Sport und Kognition: Frauen brauchen anderes Training als Männer
Sport kann einen positiven Einfluss auf die geistige Fitness haben. Wie genau, wurde jetzt in einer Metananalyse untersucht. Ein überraschendes Ergebnis dabei: Es gibt geschlechtsspezifische Unterschiede in der kognitiven Wirkung von Sport. Für ein optimales Ergebnis müssen Frauen anders trainieren als Männer.
Körperliche Aktivität und Sport in der Prävention und Therapie neurodegenerativer Erkrankungen
Editorial der Ausgabe 05-06/2020 der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin (DZSM) von Dr. Patrick Müller. Der Beitrag befasst sich mit sportinduzierter Neuroplastizität und der Prävention und Therapie dementieller und weiterer neurodegenerativer Erkrankungen.
Spezielles Krafttraining verbessert Hirn-Funktionen bei Senioren
Sportwissenschaftler aus Kassel gingen der Frage nach, welche Krafttrainingsmethode die Gehirnfunktionen älterer Menschen besonders fördert. Dazu mussten drei Seniorengruppen auf unterschiedlichen Geräten trainieren. Das Ergebnis zeigt eine signifikate Verbesserung der Gehirnfunktionen nur bei einer speziellen Methode.
Positive Korrelation zwischen körperlicher Fitness und Hirnvolumen
Forscher der Uni Greifswald fanden einen positiven Zusammenhang zwischen körperlicher Leistungsfähigkeit und Hirnvolumen – je besser die Fitness, desto größer das Gesamtvolumen und die Graue Substanz. Der Zusammenhang wurde nicht nur bei jungen, sondern auch bei älteren Erwachsenen beobachtet.
Neuroathletiktraining (NAT): Was Schielen und Summen mit Bewegungsqualität zu tun haben
Neuroathletik erobert seit Jahren den Leistungssport. Das Trainingskonzept verspricht Leistungsverbesserung in dem es vernachlässigte oder eingeschränkte Funktionen des Nervensystems gezielt trainiert. Erste Ergebnisse sind vielversprechend, doch reichen Einzelfälle für eine wissenschaftliche Evidenz?
Übertrainingssyndrom: Burnout als Folge maximaler kognitiver Kontrolle
Sportliche Höchstleistungen führen bei Athletinnen und Athleten häufig zu starker Fatigue, auch als Übertrainingssyndrom bekannt. Der Grund: Spitzenleitungen sind nur durch andauernde kognitive Kontrolle über physische Funktionen möglich. Wird eine Grenze überschritten, kommt es zum Burnout.
Profifußballer leben länger, haben aber ein höheres Demenzrisiko
Laut einer schottischen Studie haben Profi-Fußballer eine höhere Lebenserwartung. Die Kehrseite der Medaille ist jedoch: Sie unterliegen einem deutlich größerem Risiko, an einer neurodegenerativen Erkrankung zu erkranken – eine Ausnahme bilden nur die Torwarte. Der Grund: häufiges Kopfballspiel.
Biomarker erleichtert die Diagnose bei Verdacht auf Gehirnerschütterung
Eine von der US-Arzneimittelbehörde FDA in Auftrag gegebene Studie hat zwei Biomarker erforscht, die das Vorliegen einer Commotio cerebris sicher bestätigen. Auf diese Weise könnten aufwendige, teure und zeitintensive CT-Untersuchungen bei Verdacht auf Gehirnerschütterung künftig vermieden werden.
Sport-Neuro-Immunologie – von der Grundlagenforschung in die Praxis
Zusammenfassung eines wissenschaftlichen Beitrags (Review) aus der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin (DZSM) mit Link zum englischsprachigen Originalartikel und Downloadmöglichkeit als PDF.
CTE-Diagnose: Footballer-Studie zeigt neue Ansätze auf
Noch ist die Chronisch Traumatische Enzephalopathie (CTE) nur bei Toten diagnostizierbar. Kann eine spezielle PET helfen, dass lebende Patienten mit Symptomen eine Diagnose und womöglich bald Therapien erhalten? Eine Studie mit Football-Profis gibt Hinweise.