprägte Morgensteifigkeit. Um die Symptome zumindest auf ein erträgliches Maß zu reduzieren, hat sich eine kombinierte Strategie aus entzündungswidrigen Medikamenten und Physiotherapie etabliert. Doch damit ist die Lebensqualität in vielen Fällen bei Weitem nicht wiederhergestellt; weitere Ansatzpunkte für die Therapie sind gefragt – z. B. Sport.

Hinsichtlich hochintensivem Training war man hier bisher zurückhaltend, weil man negative Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf fürchtete. Auch ist die Hemmschwelle für körperliches Training bei entzündlichen Gelenkerkrankungen sehr hoch, weshalb sich AxSpA-Patienten oft wenig bewegen. Eine Gruppe von norwegischen Medizinern der Fachrichtungen Rheumatologie, Neurologie und Physiotherapie hat sich nun mit der Frage beschäftigt, ob ein regelmäßiges Ausdauer- und Krafttraining zur Steigerung der Beweglichkeit und Eindämmung der Schmerzen beitragen kann. (Weiter im Text auf der nächsten Seite)