Bewegung + Gesundheit | Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin
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Beitragsübersicht Bewegung + Gesundheit

Bewegungsintensität vs. Bewegungsdauer: Was schützt besser vor chronischen Erkrankungen?

Regelmäßige körperliche Aktivität zählt zu den wirksamsten Maßnahmen zur Prävention chronischer Erkrankungen. Doch worauf kommt es dabei besonders an: auf die Dauer oder Intensität der Bewegung? Ein große Analyse der UK-Biobank zeigt ein eindeutiges, aber differenziertes Ergebnis.

Sport in der Schwangerschaft fördert kindliche Gehirnentwicklung

Eine große japanische Kohortenstudie gibt Hinweise darauf, dass körperliche Aktivität während der Schwangerschaft auch die frühkindliche neurologische Entwicklung fördert – vor allem hinsichtlich Motorik und Problemlösungsfähigkeit.

Gesunder Lebensstil, längeres Krebsüberleben

Eine prospektive Kohortenstudie hat die Effekte individueller Lifestyle-Parameter – einzeln, kombiniert und kumulativ – auf das Langzeitüberleben nach onkologischer Primärtherapie untersucht. Besonders drei Faktoren zeigen signifikanten Einfluss.

Wie die Bone-Brain-Axis Psyche und Skelett koppelt

Knochen galten lange Zeit als reines Stützgewebe. Das hat sich erst in der jüngsten Vergangenheit gewandelt. Der Wissensstand heute ist, dass der Knochen ein aktives endokrines Organ ist. Das nächste Level dieser Erkenntnis heißt „Bone-Brain-Axis“: Knochen und Gehirn bilden eine Art Netzwerk.

Blutflussrestriktionstraining gut geeignet für Typ-2-Diabetiker

Inwieweit stellt ein Krafttraining mit geringem Gewicht in Kombination mit einer Reduktion des Blutflusses eine Alternative zu klassischem Krafttraining dar? Besonders für Personen mit geringer körperlicher Belastbarkeit, Adipositas oder Gelenkproblemen, wie dies u. a. bei Typ-2-Diabetikern häufig der Fall ist.

Lumbale Rückenschmerzen: welche Alltagsbewegungen sind kritisch?

Eine aktuelle Studie hat erstmals systematisch untersucht, welche häufigen Alltagsbewegungen akute lumbale Rückenschmerzen verursachen können, wie lange diese Schmerzperioden dauern und ob sie ein Risiko für langfristige funktionelle Einschränkungen bergen.

Adipositas: Jahrelanges Ausdauertraining verändert Fettgewebe

Dauerhaftes Abnehmen und somit eine Reduktion der damit verbundenen Risiken ist für adipöse Menschen oft schwer zu erzielen. Eine neue US-Studie liefert nun Hinweise darauf, dass Betroffene durch Ausdauertraining auch unabhängig von einer Gewichtsreduktion kardiometabolische Vorteile erzielen können.

Osteoporose: HIIT plus Vitamin D erhöhen Knochendichte signifikant

Osteoporose wird meist primär als geriatrisches Krankheitsbild oder bei Frauen als Folgeerscheinung der Postmenopause assoziiert. Eine neue Studie zeigt nun, dass Frauen bereits in der prämenopausalen Lebensphase durch Sport und Vitamin-D-Zufuhr vorbeugen können.

Körperliche Aktivität im mittleren und hohen Alter senkt Demenzrisiko signifikant

Demenzerkrankungen, allen voran die Alzheimer-Demenz, zählen zu den größten gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zeit. Eine Studie liefert nun neue Evidenz dafür, dass körperliche Aktivität in der Lebensmitte und im höheren Alter mit einem signifikant reduzierten Risiko für Demenz einhergeht.

Lipidspezifische Effekte moderaten Trainings

Moderates körperliches Training gilt als bewährte Maßnahme zur Prävention chronischer Erkrankungen. Eine neue Studie zeigt nun, dass sich moderater Sport nicht nur auf klassische Blutfettwerte auswirkt, sondern gezielt bestimmte Lipidklassen moduliert – mit geschlechtsspezifischen Unterschieden.