Bei Koronarer Herzkrankheit ist körperliche Aktivität wichtiger als Gewichtsmanagement
Patienten mit Koronarer Herzkrankheit empfiehlt man in der Regel sportliche Aktivität sowie eine strenge Kontrolle ihres Gewichts. Eine Studie hat diese Empfehlung überprüft und herausgefunden, dass körperliche Betätigung die Mortalität tatsächlich reduziert, während Gewichtsveränderungen kaum Effekte zeigten.
Nach Kreuzbandrekonstruktion: Sprungtraining mit Gewichtsentlastung liefert bessere Ergebnisse
Bei mechanischen Defiziten nach operativer Rekonstruktion des vorderen Kreuzbandes kann ein gezieltes Sprungtraining die Kniefunktionalität verbessern. Eine Studie der US-amerikanischen University of Montana ging der Frage nach, wie ein solches Training optimal gestaltet sein muss.
Täuschungsmanöver im Kampf gegen Entzündungen
Forscher des Universitätsklinikums Erlangens haben einen Mechanismus entdeckt, wie der Körper Entzündungen stoppt. Demnach täuscht der Körper Immunzellen Sauerstoffmangel vor, so dass sich diese, um Energie zu sparen, vom Entzündungsgeschehen zurückziehen.
Genetische Risikofaktoren für Schlaganfall entschlüsselt
Ein internationales Forschungskonsortium hat das Erbgut von über einer halben Million Menschen – davon 67.000 Schlaganfall-Patienten – untersucht und dabei zahlreiche neue Genorte gefunden, die das Schlaganfallrisiko begünstigen.
Das »Rezept für Bewegung« bringt Patienten auf die Beine
Das »Rezept für Bewegung« hat sich langsam, aber sicher weltweit durchgesetzt. Viele Studien belegen mittlerweile die Wirksamkeit gezielt verordneter körperlicher Aktivität. Inzwischen nehmen in Deutschland 13 Bundesländer an der Initiative teil.
Skisport: Knieverletzungen bei Frauen oft durch falsch eingestellte Skibindung verursacht
Skifahrerinnen erleiden doppelt so häufig Knieverletzungen wie Männer. Sportwissenschaftler fanden heraus, dass in den meisten Fällen die Bindung nicht aufgegangen war – obwohl nach ISO-Norm eingestellt. Der Grund: die Norm unterscheiden nicht nach Geschlechten, obwohl das sinvoll wäre.
Schreckgespenst Schambeinentzündung: Neue Wege in Diagnostik und Therapie
Immer wieder hört man von Leistungssportlern, die aufgrund einer Schambeinentzündung lange ausfallen oder sogar ihre Karriere vollständig an den Nagel hängen müssen. Doch wo sich das Behandlungsspektrum bislang zwischen »monatelange Ruhigstellung« und »massive Operation« bewegte, tun sich jetzt weit differenziertere Diagnose- und Therapieoptionen auf.
Kreuzbandplastik: Doppelbündel- schlägt Einzelbündeltechnik
Rupturen des vorderen Kreuzbandes gehören zu den häufigsten Verletzungen bei Sportarten mit schnellen Richtungswechseln wie etwa Tennis, Skifahren oder Fußball. Die meisten dieser Verletzungen werden operativ rekonstruiert. Finnische Sportmediziner haben die Langzeiteffekte zweier gängiger Operationstechniken miteinander verglichen: Einzelbündel- und Doppelbündelplastik.
Sport im Jugendalter beugt späteren Herzerkrankungen vor
Eine schwedische Langzeit-Kohorten-Studie hat die Langzeiteffekte einer sportlich aktiven Jugend auf spätere Herzerkrankungen untersucht. Die Ergebnisse belegen einen signifikanten Zusammenhang zwischen bewegungsarmen jungen Erwachsenenjahren und späteren Herzinsuffizienz-Erkrankungen.
Marathon: akuter Stress für die Nieren
Eine aktuelle Studie hat in einer Untersuchung von Teilnehmern des Hartford Marathons im Jahr 2015 kurzzeitige Symptome von akutem Nierenversagen festgestellt und damit eine weniger deutlich auf Nierenparameter ausgelegte deutsche Studie aus dem Jahr 2013 bestätigt.