Wie genau sind Selbstuntersuchungen in der Telemedizin?
Telemedizin rückt spätestens seit der Corona-Pandemie verstärkt in das Interesse der Öffentlichkeit. Eine US-Studie hat untersucht, wie genau die Selbstuntersuchung der Patienten (per Videotelefonie unter Anleitung des Arztes) im Vergleich zur Untersuchung in der Praxis ist. Das Ergebnis überrascht.
Knie-MRT bei älteren Patienten: Befunde nicht überbewerten
Eine internationale Metaanalyse bestätigt einmal mehr, dass sich Knie-Operationen nicht allein auf Bildgebung stützen sollten. Gerade bei älteren Patienten mit häufig strukturellen aber beschwerdefreien Veränderungen am Gelenk würden solche Eingriffe an der eigentlichen Schmerzursache nichts ändern.
Empfehlungen zur Durchführung ergometrischer Belastungsuntersuchungen in der Sportmedizin während der jetzigen Pandemiesituation (SARS-CoV-2 / COVID-19)
Handlungsleitlinie zur Durchführung ergometrischer Belastungsuntersuchungen in der Sportmedizin vor dem Hintergrund der Maßnahmen zur Eindämmung der SARS-CoV-2-Pandemie. Anlassbezogen gültig bis 31.7.2020.
Blutdrucküberwachung mit der Smartphone-Kamera
Blutdruckmessgeräte auf Manschettenbasis sind genau, aber unpraktisch. Benutzer halten sich deshalb oft nicht an die Empfehlung, mehrere Messungen durchzuführen. Das neue Transdermal-Optical-Imaging-Verfahren misst den Blutdruck mit der Smartphone-Kamera.
Biomarker erleichtert die Diagnose bei Verdacht auf Gehirnerschütterung
Eine von der US-Arzneimittelbehörde FDA in Auftrag gegebene Studie hat zwei Biomarker erforscht, die das Vorliegen einer Commotio cerebris sicher bestätigen. Auf diese Weise könnten aufwendige, teure und zeitintensive CT-Untersuchungen bei Verdacht auf Gehirnerschütterung künftig vermieden werden.
Programme zur Steigerung der körperlichen Aktivität bei multimorbiden Arthrosepatienten: Entzündungsparameter als Biomarker?
Zusammenfassung eines wissenschaftlichen Beitrags (Review) aus der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin (DZSM) mit Link zum englischsprachigen Originalartikel und Downloadmöglichkeit als PDF.
CTE-Diagnose: Footballer-Studie zeigt neue Ansätze auf
Noch ist die Chronisch Traumatische Enzephalopathie (CTE) nur bei Toten diagnostizierbar. Kann eine spezielle PET helfen, dass lebende Patienten mit Symptomen eine Diagnose und womöglich bald Therapien erhalten? Eine Studie mit Football-Profis gibt Hinweise.
Validierung und Vergleich von drei verschiedenen Herzfrequenzmessverfahren bei der Leistungsdiagnostik auf dem Laufband
Zusammenfassung eines wissenschaftlichen Beitrags (Originalarbeit) aus der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin (DZSM) mit Link zum englischsprachigen Originalartikel und Downloadmöglichkeit als PDF.
Computer sagen Return-to-Play nach Gehirnerschütterung voraus
Spannend: Per Computerberechnung wollen Wissenschaftler der Florida Atlantic University künftig vorhersagen, wie lange ein Athlet zur Genesung nach einer Gehirnerschütterung brauchen wird. Da das System mit steigender Fallzahl lernt, wird die prädiktive Qualität immer besser.
„Schnappendes Knie“ zur Indikationsstellung ungeeignet
Bei Verdacht auf Meniskusriss, so belegt eine dänische Kohortenstudie, ist ein mechanisches Schnappen im Knie als diagnostisches Element nicht verlässlich. Dasselbe gilt für Blockieren des Gelenks. Beides kann auch im gesunden Knie auftreten.