Gesundheitsförderung – eine Vision und Aufgabe für die nächsten 10 Jahre
Die beiden Wissenschaftlerinnen Dr. biol. hum. Susanne Kobel und Dr. biol. hum. Olivia Wartha beleuchten die aktuelle Gesundheitsförderung in Deutschland und zeigen auf, was getan werden muss, um die Herausforderungen der kommenden Jahre zu meistern.
Lebensstiländerung – Motivation und Erfolg sind entscheidend
Nicht mehr Rauchen, gesünder essen, mehr Sport treiben – fast jeder hat das schon einmal versucht. Viele scheitern, denn meist ist der Weg zu einem gesünderen Leben für den Einzelnen nur schwer durchzuhalten. Daher stellt sich die Frage, wie die Medizin die Menschen bei der Veränderung ihres Lebensstils unterstützen kann.
Spezielles Krafttraining verbessert Hirn-Funktionen bei Senioren
Sportwissenschaftler aus Kassel gingen der Frage nach, welche Krafttrainingsmethode die Gehirnfunktionen älterer Menschen besonders fördert. Dazu mussten drei Seniorengruppen auf unterschiedlichen Geräten trainieren. Das Ergebnis zeigt eine signifikate Verbesserung der Gehirnfunktionen nur bei einer speziellen Methode.
Positive Korrelation zwischen körperlicher Fitness und Hirnvolumen
Forscher der Uni Greifswald fanden einen positiven Zusammenhang zwischen körperlicher Leistungsfähigkeit und Hirnvolumen – je besser die Fitness, desto größer das Gesamtvolumen und die Graue Substanz. Der Zusammenhang wurde nicht nur bei jungen, sondern auch bei älteren Erwachsenen beobachtet.
Einmal Joggen pro Woche senkt die Mortalität
Eine Auswertung zahlreicher Studien mit 232.149 Teilnehmern, brachte eine Reihe interessanter Ergebnisse über den Zusammenhang zwischen Joggen und der Gesamt-, kardiovaskuläre und Krebssterblichkeit zutage. Hinsichtlich des Laufumfangs gibt es jedoch eine Grenze, ab der kein Effekt mehr erkennbar ist.
Nicht jeder Sport schützt gleich gut vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache in Deutschland. Ein wichtiger Bestandteil der Prävention ist körperliche Aktivität. Doch ist diesbezüglich Sport gleich Sport? Eine neue Studie zeigt, dass es Unterschiede in der protektiven Wirkung der unterschiedlichen Sportarten gibt – mit einigen Überraschungen.
Bewegung reduziert das Risiko für chronisch entzündliche Darmerkrankungen
Bis zu acht von 1000 Europäern leiden an einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung (CED). Die zugrunde liegende Ursache sind noch weitgehend unklar. Jedoch konnten Forscher jetzt Faktoren identifizieren, die das Erkrankungsrisiko beeinflussen. Körperliche Aktivität spielt dabei eine große Rolle.
Bewegungsförderung aktuell – Glas halb voll oder halb leer?
Prof. Winfried Banzer und Dr. Eszter Füzéki diskutieren die Voraussetzungen für routinemäßige Lebensstil- und Bewegungsberatungen, vor allem im Hinblick auf den kürzlich erschienenen Präventionsbericht. Sie stellen exemplarisch aktuelle nationale und internationale Aktivitäten in diesem Feld vor.
Neueste Erkenntnisse zu körperlicher Aktivität und Altern
Dass Bewegung sich im Alter positiv auswirkt, ist bekannt. Nun haben Forscher aus neun verschiedenen Ländern und fast ebenso vielen Fachdisziplinen die aktuelle Forschung aus ihrem jeweiligen Bereich zusammengetragen und sich auf eine Stellungnahme zu körperlicher Aktivität und Altern verständigt.
Blutkrebsrisiko durch Bewegung senken
Bereits ein bis zwei Stunden Sport pro Woche haben einen protektiven Effekt hinsichtlich der Entwicklung von Blutkrebs im Knochenmark. Dies lassen die Ergebnisse einer Forschergruppe der American Cancer Society vermuten.