Editorial | Seite 5 von 6 | Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin
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Beitragsübersicht Editorial

Kritische Dateninterpretation von biomechanischen Studien am Beispiel des Anterolateralen Komplexes

Prof. Volker Musahl der University of Pittsburgh, USA, ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der DZSM. Gemeinsam mit Dr. Elmar Herbst bezieht er kritisch Stellung zur aktuelle Datenlage der Verletzungen des Bandapparates im Knie.

Erholung ist mehr als Nichtstun!

Im Urlaub suchen die meisten vor allem Erhohlung. Ob diese Zeit in der Praxis dann wirklich erholsam oder eher konfliktreich verläuft, hängt von persönlichen Faktoren ab. Der Sportpsychologe Prof. Michael Kellmann beschreibt vier Erholungs-Beanspruchungsmuster und deren Auswirkungen auf den (sportlichen) Alltag.

Dick trotz Sport? Ein angeblicher Paradigmenwechsel beruht auf Rechenfehlern

Prof. Dr. med. Dieter Böning war verblüfft über eine Publikation im Spektrum der Wissenschaft vom November 2017. Dort hieß es: „Das Abnehm-Paradox. Warum wir trotz Sport dick bleiben.“ Böning ging dieser Aussage auf den Grund und zeigt, warum die Autoren entscheidende Fehler gemacht haben.

Die Medizin ignoriert Nikotingebrauch als Krankheit

Prof. Jürgen M. Steinacker, Hauptschriftleiter der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin (DZSM) moniert, Rauchen sei kein Lebensstil, wie uns die Werbung seit Jahrzehnten suggeriert, sondern eine Krankheit und solle als solche anerkannt werden.

Die wachsende Bedeutung immunregulatorischer Effekte von körperlicher Aktivität

Der Autor Prof. Karsten Krüger arbeitet schwerpunktmäßig an molekularen und zellulären Grundlagen trainingsinduzierter Anpassungen und Mechanismen anti-entzündlicher Effekte von Sport. In seinem Beitrag beleuchtet er die Rolle chronisch-subklinischer Entzündungen in der Pathogenese zahlreicher innerer, orthopädischer, neurologischer und psychischer Erkrankungen.

Ein Plädoyer für überzeugende Empfehlungen zur Sport- und Bewegungstherapie bei Arthrose

Beim Arzt-Patienten-Gespräch über eine Sport- und Bewegungstherapie bei Arthrose spielt die ärztliche Vorgehensweise eine zentrale Rolle bezüglich Motivation und Stärkung psychosozialer Kontextfaktoren. Auf was kommt es dabei besonders an?

Potenziale der Individualisierung im Sport und Gesundheitscoaching stärker nutzen

Editorial der Ausgabe #9/2017 der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin (DZSM). Prof. Kuno Hottenrott plädiert darin für eine bessere Nutzung der Erkenntnisse über den Einfluss genetischer und epigenetischer Faktoren auf die Trainierbarkeit und Leistungsfähigkeit. Dieses Wissen sollte für ein individualisiertes Training eingesetzt werden.

Dauerbrenner Adipositas

Die Forschungsschwerpunkte von Prof. Dr. Peter Deibert sind Adipositas und das Metabolische Syndrom. Im seinem Beitrag klärt er über die Ursachen und Folgen von Adipositas auf und schlägt Maßnahmen vor, die die weltweite Epidemie der Fettleibigkeit eindämmen können.

Dogmen versus Evidenz in der operativen Sportmedizin – Wir müssen das Heft des Handelns wieder aktiv in die Hand nehmen

Prof. Dr. Philipp Niemeyer ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie. In seinem Beitrag greift er ein wichtiges Thema auf: Die vorhandenen Lücken in der klinisch-wissenschaftlichen Evidenz, die gemeinsam durch neue Studien und Methoden geschlossen werden müssen, um argumentativ hervorzubringen, was der langjährigen klinischen Erfahrung entspricht.

(Übergewichts-)Prävention in Deutschland

Die beiden Forscherinnen Dr. biol. hum. Susanne Kobel und Dr. biol. hum. Olivia Wartha kommen in ihrem Beitrag zu dem Fazit, dass aufgrund der hohen Prävalenz von Übergewicht und Adipositas einer Primärprävention bereits im Kindesalter hohe Priorität eingeräumt werden muss. Der heutigen, nicht gesundheitsförderlichen Lebensweise muss früh und umfassend entgegengewirkt werden.