Hutterer C | Seite 2 von 32 | Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin
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Beitragsübersicht Hutterer C

Lipidspezifische Effekte moderaten Trainings

Moderates körperliches Training gilt als bewährte Maßnahme zur Prävention chronischer Erkrankungen. Eine neue Studie zeigt nun, dass sich moderater Sport nicht nur auf klassische Blutfettwerte auswirkt, sondern gezielt bestimmte Lipidklassen moduliert – mit geschlechtsspezifischen Unterschieden.

Sport reduziert Depressionen bei Heranwachsenden

Bewegung gilt auch im Kindes- und Jugendalter zunehmend als Therapieoption bei psychischen Erkrankungen. Die Wirksamkeit bei manifesten depressiven Störungen in dieser Altersgruppe war bisher jedoch unklar. Welche Parameter sportlicher Interventionen den größten Effekt haben, zeigte jetzt eine Studie.

Trainingsart beeinflusst epigenetische Anpassungen

Ausdauer- oder Krafttraining bewirken strukturelle und funktionelle Veränderungen der Skelettmuskulatur. Doch welche spezifischen Anpassungen auf Ebene von DNA-Methylierung, Transkriptom und Proteom ergeben sich durch verschiedene Trainingsformen?

Sprunggelenksfrakturen operieren? Gelenkspaltbreite als Entscheidungskriterium

Sprunggelenksfrakturen zählen zu den häufigsten Frakturen im Erwachsenenalter und können mit einer Verletzung des Deltabandes einhergehen, was eine operative Rekonstruktion indiziert. Eine aktuelle Studie zeigte nun, wie die Gelenkspaltbreite als Entscheidungskriterium für eine OP dienen kann.

Bewegung als potenzieller Schutzfaktor bei präklinischem Alzheimer

Alzheimer beginnt oft Jahrzehnte vor dem Auftreten erster Symptome. In dieser präklinischen Phase sammeln sich Amyloid-Beta-Plaques im Gehirn an, gefolgt von einer allmählichen Ausbreitung des Tau-Proteins. Eine Studie zeigt nun, wie sich Bewegung auf das Risiko eines klinischen Fortschreitens auswirkt.

Häufig chronische Schmerzen beim Handstand

Der Handstand feiert derzeit ein bemerkenswertes Comeback, ob in Yoga-Stunden, beim CrossFit oder unter Calisthenics-Fans. Doch er birgt biomechanisch eine große Herausforderung: Das Handgelenk wird zur tragenden Struktur und bekommt damit eine Rolle, für die es anatomisch nicht geschaffen ist.

Frozen Shoulder – ein orthopädisches Phantom

Dass die Bezeichnung »eingefrorene Schulter« nicht übertrieben ist, weiß jeder, der schon einmal davon betroffen war. Und das sind viele, allein in Deutschland bis zu 4 Millionen Menschen. Ärzte und Physiotherapeuten sehen die Erkrankung regelmäßig, und doch ist sie eines der großen ungeklärten Rätsel der Orthopädie.

Die Effekte von Kinesiotapes auf Schmerz und Funktion

Kinesiotapes sind fester Bestandteil vieler sportmedizinischer Behandlungsansätze, vor allem bei Beschwerden im Bereich des vorderen Knies. Insbesondere beim patellofemoralen Schmerzsyndrom, das häufig bei jungen, aktiven Personen auftritt, werden die Tapes regelmäßig eingesetzt. Doch wirken sie tatsächlich?

Senioren: Gezielte Maßnahmen senken Sturzrisiko beträchtlich

Etwa 20 bis 30 Prozent der über 65-Jährigen stürzen jährlich mindestens einmal, oft mit gravierenden Folgen. Eine Studie belegt nun, dass integrierte Präventionsprogramme in der Primärversorgung das Sturzrisiko älterer Menschen effektiv senken können – wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind.

Langfristige Nachwirkungen von COVID-19 bei Sportlern

Selbst milde Verläufe einer Corona-Infektion können langfristige Auswirkungen auf die Belastungstoleranz haben. Das zeigen Daten aus einer großen Kohortenstudie. Besonders betroffen sind demnach Freizeitsportler und Eliteathletinnen.