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Welche Kampfsportart ist am besten für die Knochengesundheit?

Welche Kampfsportart ist am besten für die Knochengesundheit?
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Kampfsportarten (Martial Arts) erfreuen sich in verschiedensten Ausprägungen großer Beliebtheit. Ein Review hat nun untersucht, wie sich die unterschiedlichen Kampfsportarten auf die Knochengesundheit, besonders die Knochendichte, auswirken. Es gibt mehr als 200 unterschiedliche Kampfsportarten, wobei die meisten auf einige grundlegende Sportarten zurückgehen, beispielsweise auf Judo, Taekwondo oder Karate. Unterschieden wird zwischen „weichen“ und „harten“ Kampfsportarten, wobei die „weichen“ auf dem Prinzip basieren, die Energie des Gegners umzuleiten. Kicks und Schläge werden nicht in voller Härte ausgeführt. „Harte“ Kampfsportarten zielen ursprünglich darauf ab, den Gegner zu verletzen, in dem Blocks, Schläge, Tritte und Kicks hart gesetzt und starr abgefangen werden.

„Harte“ und „weiche“ Marial Arts

Zahlreiche Studien haben sich mit den Auswirkungen der Sportarten auf die Knochen beschäftigt. Grundsätzlich zeigte sich, dass die meisten „harten“ Kampfsportarten die Knochendichte erhöhen. Grund hierfür dürften die intensiven und vielfältigen Formen der Belastung auf den Körper seien. Während der Ausführung stehen die Knochen unter Zug, Druck, Scherkräfte wirken, sie werden gebeugt und verdreht. Das Ausmaß der Anpassungen ist abhängig von der Sportart, der Dauer der Ausführung und Intensität. Bei den „weichen“ Sportarten zeigt nicht jede eine signifikante Wirkung.

Kampfsport wirkt auf Knochen stärker als andere Sportarten

Bei Jugendlichen Judoka lag die Knochendichte im Vergleich zu einer nicht aktiven Kontrollgruppe an der Lendenwirbelsäule um 22,7 Prozent höher, im Femur um 24,5 und im Unterarm um 18,3 Prozent. Untersuchungen an Jugendlichen Sportlerinnen und Sportlern, die andere Kampfsportarten betreiben, z. B. Karate, Taekwondo u.a., zeigen ähnliche, wenn auch nicht so ausgeprägte Ergebnisse. Im Vergleich mit anderen Sportarten, wie Teamsportarten (Fußball, Basketball, Handball, Volleyball, Wasserball) oder Lauf- und Radsport schnitten die Kampfsportler durchgehend etwas besser ab. (Weiter im Text auf der nächsten Seite)