Neue Aktivitätsempfehlungen der WHO für Kinder, Erwachsene und Erkrankte
Um bis 2030 das Ziel von 15 Prozent weniger Inaktivität von Erwachsenen und Jugendlichen weltweit zu erreichen, hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) neben einem Aktionsplan auch überarbeitete Richtlinien für Aktivität und Bewegungsmangel herausgegeben – mit einigen Neuerungen.
Prävention von Lawinenunfällen
Jedes Jahr verunglücken zahlreiche Wintersportler bei Lawinenabgängen. Dabei lösen die betroffenen Personen die Schneeflut meist selbst aus. Wer ist besonders betroffen? Wie kann man vorbeugen? Und warum sind erfahrene Tourengänger nicht unbedingt sicherer? Die wichtigsten Daten und Fakten im Überblick.
Gefäßsteifigkeit: Langlaufen, Alpinskifahren und Ergometer-Radfahren im Vergleich
Langlaufen und Alpin-Skifahren gehören zu den beliebtesten Wintersportarten. Doch sind beide Skisport-Varianten aus kardiologischer Sicht gleich gut? Ein Vergleich mit dem als besonders positiv eingeschätzten Radfahren zeigt die Unterschiede v. a. hinsichtlich der Wirkungen auf die arterielle Gefäßsteifigkeit.
Kaum relevante Vorteile von NSAR bei Schmerzen im unteren Rücken
Akute Schmerzen im unteren Rücken sind ein verbreitetes Leiden. Besonders bei Patienten im akuten Zustand werden häufig nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wie Diclofenac, Ibuprofen und Naproxen eingesetzt. Ein Cochrane Review bescheiningt diesen Mitteln jedoch nur begrenzte Vorteile gegenüber Placebos.
Blutserum von Sportlern unterdrückt Krebszellenwachstum
Wissenschaftler der Uni Erlangen-Nürnberg fanden im Blutserum von sporttreibenden Krebspatienten Substanzen, die das Krebszellenwachstum unterdrücken und die Zellen in den programmierten Zelltod zu führen können. Die Ergebnisse verstärken die positive Sicht auf Sport in der Krebstherapie.
Körperliche Aktivität reduziert Erkrankungsrisiko für Glaukom
Das Glaukom zählt zu den häufigsten Ursachen für Erblindung, ein erhöhter Augeninnendruck gilt dabei als wichtigster Risikofaktor. Bekannt war, dass Sport diesen kurzfristig senken kann. Nun wurden auch die langfristigen Auswirkungen von körperlicher Aktivität auf die Entwicklung eines grünen Stars untersucht.
Bakterien im Fettgewebe: Ein Baustein des metabolischen Syndroms
Forscher an der Universität Leipzig haben untersucht, wie das Mikrobiom von adipösen Patienten mit den oftmals leicht erhöhten, dauerhaften Entzündungswerten bei Fettleibigkeit zusammenhängt. Die Ergebnisse lassen die Vermutung zu, dass Bakterien die Entzündungsprozesse maßgeblich verursachen.
Kaum signifikante Effekte auf Leistung und Erholung im Sport durch Massagen
Trainer und Sportler erhoffen sich durch Massagen unter anderem Leistungssteigerung, verbesserte Erholung und Verletzungsprävention. Inwieweit es für diese Hoffnung Evidenz gibt, hat nun eine Metaanalyse von Ärzten der Universität Sheffield hinterfragt – mit zwiespältigem Ergebnis
Sport und Kognition: Frauen brauchen anderes Training als Männer
Sport kann einen positiven Einfluss auf die geistige Fitness haben. Wie genau, wurde jetzt in einer Metananalyse untersucht. Ein überraschendes Ergebnis dabei: Es gibt geschlechtsspezifische Unterschiede in der kognitiven Wirkung von Sport. Für ein optimales Ergebnis müssen Frauen anders trainieren als Männer.
Woran Mädchen und Jungen beim Sport am meisten Spaß haben
US-Forscher erstellten ein Ranking mit den für Jungen und Mädchen wichtigsten Spaßfaktoren beim Sport. Entgegen gängiger Vorurteile waren die wichtigsten Aspekte bei beiden Geschlechtern identisch, allerdings gab es auch einige deutliche Unterschiede.